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Bayern mit „maximalem Selbstvertrauen“ heim

Badstuber-Wechsel auf Leihbasis Bayern mit „maximalem Selbstvertrauen“ heim

Carlo Ancelotti ist sicher: In der Rückrunde wird der FC Bayern noch stärker sein. Nach einer Woche Trainingslager in Katar ist das Selbstvertrauen beim Tabellenführer schon „maximal“. Nur eine Personalie im Kader ist weiter offen.

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Bayern-Trainer Carlo Ancelotti lobt das Selbstvertrauen seiner Spieler.

Quelle: Andreas Gebert

Doha. In Socken schlenderte Carlo Ancelotti den kleinen Grashügel vom Trainingsplatz zum Mannschaftshotel hinauf. Die Brille baumelte an einem Band locker um den Hals, entspannt pfiff der Italiener ein bisschen vor sich hin.

Dieses intensive Trainingslager des FC Bayern in Katar hat dem 57-Jährigen sichtlich gefallen. Der Champions-League-Experte sieht den deutschen Fußball-Rekordmeister für die großen Titelziele gewappnet.

„Die Mannschaft hat eine gute Einstellung und eine gute Qualität, es herrscht eine gute Atmosphäre. Das Selbstvertrauen ist maximal“, berichtete Ancelotti, der sich beim Frühstück auch mit Kurzbesucher Uli Hoeneß austauschte. Als sich der Präsident nach einem Abendessen mit dem Emir und SAP-Vertretern am Montag sowie einem kurzen Gastspiel am Dienstag im Teamhotel wieder auf zum Flughafen gemacht hatte, ließ der Italiener sein Star-Ensemble vor einem Testspiel am Abend zum letzten Mal im Training schwitzen.

Als einziger Trainer triumphierte Ancelotti in der Königsklasse dreimal, er ist der Mann für die speziellen Momente im Kampf unter Europas Elite. „Die Champions League ist ein wirklich wichtiger Wettbewerb. Aber wir können nicht auswählen, welches der beste Wettbewerb ist. Wir versuchen unser Bestes in allen Wettbewerben zu geben“, wiegelte der Italiener ab. „Wir haben drei wichtige Wettbewerbe und wollen bis zum Ende dabei sein.“

Am 20. Januar starten die Münchner beim SC Freiburg ihre Pflichtspielrunde. Bundesliga-Tabellenführer sind die Münchner schon jetzt, in DFB-Pokal und Champions League als Achtelfinalist auf Kurs. „Aber ich glaube, der zweite Teil der Saison wird besser“, sagte Ancelotti. „Wir arbeiten seit sechs Monaten zusammen und kennen uns nun besser. Wir sind jetzt stärker.“

Wie zuletzt vor vier Jahren würden die Bayern die Saison so gerne mit dem Henkelpott krönen. Bis zum Endspiel am 3. Juni im Millennium Stadium von Cardiff ist es aber noch ein weiter Weg. „Das Finale ist einer unserer Träume“, gestand David Alaba. Los geht es erst einmal am 15. Februar mit dem Achtelfinal-Hinspiel gegen Mesut Özil und den FC Arsenal.

Mit in der Regel zwei Einheiten legten die Münchner in Katar wichtige Grundlagen, die sie nach dem dreimaligen K.o. im Halbfinale unter Pep Guardiola wieder den ersehnten Schritt weiter bringen sollen. „Wir haben sehr gut gearbeitet“, bilanzierte Franck Ribéry. Die Gier nach Trophäen sei groß. Ancelotti ist weitaus ruhiger als sein Vorgänger, doch auch er achtet genaustens auf die Details. Lautstark gab er bei den Einheiten die Kommandos in Deutsch, Englisch oder Italienisch.

„Jeder Trainer ist von seinem Charakter unterschiedlich. Aber wir haben hart trainiert, wie es in der Vorbereitung meistens immer ist“, berichtete Kapitän Philipp Lahm. Einzig die Verletzung von Thiago sorgte für einen Schatten in der heilen Bayern-Welt. Er wird wie Abwehrchef Jérôme Boateng noch einige Wochen fehlen.

Trotz der Verletzung von Boateng und dem Wechsel von Holger Badstuber wiederholte Ancelotti, dass es keine Zugänge im Winter geben wird. „Der Kader ist komplett“, betonte der Italiener. Badstuber wechselt auf Leihbasis vom deutschen Meister zum Bundesliga-Rivalen FC Schalke 04. Das Leihgeschäft läuft bis zum Saisonende, danach wäre der Innenverteidiger ablösefrei.

dpa

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