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„Menschliche Mauer“: Greiss führt Islanders zum Sieg

Sunrise „Menschliche Mauer“: Greiss führt Islanders zum Sieg

NHL-Torhüter Thomas Greiss pariert 47 von 48 Schüssen im Spiel fünf bei den Florida Panthers und führt mit seinen New York Islanders in der Play-off-Serie. Bis zum Conference-Halbfinale fehlt nicht mehr viel.

Sunrise. Eishockey-Torhüter Thomas Greiss hat seine New York Islanders mit einer überragenden Leistung zu einem 2:1-Sieg nach Verlängerung bei den Florida Panthers geführt.

Dem Team fehlt in den Playoffs der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL nun nur noch ein Sieg für den Einzug ins Conference-Halbfinale. 47 von 48 Schüssen parierte der 30 Jahre alte Keeper und hatte großen Anteil daran, dass sein Team in der Serie Best-of-Seven jetzt mit 3:2 in Führung liegt. Alan Quine sorgte in der zweiten Verlängerung nach 97 Minuten für den entscheidenden Treffer.

Doch zum besten Spieler der Partie wurde Greiss gewählt. Die „New York Post“ nannte ihn nach seinem starken Auftritt eine „menschliche Mauer“. Die „New York Times“ attestierte dem Goalie eine „epische Leistung“. Kein Islanders-Torhüter hielt in den Playoffs seit 1987 mehr Schüsse in einem Match als der gebürtige Füssener. „Er war großartig heute für uns“, schwärmte Mitspieler Frans Nielsen. Greiss betrachtete seine Leistung recht nüchtern. „Es war eines dieser Spiele, in der der Puck dich immer findet“, sagte er.

Der Islanders-Rückhalt wehrte in der Verlängerung dazu noch einen Penalty ab. Panthers-Profi Aleksander Barkov scheiterte als dritter Spieler in der NHL-Geschichte bei einem Versuch, in der Overtime einen Penalty zu verwandeln. Auch die vorherigen Anläufe 1996 und 1998 endeten nicht mit einem Treffer. „Ich habe lange gewartet und mich nur auf den Spieler fokussiert“, kommentierte Greiss die Situation. Am Sonntag können die Islanders in Spiel sechs in eigener Halle erstmals seit 1993 wieder eine Playoff-Serie gewinnen.

Die Washington Capitals verloren überraschend auch die fünfte Begegnung gegen die Philadelphia Flyers mit 0:2 und führen in der Serie nur noch mit 3:2. Ryan White (28. Minute) und Chris VandeVelde (60.) waren für die Gäste erfolgreich. Während das beste Team der regulären Saison mit 44 Schüssen an Flyers-Schlussmann Michal Neuvirth scheiterte, waren die Gäste bei elf Versuchen zweimal erfolgreich. Der deutsche Capitals-Keeper Philipp Grubauer kam nicht zum Einsatz.

Auch die Minnesota Wild haben in ihrer Serie bei den Dallas Stars auf 2:3 verkürzen können. Die Gäste siegten nach Verlängerung mit 5:4.  Dagegen gewannen die San Jose Sharks Spiel fünf mit 6:3 bei den Los Angeles Kings und entschieden die Serie gegen den Stanley-Cup-Sieger von 2014 mit 4:1 für sich.

dpa

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