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Biathleten starten mit zwei Podestplätzen in Weltcup

Toller Saisoneinstand Biathleten starten mit zwei Podestplätzen in Weltcup

Zwei Rennen, zwei Podestplätze: Die deutschen Biathleten haben gleich zum Saisonauftakt mit guten Leistungen aufgewartet. In den Mixed-Staffeln reichte es für die Ränge zwei und drei.

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Arnd Peiffer läuft mit der Mixed-Staffel auf Rang zwei.

Quelle: Robert Henriksson

Östersund. Die deutschen Biathleten haben mit zwei Podestplätzen zum Saisonauftakt die Hoffnungen auf einen erneut erfolgreichen Weltcup-Winter genährt.

Beim Aufgalopp im schwedischen Östersund liefen zunächst Franziska Hildebrand, Laura Dahlmeier, Benedikt Doll und Arnd Peiffer in der Mixed-Staffel auf Rang zwei. Franziska Preuß und Erik Lesser legten in der Single-Mixed-Staffel als Dritte nach.

Auch im Vorjahr hatten die Deutschen zwei Podestplätze geholt, am Ende waren sie mit 14 Saisonsiege und insgesamt 45 Podestplätzen so erfolgreich wie seit sieben Jahren nicht mehr.

Die erste Standortbestimmung endete mit einem positiven Fazit. „Alle vier haben ein gutes Rennen, die Jungs haben beim Schießen sehr gut gearbeitet“, sagte Männer-Bundestrainer Mark Kirchner nach der Mixed-Staffel, in der wie im Vorjahr nur Norwegen besser war. Die Deutschen leisteten sich wie der Sieger sechs Nachlader und hatten am Ende 33,7 Sekunden Rückstand. Italien wurde Dritter.

„Liegend war ich ein bisschen hektisch, weil der Wind auch ständig gewechselt hat. Aber stehend hat es ganz gut funktioniert“, sagte Schlussläufer Peiffer, der beim finalen Schießen angesichts der drei Verfolger dem Druck mit Bravour standhielt. Dem überragenden Norweger Johannes Thingnes Bö konnte Peiffer zwar nicht folgen, aber auf die Einzelrennen blickt der 29-Jährige optimistisch. „Wir haben uns gut vorbereitet, wir sind ganz zuversichtlich“, sagte er.

Startläuferin Hildebrand übergab als Siebte auf Dahlmeier, die beim Stehendanschlag ihr gesamtes Können aufbieten musste, um mit allen drei Extra-Patronen die Strafrunde zu vermeiden. „In der Situation war ich auch noch nicht so oft. Aber ich konnte Gott sei dank die Strafrunde vermeiden“, sagte die Partenkirchnerin. Doll ging als Zweiter auf die Jagd nach dem 42-jährigen Björndalen. Ihn und Bö konnten die deutschen Skijäger aber nicht mehr abfangen.

Auch Preuß und Lesser wussten mit nur fünf Nachladern zu überzeugen. Gegen das überragende französische Weltmeister-Duo Marie Dorin Habert/Martin Fourcade hatten sie aber keine Chance. Franziska Preuß hatte sogar „viel Angst vor dem Start, weil mir schon so viel Blödes passiert ist. Aber es hat voll Spaß gemacht und ich bin froh, dass der Einstand gemacht ist“, sagte die 22-Jährige dem ZDF. Die Deutschen hatten 25,2 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Rang zwei ging an Österreich.

Die frühere Langläuferin Denise Herrmann sorgte derweil gleich bei ihrem internationalen Biathlon-Debüt im IBU-Cup mit einem Sieg und Rang drei jeweils im Sprint für Furore.

dpa

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