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Strutz springt bei Olympia ins Finale

Rio de Janeiro/Schwerin Strutz springt bei Olympia ins Finale

Die 34-Jährige aus Schwerin qualifizierte sich in Rio de Janeiro mit 4,60 Meter für die Runde der besten zwölf Stabhochspringerinnen.

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Martina Strutz sprang mit einer Höhe von 4,60 Meter in das Olympia-Finale im Stabhochsprung

Quelle: Bernd Thissen

Rio de Janeiro/Schwerin. Martina Strutz hat bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro das Finale im Stabhochsprung erreicht. Mit 4,60 Meter schaffte es die 34-Jährige unter die besten zwölf Athletinnen. Die Schwerinerin übersprang die benötigte Höhe im zweiten Versuch und wahrte damit die Chance auf eine Medaille. Neben Strutz schaffte auch die 27-jährige Lisa Ryzih den Sprung ins Finale am Freitag.

DCX-Bild

Die 34-Jährige aus Schwerin qualifizierte sich in Rio de Janeiro mit 4,60 Meter für die Runde der besten zwölf Stabhochspringerinnen.

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Strutz und der Boxer Artem Harutyunyan sind die beiden letzten Athleten aus Mecklenburg-Vorpommern bei den Olympischen Spielen in Rio. Der Halbweltergewichtler aus Schwerin tritt am Dienstag um 23 Uhr im Viertelfinale gegen den Türken Batuhan Gozgec an. Ein Sieg des 26-Jährigen würde dem Deutschen Boxsport-Verband (DBV) zumindest eine Bronzemedaille sichern. Die fünf Teamkollegen des Schweriners verloren allesamt ihren Auftaktkampf.

Die ersten Medaillen für Starter aus dem Nordosten bei den Spielen in Rio hatten die Ruderer Hannes Ocik (25) und Felix Drahotta (27) geholt. Mit dem Deutschland-Achter sicherten sich die Rostocker Silber.

Enttäuschend verliefen die Spiele hingegen für Ruderin Marie-Louise Dräger. Die 35-jährige Rostockerin verpasste im Leichtgewichts-Doppelzweier mit Teamkollegin Ronja Fini Sturm (20) den Einzug ins A-Finale. Das B-Finale beendete das Team auf Rang fünf.

Auch Ruderer Stephan Krüger muss die Heimreise ohne Medaille antreten. Der 39-jährige Rostocker kam im Doppelzweier mit seinem Teamkollegen Marcel Hacker nicht über einen achten Platz hinaus.

Für Araik Marutjan war das olympische Box-Turnier bereits nach dem Auftaktkampf beendet. Der 24-jährige Weltergewichtler mit armenischen Wurzeln unterlag dem Venezolaner Gabriel Maestre mit 1:2 nach Punkten. Der Schweriner wird nun seinen Teamkollegen Artem Harutyunyan unterstützen.

Die letzte im Bunde, Radrennfahrerin Trixi Worrack, belegte im Straßenrennen den 43. Platz, im Einzelzeitfahren Rang 16. Die Teilnahme der 34-Jährigen an den Olympischen Spielen grenzt an ein Wunder: Am 20. März hatte das Mitglied des Bad Doberaner SV einen Horror-Unfall. Bei der anschließenden Not-OP verlor sie die linke Niere. Nach einer Blitzgenesung nahm sie schon im Juni wieder am Meisterschafts-Titelrennen teil und wurde 24 Stunden später für Rio nominiert.

Tobias Bruns

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