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Anker siegt 6:0 in Seelow und beendet Talfahrt

Wismar Anker siegt 6:0 in Seelow und beendet Talfahrt

Wismarer Oberligist feiert nach drei verlorenen Spielen wieder einen Dreier

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Anker-Spieler Kevin Mbengani (r.) im Zweikampf. Dem Stürmer gelangen beim 6:0- Auswärtssieg in Seelow drei Treffer.

Quelle: Foto: A. Kirsch

Wismar. Fußball-Oberligist FC Anker Wismar hat gestern beim SV Viktoria Seelow mit 6:0 Toren gewonnen. Damit beendeten die Schützlinge von Trainer Christiano Dinalo Adigo die Talfahrt. „Nach zuletzt drei verlorenen Spielen ist das wie Balsam auf die Seele“, freute sich Adigo.

OZ-Bild

Wismarer Oberligist feiert nach drei verlorenen Spielen wieder einen Dreier

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Erstmals konnte er bis auf Ivanir Rodrigues wieder fast mit seinem kompletten Kader antreten. Nachdem schon im letzten Spiel Stürmer Kevin Mbengani nach seiner Sperre wieder im Kader stand, durften nun auch der Mannschaftskapitän und Abwehrchef Philipp Unversucht sowie Verteidiger Marco Bode auflaufen. Auch sie mussten wegen ihrer Platzverweise für zwei Spiele pausieren.

„Dass wir nun wieder mehr Möglichkeiten haben, machte sich im Spiel gegen Seelow bemerkbar“, meinte der Anker-Trainer. Seine Schützlinge schossen sich im wahrsten Sinne des Wortes den Frust von der Seele. Das bekamen die Gastgeber herbe zu spüren. Wieder in Torlaune war Anker- Stürmer Kevin Mbengani. Er erzielte alleine drei Tore (14., 47. und 53.). Von diesem Schock erholten sich die Gastgeber nicht mehr. Schon am Sonnabend gegen Brandenburg konnte Mbengani einen Foulelfmeter verwandeln.In Torschusslaune zeigte sich auch Sebastian Schiewe. Er besorgte in der 57. Minute das 4:0, und sechs Minuten vor dem Schlusspfiff machte er mit dem 6:0 den Deckel drauf.

Lukas Vierling tankte wieder Selbstvertrauen, nachdem er zuvor in den Partien in Malchow und zu Hause gegen Brandenburg der Pechvogel war. In Malchow sprang ihm der Ball ans Knie und von dort ins eigene Gehäuse. Gegen den Brandenburger SC unterlief Vierling ein Abwehrfehler, der zum 3:2-Siegtreffer für die Gäste führte. Diesmal gelang ihm wieder ein „richtiger“ Treffer (82.). Die Kugel landete nicht im eigenen, sondern im gegnerischen Gehäuse. „Endlich habe ich auch mal wieder Glück“, freute sich Vierling über diesen Treffer.

Das Besondere an diesem Auswärtserfolg ist aber die Tatsache, dass der Sieg noch deutlich höher hätte ausfallen müssen. Neben den fünf Treffern in Hälfte zwei hatten die Gäste noch ein weiteres halbes Dutzend bester Einschussmöglichkeiten, wie auch der Seelower Trainer Sebastian Jankowski in der anschließenden Pressekonferenz feststellen musste.

„Meine Mannschaft hat Moral gezeigt und die taktische Route eingehalten. Der Sieg ist völlig verdient. Jetzt bereiten wir uns auf das Landespokalspiel am Sonnabend in Greifswald vor. Dieser Sieg wird uns wieder mehr Selbstvertrauen geben“, blickte Anker-Trainer Adigo nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters schon wieder nach vorn.

Turnier Olympische Hoffnungen: Silber für Kenneth Vorbeck

. Der Wismarer Kenneth Vorbeck (r.) hat beim 26. Boxturnier Olympische Hoffnungen des Nordens, das am Wochenende in der Sporthalle in der Zanderstraße ausgetragen wurde, die Silbermedaille erkämpft. Im Finale unterlag der 14-Jährige nach einem großen Kampf dem dreifachen Deutschen Meister Anton Kondratev (Baden-Württemberg) nach Punkten. Insgesamt kämpften 64 Boxer aus Deutschland, Russland und Schweden um die Medaillen. „Die Kämpfe hatten ein gutes Niveau“, sagte der Schweriner Trainer und Ex-Profiboxweltmeister Sebastian Zbik. Er selbst hatte einst als Jugendlicher an diesem Turnier teilgenommen. Besonders erfreut war Wismars Trainer Jürgen Spieß, der bei diesem Wettkampf als Kampfrichter amtierte, über die Unterstützung durch die Median-Klinik MV.

„15 Suchtpatienten haben uns bei der Durchführung dieser Veranstaltung geholfen“, so Spieß. FOTO: PETER PREUSS

Statistik

FC Anker Wismar: Kosiorek – Bode, Unversucht, Vierling Abdulai, Ostrowitzki (73. Wahab) - Lima (63. Plawan), Schiewe, Weisenborn - Haufe (77. Wenzel), Mbengani.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Mbengani (14., 47., 53.), 0:4 Schiewe (57.), 0:5 Vierling (82.), 0:6 Schiewe (84.).

Schiedsrichter: Tom Channier (Landesverband Berlin).

Gelbe Karten: zwei für Seelow / Lima, Ostrowitzki. Zuschauer: 245.

Peter Preuß und Andreas Kirsch

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