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Biathlon-WM: Alle verfolgen Doll - Dahlmeier jagt Koukalova

Titelkämpfe in Hochfilzen Biathlon-WM: Alle verfolgen Doll - Dahlmeier jagt Koukalova

So hatten sich die deutschen Biathleten ihren WM-Auftritt vorgestellt: Sie sammeln Medaillen in Hochfilzen. Nun stehen erstmals zwei Rennen an einem Tag auf dem Wettkampfprogramm.

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Benedikt Doll geht nach seinem Sieg im Sprint ganz locker ins Verfolgungsrennen.

Quelle: Martin Schutt

Hochfilzen. Hält die Medaillen-Serie der deutschen Biathleten bei den Weltmeisterschaften in Hochfilzen? Gibt es nach Mixed-Gold, Sprint-Silber von Laura Dahlmeier und Sprint-Gold von Benedikt Doll am Sonntag auch in den nächsten beiden Rennen Edelmetall?

GABRIELA KOUKALOVA vs LAURA DAHLMEIER 

Damen-Verfolgung, 10 Kilometer, 10.30 Uhr

Das Duell zwischen Sprint-Siegerin Gabriela Koukalova und Deutschlands Biathlon-Star Laura Dahlmeier dürfte eine Nervenschlacht werden. Das Jagdrennen ist das ausgemachte Lieblingsrennen von Dahlmeier, der Titelverteidigerin aus Partenkirchen. Die schon mit Mixed-Gold und Sprint-Silber dekorierte Bayerin mag den direkten Kampf Frau gegen Frau. „Wenn ich eine Gegnerin vor mir sehe, kann ich noch mal ein paar Prozent mehr aus mir herausholen“, sagt die 23-Jährige.

Am Sonntag gehen Koukalova und Dahlmeier fast zeitgleich ins Rennen. Die vier Sekunden Rückstand wird die Deutsche schnell aufgeholt haben. Die Sprint-Dritte Anais Chevalier folgt 21 Sekunden nach ihr. „Biathlon ist super spannend, die ersten Zwölf liegen innerhalb einer Minute, und dahinter ist es auch sehr eng“, sagt Dahlmeier. In den Top zwölf startet Vanessa Hinz als Sechste. Als Zwölfte geht die Finnin Kaisa Mäkäräinen ins Rennen.

ALLE JAGEN BENEDIKT DOLL

Herren-Verfolgung, 12,5 Kilometer, 15.00 Uhr

Was für ein Coup von Benedikt Doll! In die Verfolgung geht der sechste deutsche Sprint-Weltmeister ganz locker. „Da hab ich mir noch keine Ziele gesetzt, der ganze Fokus war auf dem Sprint“, sagte der Überraschungs-Champion. Chancen auf eine Medaille haben auch Simon Schempp als Neunter (+ 40 Sekunden) und Arnd Peiffer als Zwölfter (+ 48,2 Sekunden). Erik Lesser, der Verfolgungsweltmeister von 2015, wurde 37. (+ 1:35,5 Minuten).

Schempp brach im Sprint kurz vor dem Ziel der Stock. „Das ist extrem bitter gelaufen. In der Verfolgung ist aber noch alles drin“, sagte der Schwabe, der endlich seine erste WM-Einzelmedaille gewinnen will.

dpa

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