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Seawolves versprechen heißen Tanz vor großer Kulisse

Rostock Seawolves versprechen heißen Tanz vor großer Kulisse

Rostocker Basketballer empfangen Quakenbrück / Zuschauerrekord wird fallen

Rostock. Endlich ist es so weit: Am Sonntag um 16.00 Uhr empfangen die Rostock Seawolves in der 2. Basketball-Bundesliga ProB die Artland Dragons aus Quakenbrück. Es ist die erste Partie vor heimischer Kulisse in der vierten Saison für die Seewölfe in der dritthöchsten Spielklasse. Es soll ein Fest für alle Spieler und Besucher in der modernisierten Stadthalle werden. Die Verantwortlichen der Ostseestädter freuen sich, denn seit gestern steht fest, dass es einen neuen Zuschauerrekord geben wird. „Wir werden unser Ziel erreichen.

Zum Spiel kommen mehr als 3000 Fans“, frohlockt André Jürgens. Die alte Bestmarke lag bei 2665 Zuschauern.

Der Vereinspräsident des Seawolves-Stammvereins EBC Rostock verspricht ein Spektakel für die ganze Familie. „Wir haben uns für den Ospa-Spieltag einiges einfallen lassen. Für die ganze Familie wird was dabei sein. Am schönsten wäre es aber natürlich, wenn unsere Seawolves dann auch gewinnen“, sagt der Hallensprecher.

Auch die Spieler blicken dem Auftakt vor heimischem Publikum gespannt entgegen. Für Chris Frazier ist das Spiel gleich doppelt interessant. In der Vorsaison spielte der Shooting Guard noch für den Kontrahenten, trifft nun auf seine alten Kollegen. Und der 27-Jährige hat noch eine Rechnung mit den Drachen offen. „Eigentlich war klar, dass ich dort bleibe. Aber das hat sich dann kurzerhand geändert. Da sind einige Dinge falsch gelaufen“, blickt Frazier verärgert zurück. Doch der Sohn eines amerikanischen Soldaten will das für das Spiel ausblenden. „Es geht nur um den Erfolg des Teams.

Und dem ordne ich alles unter“, versichert der gebürtige Heidelberger.

Trotz oder gerade wegen des unrühmlichen Abgangs in Quakenbrück ist Frazier froh, jetzt in Rostock zu spielen. „Nachdem klar war, dass ich mir einen anderen Verein suchen muss, waren die Seawolves sofort ganz oben auf meiner Wunschliste. Richtig klasse, dass es geklappt hat“, sagt Frazier, der auch wegen Teammanager Jens Hakanowitz an die Ostseeküste gewechselt ist. „Ich habe in meiner Zeit bei den Otto Baskets Magdeburg (Saison 2014/15 / d. Red.) gegen ihn gespielt. Er hatte als Feldspieler immer sehr viel Energie und Leidenschaft gezeigt, und das macht er nun auch als Manager“, lobt Frazier.

Vor dem ersten Heimspiel freut er sich nun besonders auf die Fans in der Stadthalle. „Ich habe hier im letzten Jahr schon gespielt. Es war eine tolle Atmosphäre. Da macht Basketball gleich noch mehr Spaß“, sagt die Nummer 22. Der Unterstützung der Zuschauer können sich die Spieler der Seawolves sicher sein. Und die wird auch gebraucht.

Gegen die Dragons wartet auf die Hansestädter bereits der dritte hochkarätige Gegner in Folge. Zuvor gewannen die Rostocker ihr Auftaktspiel in Bochum 72:67 und verloren in der Vorwoche gegen den ProA-Absteiger Essen 72:76. Frazier glaubt fest an einen Sieg des Teams. „Wir verstehen uns gut, haben schon sehr gute Phasen gezeigt. Das wollen wir morgen ausbauen und die Punkte zu Hause behalten“, verspricht der Spieler.

Sein Trainer Ralf Rehberger ist gespannt auf den Auftritt seiner Jungs, warnt aber vor einem starken Kontrahenten. „Wir treffen mit den Artland Dragons auf eine sehr erfahrene Mannschaft, in der jeder Spieler aus der Startformation eine Partie entscheiden kann. Artland ist einer der Top-Favoriten für den Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga Pro A“, meint der 49-Jährige.

Das Publikum kann sich auf einen „heißen Tanz“ einstellen. Aufgrund des hohen Besucheraufkommens werden alle Fans gebeten, rechtzeitig anzureisen. Einlass ist bereits ab 14.30 Uhr.

René Warning

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