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Ani Manukyan gewinnt bei Queens-Cup

Greifswald Ani Manukyan gewinnt bei Queens-Cup

Greifswalder Boxerin überzeugt bei internationalem Turnier in Stralsund

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Ani Manukyan (r.) überzeugte mit ihrem Kampfstil beim Stralsunder Queens-Turnier.

Quelle: Mario Piotrowski

Greifswald. „Wir sind auf dem besten Weg, auch bei den Mädchen international mitsprechen zu können“, sagt Horst Femfert, Trainer beim Greifswalder Boxclub, stolz nach dem Gewinn der Goldmedaille durch Ani Manukyan beim Stralsunder Queens-Cup.

Im Finale der Kadetten (Kampfklasse) bis 54 Kilogramm stand die 13-Jährige der Irin Leanne Coffey gegenüber. Sie gewann überzeugend. Ani drängte ihre Gegnerin in die Ringecke und bombardierte sie mit Schlägen an Körper und Kopf und vergaß in der Hektik oftmals die eigene Deckung. „Ich war so darauf fixiert, den Kampf zu gewinnen, so dass mein Stil etwas überhastet wirkte. Doch ich wollte unbedingt den Turniersieg“, sagt Ani. „Nichts geht über eine Medaille bei solch einem internationalen Kampf.“ Nun hat die junge Greifswalderin in neun Kämpfen sieben Siege zu Buche stehen.

Für die Greifswalder Boxerinnen gab es bei diesem Turnier, an dem auch Kämpferinnen aus der Slowakei, Ungarn, Schweden und Irland teilnahmen, noch drei weitere Medaillen. Die zwölfjährige Angelique Grunwaldt (bis 52 kg) holte sich die Silbermedaille. „Ich fühlte mich richtig wohl und konnte den Gegnerinnen meinen unbequemen Kampfstil aufzwingen, der mich bis ins Finale brachte“, sagt Angelique.

Dort lag die Messlatte aber sehr hoch, die Greifswalderin verlor mit 1:2.

Über Bronze freute sich Taleja Müller, Kadett im Limit bis 52 kg. „Das war erst ihr neunter Kampf. Lobenswert ist ihre Disziplin. Taleja musste fünf Kilogramm abnehmen, um in der Gewichtsklasse starten zu können“, lobt Horst Femfert.

Eine weitere Bronzemedaille erkämpfte sich Chantal Tratz bei den Juniorinnen im Limit bis 50 kg. Mit bisher nur vier Kämpfen war sie die Teilnehmerin mit der wenigsten Kampf- und Ringerfahrung. „Dass sie kämpfen kann, hat sie uns im Training sehr oft gezeigt. Die anderen Boxerinnen sind ihr noch an Technik und Taktik einen Tick voraus. Die Zukunft spricht für sie“, sagt Femfert. Der Lohn für ihre positive Kampfeinstellung brachte ihr dennoch einen Platz auf dem Siegerpodest ein und stimmte sie etwas versöhnlicher.

R. Femfert

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