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Köln schafft Ausgleich - Wolfsburg auf DEL-Finalkurs

Köln Köln schafft Ausgleich - Wolfsburg auf DEL-Finalkurs

Das Aufeinandertreffen der Kölner Haie mit dem EHC München endete wieder deutlich - der Sieger war aber ein anderer als im ersten Duell. In der zweiten Vorschlussrunden-Serie gelang den Wolfsburgern auf dem angestrebten Weg ins Finale ein wichtiger Erfolg.

Köln. Die Kölner Haie haben die Halbfinal-Serie um die deutsche Eishockey-Meisterschaft gegen den EHC München ausgeglichen - die Grizzlys Wolfsburg liegen nach zwei Partien auf Finalkurs.

Dank des 3:1 (1:1,1:0,1:0)-Auswärtserfolges am Freitag fehlen den Niedersachsen im Duell mit den Nürnberg Ice Tigers nur noch zwei Siege.

Der achtmalige deutsche Meister Kölner Haie revanchierte sich mit dem klaren 5:1 (3:0,1:1,1:0) gegen den Hauptrunden-Sieger München eindrucksvoll für die hohe Pleite vom Mittwoch. Bereits am Sonntag stehen sich die im Titel-Rennen verbliebenen Clubs erneut gegenüber. Vier Erfolgs sind zum Weiterkommen notwendig.

Vor großer Kulisse sorgten die Kölner früh für klare Verhältnisse. Nationalspieler Patrick Hager (4./26.) unterstrich mit zwei Treffern seine glänzende Playoff-Form. Nickolas Latta (7.) und Ryan Jones (19./49.) ließen außerdem die meisten der 18 068 Zuschauern jubeln. Für die Gäste war lediglich Steve Pinizzotto (37.) erfolgreich.

„Wir wissen, dass Köln möglicherweise ein bisschen müde ist“, hatte Münchens Trainer Don Jackson nach dem ersten Duell gesagt, in dem sein Team ebenfalls mit 5:1 gewonnen hatte. Doch die hohe Belastung hielt die Kölner nicht vom Erfolg ab. Die Haie absolvierten am Freitag bereits ihr zwölftes Playoff-Spiel seit dem 9. März und beendeten bereits die Titel-Hoffnungen des Vorjahresmeisters Adler Mannheim und des Rekordchampions Eisbären Berlin. Die Münchner haben im gleichen Zeitraum fünf Spiele weniger hinter sich.

Eine deutlich engere Partie bekamen die 7646 Zuschauer in Nürnberg geboten. Die Gastgeber mussten dabei schon ab Mitte des ersten Drittels auf den DEL-Spieler der Saison, Patrick Reimer, verzichten. Der Nationalstürmer kassierte eine Spieldauerstrafe, nachdem er Wolfsburg Gerrit Fauser unglücklich mit dem Schläger am Kopf getroffen hatte. „Ich verliere die Balance. Mir war es im ersten Moment nicht bewusst“, sagte der 33-Jährige bei ServusTV. „Es ist mehr als ärgerlich. Es war sicherlich keine Absicht.“

Ohne den Leistungsträger traf nur Brandon Segal (18.) für die Franken. Brent Aubin (7.) und Jeffrey Likens (39.), der einen Schuss erfolgreich ablenkte, bescherten den Wolfsburgern den Auswärtserfolg. Mark Voakes beendete 39 Sekunden vor Ende die Spannung. Grizzlys-Torhüter Sebastian Vogl vertrat erfolgreich Felix Brückmann, der wegen eines Trauerfalls in der Familie fehlte. Im ersten Aufeinandertreffen hatten die Grizzlys deutlich mit 6:2 die Oberhand behalten.

dpa

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