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Bruchlandung vermieden - Als Lohn winkt nun die U20-WM

Reutlingen Bruchlandung vermieden - Als Lohn winkt nun die U20-WM

Nach dem Sieg im letzten Gruppenspiel der U19-EM winkt das Ticket für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr. Die deutschen Fußball-Junioren können das jetzt aus eigener Kraft schaffen. Trainer Guido Streichsbier ist nach dem 3:0 stolz auf seine Jungs.

Reutlingen. Die Bruchlandung bei der Heim-EM ist mit einer starken Leistung gegen Österreich abgewendet worden, nun sehen die U19-Junioren optimistisch dem Entscheidungsspiel um die WM-Teilnahme 2017 entgegen.

„Heute ging es um Alles oder Nichts. Dort müssen wir ähnlich reingehen wie dieses Mal“, sagte Trainer Guido Streichsbier in Reutlingen nach dem 3:0 (0:0). Den Sieg hatte sich die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit einer enormen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und dem größeren Willen als Österreich erarbeitet.

Streichsbier glaubt, dass Spiele wie diese seinen Talenten in ihrer weiteren Entwicklung enorm helfen können. „Ich finde, diese Turniererfahrung ist wichtig - so eine Situation zu erleben und sich zu stellen“, erklärte er. „Wenn man einmal etwas schafft, dann weiß man, dass es auch wieder so gehen kann.“

Als Gruppendritter steht das Team nun in der Playoff-Partie gegen den Dritten der Gruppe B am Donnerstag (19.00 Uhr) in Sandhausen, der Gewinner erhält den fünften und letzten europäischen Startplatz für die U20-WM im kommenden Jahr in Südkorea.

Den Halbfinal-Einzug hatte die DFB-Elf schon gegen den Gruppensieger Portugal (3:4) und zuvor den Zweiten Italien (0:1) verspielt - und damit auch den Traum vom dritten U19-EM-Titel nach 2008 und 2014. Doch mit einem Unentschieden oder gar einer Niederlage gegen Österreich wäre das Team ganz draußen gewesen - so wie beim Turnier 2015 als Gruppenletzter. Dieses Los hat nun Österreich.

„Das ist für die Spieler ein enormer Erfahrenswert, den sie mitnehmen, auch wenn das Turnier nicht so gelaufen ist, wie wir das erwartet haben“, erklärte DFB-Sportdirektor Hansi Flick. Die Spieler seien erleichtert, nachdem sie in der ersten Halbzeit noch weiche Knie gehabt hätten. „Die Mannschaft hat sich im Turnier gut entwickelt.“

dpa

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So hatte sich der deutsche Fußball-Nachwuchs die Heim-EM nicht vorgestellt. Auch das zweite Spiel hat die U19 von Trainer Guido Streichsbier verloren. Nach Italien war auch Portugal zu stark.

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