Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Borussia Dortmund dank Bürki im Soll

Ingolstadt belohnt sich nicht Borussia Dortmund dank Bürki im Soll

Roman Bürki sei Dank. Der in dieser Saison bärenstarke Torhüter bewahrte den BVB beim 1:0 über Ingolstadt vor einem Rückschlag. Deshalb geht der Tabellendritte mit einem Erfolgserlebnis in die Länderspielpause.

Voriger Artikel
RB Leipzig nach sieglosen Partien gefordert
Nächster Artikel
Modeste schießt Köln Richtung Europa

Dortmunds Torwart Roman Bürki war ein starker Rückhalt seiner Mannschaft. Als er Dario Lezcano im Strafraum zu Fall brachte, hätte es auch Elfmeter geben können.

Quelle: Bernd Thissen

Dortmund. Der große Favorit musste bis zum Schluss zittern. Beim schmeichelhaften 1:0 (1:0) über Ingolstadt tat sich Borussia Dortmund unerwartet schwer. Zumindest auf Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang und Torhüter Roman Bürki war Verlass.

GEWINNER: Mit dem knappen Erfolg über die mutigen Ingolstädter gelang es dem BVB, den dritten Tabellenplatz zu festigen. „Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht. Es gab viele einfache Ballverluste, nach und nach ging die Sicherheit flöten“, gestand Trainer Thomas Tuchel. Dennoch konnte er mit dem 1:0 sehr gut leben: „Wenn Du am Ende trotzdem zu Null gewinnst, wird sich dieses Ergebnis morgen großartig anfühlen.“

VERLIERER: Mit einer Mischung aus Frust und Stolz kommentierte FC-Coach Maik Walpurgis die knappe Niederlage: „Mit dem Spiel können wir sehr zufrieden sein, leider nicht mit dem Ergebnis. Das macht es umso bitterer, dass wir ein sehr gutes Spiel machen, aber ohne Zählbares nach Hause fahren.“ Ein Indiz für den guten Auftritt des Vorletzten: Er kam vor der Pause zu neun Torschüssen - so viele wie kein bisheriger Dortmunder Saisongast in einer Halbzeit. Dennoch gab es das vierte Spiel in Serie ohne Sieg.

MATCHWINNER: Aubameyang war zwar der Schütze des einzigen Tores (14. Minute), aber nicht der Hauptdarsteller. Zum besten Mann auf dem Platz avancierte Bürki. Gleich mehrfach war der Dortmunder Torhüter in höchster Not zur Stelle und rettete seinem Team damit dem knappen Sieg.

SCHLÜSSELSZENE: Die Ingolstädter protestierten energisch, aber der Pfiff zum Schiedsrichter Daniel Siebert blieb aus. Dabei war das Foul von Bürki in der 53. Minute an Dario Lezcano durchaus eines Strafstoßes würdig. „Die ganze Welt hat gesehen, dass es ein Elfmeter war“, kommentierte der Angreifer.

Bürki gestand freimütig: „Ich hätte mich nicht beschwert, wenn es Elfmeter gegeben hätte. Ich habe zuerst den Gegenspieler getroffen.“ Trainer Maik Walpurgis klagte indirekt über anhaltende Benachteiligungen durch die Schiedsrichter: „Es heißt immer, im Fußball gleicht sich alles aus. Wenn das stimmt, haben wir noch neun grandiose Spiele vor uns.“

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Castro: «Brauchen Geduld»
Dortmunds Marc Bartra (l) und Dario Lezcano Farina von Ingolstadt kämpfen im Hinspiel um den Ball. Damals trennten sich die Mannschaften 3:3.

Erste Saisonziele in Pokal und Champions League sind erreicht. Doch in der Bundesliga verläuft die Saison für den BVB weiter holprig. Das soll sich in den letzten zehn Partien ändern. Doch auch der vom Abstieg bedrohte FC Ingolstadt steht mächtig unter Zugzwang.

mehr
Mehr aus Fußball
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.