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NBA-Playoffs: OKC überrascht Meister Golden State

Oakland NBA-Playoffs: OKC überrascht Meister Golden State

In der Playoffs der Basketball-Liga NBA entwickeln sich die Oklahoma City Thunder zum Favoritenschreck. Nachdem der Club im Viertelfinale bereits die San Antonio Spurs in die Sommerpause schickte, gewann OKC zum Auftakt der Halbfinal-Serie bei Meister Golden State.

Oakland. Die Oklahoma City Thunder haben in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA zum Auftakt der Halbfinalserie bei den Golden State Warriors einen wichtigen Auswärtssieg geholt. OKC gewann beim Meister dank einer starken zweiten Halbzeit 108:102.

„Wir sind ein großartiges Team, haben jede Menge Größe und Athletik auf jeder Position“, sagte Russel Westbrook. Der Spielmacher zeigte vor allem in der zweiten Halbzeit das ganze Repertoire seines Könnens und drehte somit noch die Partie.

Zur Pause hatten die Gastgeber, die alle drei Duelle in der Punkterunde für sich entschieden hatten, noch 60:47 geführt. In dieser Saison gewannen die Warriors zuvor alle 37 Partien, in denen sie nach dem ersten Abschnitt zweitstellig vorne lagen.

Oklahoma wirkte zu Beginn etwas unkonzentriert, leistete sich bis zum Seitenwechsel zehn Ballverluste. „In der zweiten Halbzeit haben wir diese Fehler dann abgestellt und auch bessere Entscheidungen getroffen. Wir sind kein perfektes Team, aber wenn die Spieler ein Problem erkennen, geben sie alles, um es zu beheben“, resümierte Oklahoma-Trainer Billy Donovan.

„Jedes Spiel hat zwei Hälften und wir waren schon zuvor in dieser Situation“, ergänzte Westbrook. Er erzielte nach nur drei Punkten im ersten Durchgang im dritten Viertel allein 19 Zähler und brachte OKC auf 85:88 heran. Westbrook engte zudem in der Verteidigung die Kreise von Golden State-Star Stephen Curry ein. Unter anderem nahm er dem Gegner sieben Mal den Ball ab. Insgesamt kam Westbrook auf 27 Punkte.

„Er ist wahrscheinlich der Spielmacher mit den schnellsten Händen der Liga, wenn es darum geht, Bälle zu stehlen“, betonte Warriors-Trainer Steve Kerr. Er warf seiner Mannschaft vor, in der Schlussphase „viele zu schnelle Würfe genommen“ zu haben. Die Kalifornier setzten vor allem auf ihre Drei-Punkte-Würfe, waren damit aber im Schlussviertel nur mit einem ihrer zehn Versuche erfolgreich.

Selbst 26 Punkte von Curry reichten nicht, um die Niederlage zu verhindern. Im zweiten Heimspiel der Best-of-Seven-Serie haben die Warriors erneut Heimvorteil, stehen aber bereits unter Siegzwang.

dpa

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