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Breitenreiter muss auf Schalke endgültig gehen

Sinsheim Breitenreiter muss auf Schalke endgültig gehen

André Breitenreiter weiß jetzt endgültig Bescheid: Beim FC Schalke 04 muss er nach dem letzten Saisonspiel seinen Trainerstuhl räumen. Seine Bestätigung dafür ist keine Überraschung mehr.

Sinsheim. Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 wird sich nach dieser Saison wie erwartet von Trainer André Breitenreiter trennen.

Diese Entscheidung habe ihm der neue Sport-Vorstand Christian Heidel mitgeteilt, sagte Breitenreiter unmittelbar vor dem letzten Saisonspiel der „Königsblauen“ bei 1899 Hoffenheim beim Pay-TV-Sender Sky. Über seinen Nachfolger sagte er nichts. Markus Weinzierl vom FC Augsburg wird allerdings längst als neuer Chefcoach gehandelt.

„Ich habe diese Woche mit Christian Heidel Kontakt gehabt. Er hat mir sehr offen und direkt die Entscheidung mitgeteilt, dass ich heute mein letztes Spiel zusammen mit den Jungs des FC Schalke auf dem Platz genieße“, sagte Breitenreiter. „Von daher habe ich das auch der Mannschaft mitgeteilt. Ich möchte da Klarheit haben und kein Rumgeeier. Ich kann sagen, dass Christian Heidel sich sehr korrekt verhalten hat.“

Weinzierl ist bereits seit Monaten beim Revierclub im Gespräch. Medienberichten zufolge sollen beide Clubs zuletzt um eine Ablöse für Weinzierl verhandelt haben.

Breitenreiter kam im vergangenen Jahr vom Absteiger SC Paderborn nach Gelsenkirchen und hat noch einen Vertrag bis 2017. Die Schalker verpassten diese Spielzeit den direkten Sprung in die Champions League und hofften vor der letzten Saisonpartie noch auf den direkten Einzug in die Europa League.

Mit dem Saisonfinale beendete wie angekündigt auch Sportvorstand Horst Heldt seine Arbeit auf Schalke. Sein Nachfolger ist der bisherige Mainzer Manager Heidel. „Ich bin mit Haut und Haaren Mainz 05, ich habe mir vorgenommen mich heute noch nicht zum FC Schalke 04 zu äußern“, sagte Heidel vor der Partie der Rheinhessen gegen Hertha BSC.

Breitenreiter hatte bereits in der turnusgemäßen Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spieltag ausführlich Bilanz gezogen, was ihm durchaus als Abschiedsrede ausgelegt werden konnte. „Ich kann auch sagen, dass ich nicht alles richtig gemacht habe, keine Frage. Aber ich habe immer mein Bestes gegeben und versucht, der Mannschaft in vielen Punkten zu helfen“, sagte er. Er sei der Meinung, dass es ihm trotz der „permanenten Unruhe“ in dieser Saison („Von Chaos möchte ich nicht sprechen“) gelungen sei, den Druck von der Mannschaft zu nehmen.

dpa

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