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Braunschweig 1:1 in Heidenheim - Würzburg nun Vierter

Remis im Spitzenspiel Braunschweig 1:1 in Heidenheim - Würzburg nun Vierter

Es war die Chance für Eintracht Braunschweig, sich an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga von der Konkurrenz etwas abzusetzen. Doch es reichte in der Toppartie gegen Heidenheim nur zu einem glücklichen 1:1. Aufsteiger Würzburg bleibt in der Erfolgsspur.

Düsseldorf. An der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga bleibt es spannend, nachdem Tabellenführer Eintracht Braunschweig über ein 1:1 (0:1) im Topspiel beim 1. FC Heidenheim nicht hinauskam.

„Wir haben glücklich gepunktet“, sagte Eintracht-Chefcoach Torsten Lieberknecht nach dem schmeichelhaften Remis ehrlich. Die Niedersachsen verteidigten am achten Spieltag Platz eins erfolgreich. Mit vier Punkten Rückstand liegen die Heidenheimer auf dem dritten Rang hinter Ex-Bundesligist Hannover 96, der Platz zwei durch ein 2:0 (0:0) gegen den FC St. Pauli eroberte.

Die Würzburger Kickers blieben in der Erfolgsspur und sind nach dem 2:0 (1:0) gegen 1860 München an die vierte Stelle gerückt - nur noch fünf Punkte von Braunschweig entfernt. „Grundlage ist unsere taktische Ordnung, vorne machen wir immer mal ein Ding rein“, erklärte Kickers-Abwehrspieler Felix Müller. „Es läuft im Moment ganz gut.“ Das kann man weder beim 1. FC Kaiserslautern noch bei Arminia Bielefeld sagen, die im Kellerduell über ein 0:0 nicht hinauskamen.

Fortuna Düsseldorf ist nach dem 1:1 (1:0) gegen den Karlsruher SC weiter ohne Saison-Heimniederlage, tritt aber im Tabellen-Mittelfeld auf der Stelle. „Ich kann nicht verstehen, dass ich hier schon in enttäuschte Gesichter geblickt habe“, meinte Fortuna-Coach Friedhelm Funkel. „Wir sind auf einem schwierigen, aber guten Weg und werden weiterhin die nötige Geduld haben.“

Dagegen konnte sich Hannover in der Liga-Spitze behaupten, während St. Pauli nach nur einem Saisonsieg im Tabellenkeller feststeckt. „Die Situation ist sehr kritisch, aber wenn ich Woche für Woche sehe, wie sich die Mannschaft präsentiert, dann ist das aus meiner Sicht kein Thema, was wir beim Trainer ansiedeln“, sagte FC-Sportdirektor Thomas Meggle und gab Chefcoach Ewald Lienen Rückendeckung.

Der 1. FC Nürnberg beendete mit dem ersten Heimsieg dieser Saison die Erfolgsserie von Union Berlin. Die Franken gewannen mit 2:0 (1:0) und fügten dem Hauptstadtclub die erste Niederlage nach sechs Spielen zu. Nürnberg verließ am achten Spieltag vorerst die Abstiegszone. „Wir sind froh, dass wir den Bock umstoßen konnten“, sagte FCN-Torschütze Cedric Teuchert nach dem zweiten Saisonerfolg.

Dagegen wird Dynamo Dresden nach dem 0:2 (0:2) beim SV Sandhausen weiter nach unten durchgereicht. Für den Aufsteiger war es schon das vierte Spiel ohne Sieg in Serie. Sandhausen zog mit dem zweiten Heimsieg in der Tabelle an Dresden vorbei.

Der VfL Bochum erkämpfte sich den ersten Saison-Auswärtssieg beim 4:2 (2:2) im Spiel beim FC Erzgebirge Aue. Nach der turbulenten Partie war VfL-Trainer Gertjan Verbeek geschafft. „Man sitzt draußen und denkt: Was passiert hier?“

dpa

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