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Eishockey-Veteranen verzaubern Rostocker Publikum

Rostock Eishockey-Veteranen verzaubern Rostocker Publikum

Der Sieger des internationalen Ostseepokals im Veteranen- Eishockey — bei dem fünf Nationen vertreten waren — kommt in diesem Jahr aus Schweden.

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Gute Stimmung auf dem Eis: Die REC Freibeuter posieren gemeinsam mit den Schweden von den Esbjerg Allstars.

Quelle: René Warning

Rostock. Der Sieger des internationalen Ostseepokals im Veteranen- Eishockey — bei dem fünf Nationen vertreten waren — kommt in diesem Jahr aus Schweden. Im spannenden Finale setzte sich Nässjö HC mit 2:0 gegen die slowakische Auswahl LHL Slovakia um Karol Bartanus durch, der vor kurzem in die Ruhmeshalle der Rostock Piranhas aufgenommen wurde. Die Bronzemedaille sicherte sich die dänische Mannschaft Amar Propellerne aus Kopenhagen mit dem 6:0 gegen den Altonaer SV (Hamburg). Co-Gastgeber REC Freibeuter landete auf dem siebenten Rang.

 

OZ-Bild

Zufrieden: Ostseepokal-Turnierchef Axel Götz

Quelle: OZ-Archiv/Verein

„Es war ein schönes Wochenende. Wir haben sehr gute Spiele gesehen. Die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten“, freute sich Hauptorganisator Axel Götz, Präsident vom ausrichtenden Landeseissportverband (LEV) Mecklenburg-Vorpommern. Von Freitag bis Sonntag besuchten knapp 800 Fans die Rostocker Eishalle in der Schillingallee. „Das war eine gute Kulisse und neuer Besucherrekord bei unserem Turnier“, hob Götz, der am Finaltag seinen 65. Geburtstag feierte, zufrieden hervor.

Die Freibeuter, für die Götz bis vor gut einem Jahr noch selbst aktiv war und die er während des Wettbewerbs als Mannschaftsleiter betreute, verfehlten den erhofften Medaillenrang klar. Dabei starteten die Lokalmatadore gut in den Wettkampf. Sie holten aus den ersten vier Partien zehn Punkte. In ihrem fünften Spiel unterlag die Oberliga-Reserve der Rostock Piranhas dann gegen Altona (0:4) und rutschte noch auf den vierten Gruppen-Platz ab.

„Das vorzeitige Aus war ärgerlich, denn es wäre mehr drin gewesen“, haderte Götz. Im Spiel um den siebenten Platz setzten sich die Hausherren dann 3:2 gegen die Trelleborg Vikings (Schweden) durch und feierten noch einen versöhnlichen Turnierabschluss.

„Schade, dass wir trotz der positiven Bilanz in der Vorrunde gescheitert sind. Der Modus war ungewohnt, soll aber keine Ausrede sein“, meinte der Rostocker Christian Ciupka und betonte: „Dennoch hat es sehr viel Spaß gemacht, sich mit ehemaligen Topleuten zu messen.“ Mehrere ehemalige Auswahlspieler aus der Slowakei ließen ihr Können aufblitzen.

Das Besondere am Spielsystem: Die zehn Mannschaften spielten in der Vorrunde, die am Freitag gestartet und am Sonnabend fortgesetzt wurde, nicht gegen die Vereine in ihrer zugelosten Gruppe. Sie mussten sich gegen die Teams der jeweils anderen Staffel behaupten. Daher konnten direkte Duelle in die Gruppen-Tabelle nicht einfließen. Der Vorteil: Jede Mannschaft hatte bereits fünf Spiele absolviert, ehe es in die K.o.-Runde ging. Checks und Schlagschüsse waren nicht erlaubt. „Dadurch war das spielerische Niveau echt gut“, lobte Götz.

Neben dem sportlichen Wettstreit stand bei der neunten Auflage der Traditionsveranstaltung der Spaß im Mittelpunkt. Abseits vom Eis wurden Freundschaften gepflegt und gefeiert. Am Samstagabend luden die Organisatoren die Mannschaften zur Players-Night mit großem Büffet und Live-Musik in einen Rostocker Nachtclub ein.

„Die meisten Akteure hielten sich vornehmlich zurück, bewiesen sportlichen Ehrgeiz. Spaß hatten sie trotzdem“, meinte Götz augenzwinkernd. Der Turnierchef bekam viele positive Rückmeldungen und freut sich bereits auf die Jubiläums-Auflage im kommenden Jahr. Der 10. Internationale Ostseepokal soll an einem der ersten beiden März-Wochenenden ausgetragen werden. Der Zuspruch ist groß. „15 Anmeldungen für 2017 liegen schon auf meinem Tisch. So viele Mannschaften können wir gar nicht berücksichtigen“, sagt Götz. Der Rostocker hat zum Turnier-Geburtstag die Qual der Wahl.

Statistik

Endstand:

1. Nässjö HC

2. LHL Slovakia

3. Amar Propellerne

4. Altonaer SV

5. Gallia HC

6. OHB Turku

7. REC Freibeuter

8. Trelleborg Vikings

9. Gladsaxe

Esbjerg

Ergebnisse REC Freibeuter:

Gruppenphase:

— HC Gallia 4:2

— Amar Propellerne 1:1

— Trelleborg Vikings 3:1

— Esbjerg Allstars 4:2

— Altonaer SV 0:4

Spiel um Platz 7:

— Trelleborg Vikings 3:2

Von René Warning

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