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England vergibt Sieg gegen Spanien

Heimniederlage für Nordirland England vergibt Sieg gegen Spanien

England muss im Länderspiel-Klassiker gegen Spanien den Last-Minute-Ausgleich hinnehmen. Kaum Grund zur Freude haben auch die deutschen WM-Qualifikations-Gegner. Frankreich spielt nur 0:0.

London. Die englische Fußball-Nationalmannschaft hat im Länderspiel-Klassiker gegen Spanien trotz einer 2:0-Führung einen Sieg verpasst. Dennoch bleiben die Briten auch im vierten Spiel unter Interimstrainer Gareth Southgate unbesiegt.

Vier Tage nach dem umjubelten 3:0-Erfolg gegen Schottland in der WM-Qualifikation kamen die „Three Lions“ im Testspiel gegen den früheren Welt- und Europameister Spanien nur zu einem 2:2 (1:0). Spanien glich durch Isco erst in der Nachspielzeit aus.

England, das auf den am Knie verletzten Wayne Ronney verzichten musste, ging im Londoner Wembley-Stadion früh in Führung. Liverpool-Profi Adam Lallana verwandelte einen Elfmeter zum 1:0 (8. Minute). Kurz nach der Pause erhöhte Leicester-Stürmer Jamie Vardy auf 2:0 (48.). Doch Spanien kam noch durch Iago Aspas und Isco (89./90.+6) zurück.

Deutschlands Gruppengegner Nordirland musste vier Tage nach dem klaren 4:0 in der WM-Qualifikation gegen Aserbaischan eine 0:3 (0:2)-Heimniederlage im Test gegen Kroatien hinnehmen. Die Treffer für die Gäste im Belfaster Windsor Park erzielten der frühere Bayern-Stürmer Mario Mandzukic (9.), Duje Cop (35.) und der Hoffenheimer Andrej Kramaric (68.).

Im tschechischen Team kam ein weiterer deutscher Quali-Konkurrent im Freundschaftsspiel gegen Dänemark nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus - trotz einer frühen Führung in Prag durch Antonin Barak (8.). Nicolai Jorgensen glich für die Skandinavier noch vor der Pause aus (39.).

Vize-Europameister Frankreich spielte gegen die Elfenbeinküste 0:0, ebenso die formschwachen Österreicher gegen die Slowakei. Das Team des stark in der Kritik stehenden Trainers Marcel Koller ist inzwischen seit vier Partien ohne Sieg.

Die russische Fußball-Nationalmannschaft feierte drei Tage nach der scharfen Kritik von Staatspräsident Wladimir Putin einen glücklichen Erfolg. Der WM-Gastgeber 2018 gewann gegen das von Christoph Daum trainierte rumänische Team spät mit 1:0 (0:0). Das einzige Tor in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny erzielte Magomed Ozdoew von Rubin Kasan (90.+3). Vor fünf Tagen hatte die Sbornaja in Katar mit 1:2 verloren. Putin hatte bemerkt, „dass wir schon lange kein schönes Spiel mehr der Nationalmannschaft gesehen haben“.

dpa

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