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Gladbachs Tor-Hoffnung ruht auf Raffael

«Endspiel» gegen Celtic Gladbachs Tor-Hoffnung ruht auf Raffael

Jetzt gilt's für Gladbach: Mit einem Sieg gegen Celtic Glasgow bleibt der Bundesligaelfte international im Rennen. Für Trainer Schubert gibt es wieder personelle Alternativen.

Mönchengladbach. Mit der Rückkehr der Torjäger will sich Borussia Mönchengladbach das Überwintern im internationalen Wettbewerb sichern.

Nach dem 2:0-Erfolg bei Celtic Glasgow vor zwei Wochen kann der Bundesligaelfte mit einem weiteren Erfolg in einer Art Endspiel gegen die Schotten am Dienstag (20.45 Uhr) mindestens für die Europa League im nächsten Jahr planen. „Wenn wir Celtic schlagen sind wir definitiv Dritter“, meinte Borussias Sportdirektor Max Eberl. Bei einem Sieg hätte Gladbach vor den beiden letzten Spieltagen fünf Punkte Vorsprung auf die Schotten, die noch gegen den FC Barcelona und Manchester City antreten müssen.

Dabei sollen die zuletzt arg vermissten Torjäger Raffael und Thorgan Hazard helfen. „Ich hoffe und glaube, dass ich gegen Celtic endlich wieder spielen kann“, sagte der brasilianische Offensivspieler der „Bild“-Zeitung. Beide Spieler absolvierten das Abschlusstraining ohne Probleme. „Ich bin froh und glücklich, dass die beiden Jungs wieder dabei sind“, sagte Trainer André Schubert.

Ob es gegen den kampfstarken schottischen Meister für einen Platz in der Startelf reicht, wird Trainer André Schubert wohl kurzfristig entscheiden. Raffael steht nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel bereits seit Donnerstag wieder im Mannschaftstraining. Hazard hat seine schmerzhafte Knieprellung fast überwunden. „Wir müssen sehen, wie sie die Belastung verkraftet haben und werden dann entscheiden“, meinte Borussias Coach.

Zuletzt mussten die Gladbacher sechs Spiele auf Raffael und fünf auf Hazard verzichten. Beide gemeinsam erzielten mehr als die Hälfte aller Pflichtspieltreffer in dieser Saison (Hazard 7/Raffael 6). Ohne die beiden Offensivspezialisten haperte es vor allem in der Bundesliga - da trafen die Borussen seit 374 Minuten nicht.

Zuversichtlich stimmt die Gladbacher, die beim 0:0 gegen Eintracht Frankfurt am Freitag nur eine mäßige Leistung zeigten, der souveräne Erfolg im Celtic-Park. „Das war ein erster Schritt. Jetzt haben wir alle Möglichkeiten“, befand Schubert. „Das ist eines der wichtigsten Spiele für uns. Es wird eine schwere Aufgabe. Celtic hat nichts zu verlieren. Das ist immer gefährlich.“

Zur Stabilisierung der Defensive wird Tobias Strobl im zentralen Mittelfeld neben Christoph Kramer wieder zum Einsatz kommen. Der ehemalige Hoffenheimer wurde nach gerade überstandener Muskelverletzung gegen Frankfurt geschont.

Die teilweise guten Vorstellung in der europäischen Königsklasse bislang überdecken den holprigen Start in die Liga. Daher will Eberl auch von einer Krise nichts wissen. „In der Champions League werden wir positiv wahrgenommen. Daraus wollen wir unseren Nutzen ziehen“, sagte Borussias Sportdirektor.

Die Spieler freuen sich vor allem auf die besondere Atmosphäre bei den internationalen Spielen. „Im Borussia-Park habe ich vor allem in der jüngsten Vergangenheit schon ein paar legendäre Spiele miterleben dürfen. Das wollen wir am Dienstag wieder“, meint Defensivspieler Tony Jantschke.

Der schottische Meister, der sein Abschlusstraining in Glasgow absolvierte und sein Quartier im niederländischen Tegelen bezog, bestand seine Generalprobe am Wochenende mit dem 1:0-Erfolg beim Tabellenvierten FC Aberdeen erfolgreich. Den Treffer erzielte Tom Rogic. Verzichten muss die Mannschaft von Trainer Brendan Rodgers allerdings auf Linksverteidiger Kieran Tierney, der wegen einer Knöchelverletzung zwei Monate pausieren muss.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Borussia Mönchengladbach: Sommer - Jantschke, Vestergaard, Elvedi - Johnson, Strobl, Kramer, Wendt - Stindl, Hahn, Raffael

Celtic Glasgow: Gordon - Lustig, Sviatchenko, Simunovic, Izaguirre - Brown, Armstrong - Forrest, Rogic, Sinclair - Dembelé

Schiedsrichter: De Sousa (Portugal)

dpa

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