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Glücklicher Wolfsburger 2:1-Sieg gegen Mönchengladbach

Wolfsburg Glücklicher Wolfsburger 2:1-Sieg gegen Mönchengladbach

Wolfsburg und Mönchengladbach liefern sich im Kampf um die Europapokalränge ein teils hochklassiges Duell. Am Ende verliert das bessere Team. Wolfsburg ist nach dem 2:1 wieder im Rennen.

Wolfsburg. Der Jubel im Stadion war riesengroß und die Erleichterung bei Trainer Dieter Hecking nach dem Spielende deutlich zu sehen und zu hören.

„Das war natürlich ein glücklicher Sieg, keine Frage“, gestand der Coach des VfL Wolfsburg nach dem extrem wichtigen 2:1 (2:1) gegen Borussia Mönchengladbach im Kampf um die Europapokal-Qualifikation. „Wir durften heute nicht verlieren. Jetzt sind wir wieder dicht dran“, jubelte VfL-Sportchef Klaus Allofs.

Dank der Tore von Julian Draxler (15. Minute) und Max Kruse (17.) blieb der Vizemeister auch im elften Heimspiel in Serie gegen den Lieblingsgegner ungeschlagen. Zudem sprang Wolfsburg mit nun 37 Zählern auf Rang sieben und verkürzte den Abstand auf die Borussen auf zwei Punkte.

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht und hatten ausreichend Chancen um mindestens noch ein Tor zu machen“, haderte Gladbach-Coach Andre Schubert. Mehr als Raffaels Anschlusstreffer (23.) kam aber trotz teils drückender Überlegenheit nicht mehr zustande. „Wolfsburg war deutlich effektiver.“

Obwohl die Gäste in der rasanten und oft hochklassigen Partie spielerisch überlegen waren, wartet Gladbach seit nunmehr gut zwölf Jahren auf einen Sieg in Wolfsburg und purzelte aus den Champions-League-Rängen. Wolfsburg profitierte drei Tage vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen KAA Gent von individuellen Abwehrfehlern der Gäste.

Beim Wolfsburger Doppelschlag zum 2:0 bereits nach einer Viertelstunde sah vor allem Borussias erst 19 Jahre alte Außenverteidiger Nico Elvedi nicht gut aus. „Wir haben da aber vielleicht ein bisschen zu offensiv gespielt“, meinte Schubert.

Für den Ex-Gladbacher Kruse ging bei seinem Schlenzer ins lange Eck eine torlose Zeit seit dem 6:0 am 21. November gegen Werder Bremen zu Ende. Bei seinem sechsten Saisontor für die Niedersachsen zeigte der erst im Sommer aus Gladbach gewechselte Nationalspieler aus Respekt vor seinem früheren Arbeitgeber aber keine Regung. „Das zweite Tor fällt leider viel zu schnell“, schimpfte Schubert.

Sein Team reagierte auf den frühen Rückstand allerdings im Stil einer Spitzenmannschaft und zog das Angriffsspiel unbeeindruckt weiter durch. Der bärenstarke Raffael konterte den Wolfsburger Doppelschlag nur sechs Minuten später mit einem trockenen und ansatzlosen Schuss in den Giebel des Tores. Für den Brasilianer war es bereits das zwölfte Saisontor und der fünfte Treffer aus den vergangen sechs Partien.

Borussia blieb spielbestimmend, war aber oft bei der letzten Aktion vor dem Tor zu umständlich, was einen Ausgleich verhinderte. Auch nach dem Wechsel blieb der fünfmalige Meister druckvoller, hatte aber weiter Pech im Abschluss wie Lars Stindl (49.), dessen Schuss von Wolfsburgs-Keeper Koen Casteels noch von der Linie gekratzt wurde.

Zwanzig Minuten später hatte Thorgan Hazard Pech, als er Casteels bereits überwunden hatte, sein Schuss aber von seinem am Boden liegenden Mitspieler Patrick Herrmann noch ins Aus abgefälscht wurde. Die Borussia versuchte auch danach noch einmal alles, kam aber nicht mehr entscheidend zum Abschluss.

Spieldaten:

Ballbesitz in %: 43,4 - 56,6

Torschüsse: 11 - 14

gew. Zweikämpfe in %: 50 - 50

Fouls: 15 - 13

Ecken: 1 - 3

Quelle: optasports.com

dpa

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