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Hertha gewinnt Verfolger-Duell gegen Frankfurt 2:0

Ibisevic und Darida treffen Hertha gewinnt Verfolger-Duell gegen Frankfurt 2:0

Eine Woche nach dem unglücklichen 1:1 gegen den FC Bayern macht es Hertha BSC gegen Eintracht Frankfurt besser. Nach der Führung legen die Berliner diesmal nach. Allerdings hätte die Partie auch zugunsten der Hessen laufen können.

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Berlins Vedad Ibisevic machte gegen Frankfurt das Tor zum 1:0.

Quelle: Thomas Eisenhuth

Berlin. Dank Torjäger Vedad Ibisevic und Vladimir Darida ist Hertha BSC im Rennen um die Europapokal-Startplätze weiter dabei. Der Bosnier bewies mit dem Führungstor beim 2:0 (0:0)-Sieg gegen Eintracht Frankfurt wie schon vor einer Woche gegen den FC Bayern seine Wichtigkeit für die Berliner.

Dank des Führungstreffers von Ibisevic (52.) und dem zweiten Saisontor von Darida (83.) verdrängten die Berliner die Eintracht mit nun 37 Punkten von Platz fünf. Seit sechs Partien sind die Blau-Weißen gegen die Hessen unbesiegt. Die Hertha feierte in ihrer Bundesliga-Historie nur gegen den HSV mehr Siege (28) als gegen Frankfurt (27).

„In der ersten Halbzeit hat Frankfurt einen Matchball gehabt für dieses Spiel. Wenn die den machen, wäre es schwierig geworden“, sagte Hertha-Trainer Pal Dardai mit Blick auf Frankfurts beste Chance durch Ante Rebic. „Wir haben unsere erste Torchance gleich gemacht, darum ist unser Sieg verdient“, meinte der Hertha-Coach.

Die Eintracht fällt hingegen nach der dritten Niederlage in Serie zurück. Mit 35 Zählern belegen die Adlerträger nun Platz sechs. Die Hessen schafften es in einer schwachen Partie vor 43 323 Zuschauern im Berliner Olympiastadion nicht, die vielen Ausfälle zu kompensieren. Im Spiel nach vorne agierten die Frankfurter bis auf wenige Ausnahmen viel zu harmlos.

In der 78. Minute musste zudem Haris Seferovic wegen einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz. „Das ist eine Dummheit. So was geht aber richtig ans Portemonnaie“, kündigte Eintracht-Coach Niko Kovac. Der Ex-Hertha-Profi ärgerte sich auch darüber, dass Rebic allein vor Hertha-Torwart Rune Jarstein am Norweger scheiterte: „Wir hatten in der ersten Halbzeit alles im Griff. Wir haben den einen Fehler von Hertha nicht bestraft, Hertha hat unseren einen Fehler bestraft.“

Eine knappe halbe Stunde tat sich so gut wie gar nichts auf dem Spielfeld. Die Hertha setzte die ersatzgeschwächten Frankfurter kaum unter Druck. Dabei musste Kovac seine Defensive nach den Ausfällen von Jesús Vallejo (Muskelfaserriss) und David Abraham (Rotsperre) umbauen. Makoto Hasebe nahm dafür den Platz in der Abwehrkette ein. Der Japaner absolvierte sein 234. Bundesliga-Spiel und holte damit Yasuhiko Okudera als japanischen Bundesliga-Rekordspieler ein.

Plötzlich hatten die bis dahin behäbig nach vorne spielenden Frankfurter die große Chance zur Führung: Die einzige Sturmspitze Seferovic fand die Lücke in der ansonsten kompakten Hertha-Deckung und passte prächtig in den Lauf von Rebic. Der Kroate scheiterte aber frei am gut postierten Hertha-Schlussmann Jarstein (29.).

Die Partie wurde nun etwas lebendiger. Salomon Kalou, der trotz einer Fußverletzung spielen konnte, prüfte Eintracht-Keeper Lukas Hradecky mit einem Kopfball (41.). Der Ivorer war auch an der Führung der Hertha beteiligt. Niklas Stark spielte in Kalous Lauf, der noch am Schuss gehindert wurde. Den Abpraller verwertete Kapitän Ibisevic zu seinem zehnten Saisontreffer. Allerdings lag Kalou in Abseitsposition vor Hradecky und behinderte dadurch den Schlussmann.

Kurz nach dem Platzverweis von Seferovic wegen einer Tätlichkeit gegen Niklas Stark sorgte Darida nach einer Flanke des gerade eingewechselten Maximilian Mittelstädt per Kopf für die Entscheidung.

dpa

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