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Jürgen Brähmer entthront: Niederlage wegen Verletzung

Cleverly neuer WBA-Weltmeister Jürgen Brähmer entthront: Niederlage wegen Verletzung

Der Schweriner Boxer Jürgen Brähmer gab in Neubrandenburg im WM-Fight gegen den Waliser Nathan Cleverly wegen einer Verletzung am rechten Ellbogen auf. Es war seine dritte Niederlage im 51. Profikampf.

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Nathan Cleverly nach dem Sieg gegen Jürgen Brähmer.

Quelle: Matthias Kern

Neubrandenburg. Profiboxer Jürgen Brähmer hat seinen WM-Titel im Halbschwergewicht verloren. Der Schweriner gab in Neubrandenburg im WM-Fight der WBA gegen den Waliser Nathan Cleverly zu Beginn der siebten Runde wegen einer Verletzung am rechten Ellbogen auf. Er kassierte die dritte Niederlage im 51. Profikampf.

"Ich hab mich am Ellbogen verletzt und konnte den rechten Haken nicht mehr schlagen“, sagte Brähmer noch im Ring, um seine Entscheidung zu erklären: "Aber ich bin 37 Jahre alt, das soll es noch nicht gewesen sein. Wir haben ein Rematch vereinbart. Natürlich ist es ärgerlich, wenn du weißt, dass du in Führung liegst, selbst noch Saft hast und der Gegner sich langsam ausschlägt. Das Rematch wird noch heißer."

Vor knapp 5000 Zuschauern im Jahnsportpark von Neubrandenburg gingen beide Boxer von Beginn an hohes Tempo und boten zunächst einen hochklassigen Kampf. Brähmer konnte in den ersten Runden viele Treffer setzen und lag bis zum Abbruch mit zwei Runden in Front. Für den früheren WBO-Champion Cleverly war es am Ende der 30. Sieg im 33. Profikampf. "Ich bin glücklich wieder der Champion zu sein", sagte Cleverly unmittelbar nach dem Kampf. "Mit 24 Jahren war ich bereits Weltmeister, deshalb widme Ich den Titel auch mir selbst. Ich wollte ihn unbedingt."

Das Rematch scheint bereits zu stehen und soll nach Brähmer möglichst wieder in MV stattfinden. "Wenn Brähmer ein Rematch will, dann bekommt er es auch", sagte Cleverly. "Brähmer war gut, hat gut gekämpft. Aber er ist 37 Jahre alt, es war Zeit für einen jüngeren Champion."

Brähmer war im April 2014 durch einen Sieg über Enzo Maccarinelli (Großbritannien) Weltmeister der WBA geworden.

Kay Steinke

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