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HSV bessert schwache Hinrunde auf - 2:1 gegen Schalke 04

Harter Kampf HSV bessert schwache Hinrunde auf - 2:1 gegen Schalke 04

Mit einem kleinen Jahresendspurt hat der HSV die rettenden Plätze wieder in Sicht. Gegen Schalke gelingt durch Tore von Müller und Wood der zweite Heimsieg in Serie. Zumindest bis Mittwoch liegen die Hanseaten auf dem Relegationsrang. Nur wenig besser steht Schalke da.

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Nicolai Müller (r) erzielte das 1:0 für den Hamburger SV.

Quelle: Axel Heimken

Hamburg. Der Hamburger SV hat mit einem hart erkämpften Sieg gegen den FC Schalke 04 seine Minusbilanz zum Jahresabschluss aufgebessert. Im letzten Spiel vor Weihnachten siegten die abstiegsbedrohten Hanseaten mit 2:1 (0:0).

Die Tore für den HSV erzielten Nicolai Müller (61. Minute) und Bobby Wood (82.). Die Königsblauen konnten nur noch durch Donis Avdijaj verkürzen (90.). Schalkes Torhüter Ralf Fährmann (76.) parierte dazu einen von Johan Djourou ausgeführten Foulelfmeter.

Der HSV verließ mit 13 Punkten zumindest für eine Nacht die direkten Abstiegsränge. Schalke geht mit nur 18 Punkten und enttäuscht nach zuletzt vier Bundesliga-Partien ohne Sieg in die Winterpause.

„Wir haben ein super Spiel gemacht, waren total dominant“, sagte HSV-Coach Markus Gisdol und lobte die Entwicklung der letzten Wochen: „Wir sind zueinandergerückt und haben einen guten Weg eingeschlagen. Die Mannschaft zieht zu 100 Prozent mit.“

Noch nicht von den Norddeutschen verabschiedet wurde der geschasste Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer. Der Franke wartete vor dem Anpfiff auf die Spieler im Kabinengang und klatschte jeden ab. Ob der zum Ende des Jahres gekündigte Beiersdorfer doch als Sportdirektor bleibt, ist weiter ungewiss.

Enttäuschung herrschte indes auf Schalker Seite. Kapitän Benedikt Höwedes sprach von einem „schwachen Spiel“ und „vielen Fehlern“. Torhüter Fährmann glaubt indes nicht, dass Unruhe aufkommen wird: „Wir wissen, woran wir arbeiten müssen. Wir haben schon gezeigt, dass wir es können.“

Am Tag nach dem Anschlag von Berlin fand das letzte Spiel im Volksparkstadion vor Weihnachten unter besonderen Vorzeichen statt. Zwar sind die Sicherheitsmaßnahmen seit den Anschlägen von Paris verschärft worden, vor der Partie gegen S04 wurden die Sicherheitskräfte noch einmal um 250 Kollegen aufgestockt.

Trainer Markus Gisdol überraschte mit drei Veränderungen in der Startelf. Wie erwartet bot er Ex-Kapitän Johan Djourou nach dessen Gelb-Sperre für Emir Spahic in der HSV-Innenverteidigung zusammen mit Gideon Jung auf. Die zuletzt arg schwächelnde Abwehr zeigte sich leicht verbessert. Unerwartet kam die Hereinnahme von Luca Waldschmidt im Sturm für Wood und Albin Ekal auf der Sechser-Position.

Personell geschwächt warteten die Gäste zunächst im Volkspark auf die Fehler der Hausherren. Ohne den gesperrten Naldo und den verletzten Matija Nastasic war die Abwehr erneut geschwächt, Breel Embolo, Klaas-Jan Huntelaar, Franco Di Santo und Eric Maxim Choupo-Moting fehlten mit Blessuren in der Vorwärtsbewegung. Nach dem 1:1 gegen Freiburg nahm Coach Markus Weinzierl den jungen Fabian Reese heraus und brachte Baba.

Die erste Großchance verzeichneten die „Knappen“: Jung schoss versehentlich Jewgeni Konopljanka an, der aber seinen Schuss ans Außennetz verzog. Mit einem Freistoß prüfte Johannes Geis (30.) danach Christian Mathenia. Nach einem Zusammenstoß mit Nationalspieler Benedikt Höwedes musste der Schlussmann kurz behandelt werden.

Auf der Gegenseite wurde ein Schuss von Müller (23.) nach guter Vorlage von Filip Kostic aus kurzer Distanz geblockt. Der HSV setzte nach, ihm fehlte aber die Durchschlagskraft. Zu oft versuchte es die Gisdol-Elf mit weiten Bällen, die dann abgefangen wurden. Mit dem Flatterball von Douglas Santos (40.) hatte Ralf Fährmann keine Probleme. Einen Weitschuss von Waldschmidt lenkte er gut zur Ecke.

Die Gäste kamen hochmotiviert aus der Kabine und hätten gut in Führung gehen können. Leon Goretzka (51.) köpfte aus naher Distanz genau in die Arme von Mathenia. Die Gastgeber nutzten dagegen einen schnellen Konter über Kostic und Müller zur Führung. Fährmann berührte den Ball, konnte den Schuss aus etwa 15 Metern aber nicht stoppen. Djourou hätte per Foulelfmeter alles klarmachen können, doch er schoss Fährmann fast an. Auch den Nachschuss von Müller hielt er. Im Alleingang machte Wood schließlich das 2:0, ehe Avdijaj doch noch für ein wenig Spannung sorgte.

dpa

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