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Sturm baut WM-Kader um: Zehn neue Spieler

Kompletter Torhüter-Tausch Sturm baut WM-Kader um: Zehn neue Spieler

Deutschlands Kader für die Eishockey-Heim-WM nimmt Gestalt an. Anderthalb Wochen vor dem ersten Spiel gegen die USA baut Bundestrainer Sturm das Aufgebot um. Es kommt zu Härtefällen.

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Münchens Torwart Danny aus den Birken kommt zum DEB-Team.

Quelle: Monika Skolimowska

München. Mit einem runderneuerten Kader und einem komplett ausgetauschten Torhüter-Trio leitet Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm den Endspurt der Vorbereitung auf die Heim-WM ein.

Anderthalb Wochen vor dem Eröffnungsspiel gegen die USA in Köln berief Sturm zehn neue Spieler inklusive der angekündigten NHL-Verstärkung von Verteidiger Dennis Seidenberg und Torhüter Thomas Greiss (beide New York Islanders) in den vorläufigen WM-Kader.

„Wir wollen die kommenden Tage nutzen, um in den WM-Rhythmus zu kommen“, sagte Sturm anlässlich seines vorletzten Cuts für das Aufgebot für die 81. Weltmeisterschaft in Köln und Paris (5. bis 21. Mai). Von den DEL-Finalisten München und Wolfsburg stehen der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) für die abschließenden Testspiele am Sonntag in Bietigheim und am Montag in Ravensburg gegen Lettland insgesamt sieben Profis neu zur Verfügung.

Sturm nominierte vom Meister EHC Red Bull München Torhüter Danny aus den Birken, Verteidiger Konrad Abeltshauser sowie die Stürmer Brooks Macek, Yannic Seidenberg und Dominik Kahun. Vom Vizemeister Grizzlys Wolfsburg sind Keeper Felix Brückmann und Stürmer Gerrit Fauser neu dabei. Zudem stößt wie erwartet auch Abwehrspieler Justin Krueger vom Schweizer Meister SC Bern zum Team.

Für die zehn neuen Akteure strich Sturm vorerst nur acht Spieler. Bis zum WM-Start muss der Bundestrainer daher mindestens noch zwei weiteren Spielern das Aus vermitteln. Insgeheim hofft Sturm noch auf mehr NHL-Spieler als die bisherigen drei. Vor Seidenberg und Greiss war bereits Tobias Rieder aus Arizona zum Team gestoßen.

Die zweite Playoffrunde der NHL, in der noch vier deutsche Profis mitwirken, ist frühestens am 4. und spätestens am 11. Mai beendet. Dann stünden auf jeden Fall noch zwei weitere NHL-Cracks zur Verfügung. Für die WM kann Sturm maximal 25 Spieler melden, aktuell stehen noch 27 im Kader.

„Wie immer ist mir die Entscheidung, Spieler streichen zu müssen, nicht leicht gefallen. Die Jungs, die nicht mehr dabei sind, haben während der Vorbereitung einen super Job gemacht. Ihnen gebührt ein großer Dank“, sagte Sturm. Besonders hart traf es das bisherige Torhüter-Trio Dennis Endras (Mannheim), Timo Pielmeier (Ingolstadt) und Mathias Niederberger (Düsseldorf), das komplett gestrichen wurde.

Endras, der 2010 bei der bislang letzten Heim-WM noch zum besten Spieler des Turniers gewählt worden war, hatte sein WM-Aus bereits am Vortag öffentlich gemacht. In den Angreifern Kai Hospelt, Thomas Oppenheimer und Marcel Noebels schafften weitere prominente Nationalspieler den aktuellen Cut nicht. Dafür ist der am US-College Western Michigan aktive Frederik Tiffels überraschend noch dabei.

Auch der Kölner Hospelt war einer der Spieler, die vor sieben Jahren sensationell den vierten Platz erreicht hatten. Aus dem damaligen Kader sind aktuell noch sechs Spieler dabei.

Am Donnerstag trifft sich das Aufgebot in Bietigheim wieder. Unmittelbar nach der WM-Generalprobe am 1. Mai (18.00 Uhr) fliegt das Team nach Köln.

dpa

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