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Hoffenheims Joker Kramaric sticht: 2:0 gegen Darmstadt

Mühsamer Arbeitssieg Hoffenheims Joker Kramaric sticht: 2:0 gegen Darmstadt

Joker Andrej Kramaric hat 1899 Hoffenheim im Geduldsspiel gegen Schlusslicht SV Darmstadt 98 jubeln lassen.

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Hoffenheims Andrej Kramaric erzielte beide Treffer beim 2:0-Sieg gegen Darmstadt.

Quelle: Uwe Anspach

Sinsheim. Joker Andrej Kramaric hat 1899 Hoffenheim im Geduldsspiel gegen Schlusslicht SV Darmstadt 98 jubeln lassen. Der kroatische Stürmer traf beim mühsamen 2:0 (0:0) der Kraichgauer in der Fußball-Bundesliga zweimal und hält sein Team damit auf Kurs internationales Geschäft.

Die „Lilien“ trotzten dem Gegner vor 29 013 Zuschauern in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena bis zur 63. Minute. Nach seinem ersten Treffer verwandelte Kramaric in der Nachspielzeit auch noch einen Foulelfmeter (90.+3). So kassierten die Gäste die zehnte Niederlage im zehnten Auswärtsspiel. Eine Woche nach dem 2:1-Coup gegen Borussia Dortmund erlitten die Südhessen damit wieder einen Rückschlag im Abstiegskampf.

Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann stellte mit dem elften ungeschlagenen Heimspiel einen Vereinsrekord auf. Nach seiner abgelaufenen Rot-Sperre stand Hoffenheims Torjäger Sandro Wagner gegen seinen Ex-Club wieder in der Startformation, blieb aber glücklos. Angreifer Mark Uth (Rippenprellung) fehlte ebenso wie Verteidiger Benjamin Hübner (fünfte Gelbe Karte). Dafür liefen Ermin Bicakcic und Marco Terrazzino auf, der erstmals seit seiner Rückkehr vergangenen Sommer zur TSG von Anfang an spielte und überzeugte.

Beide Abwehrreihen mussten sich in der hektischen Anfangsphase erstmal sortieren, zumal bei Darmstadt der gesperrte Kapitän Aytac Sulu fehlte. Marcel Heller hätte nach einem Konter fast TSG-Torhüter Oliver Baumann aus spitzem Winkel düpiert (5.). Auf der Gegenseite schoss Wagner aus fünf Metern Keeper Michael Esser an (7.).

Die Hoffenheimer taten sich meist schwer, durch das von Routinier Hamit Altintop organisierte Mittelfeld der Gäste zu stoßen. Ein Schuss von Nadiem Amiri, der noch die meisten Akzente setzte, flog nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (25.).

Der weitgehend unattraktive Abnutzungskampf zog sich durch die ganze erste Halbzeit. Die „Nagelsmänner“ konnten ihre spielerische Überlegenheit kaum zeigen und verzettelten sich oft. Darmstadt verlor bereits nach einer guten halben Stunde seine Nummer 10: Jan Rosenthal musste mit einer Oberschenkelverletzung vom Platz.

Nach der Pause hatte es der eingewechselte Kramaric nur ein paar Schritte zu seiner ersten Chance: Nach einem Eckball köpfte er knapp am Darmstädter Gehäuse vorbei. Kurz danach gab WM-Schiedsrichter Felix Brych einen Treffer des kroatischen Stürmers wegen Abseits nicht. Hoffenheim bemühte sich, mehr Tempo vorzulegen, stieß aber weiter auf erbitterten Widerstand beim Abstiegskandidaten.

Mit der Hoffenheimer Leihgabe Antonio Colak brachte 98-Trainer Torsten Frings dann einen frischen Angreifer - es stach jedoch der Joker seines Kollegen Nagelsmann: Kramaric schoss nach einem Steilpass von Terrazzino zum 1:0 ein und sorgte damit für große Erleichterung bei der TSG. Ein 1:1 mit einem Gegentor in der Nachspielzeit wie in der Hinrunde ersparten sich die Gastgeber diesmal. Als Altintop Nationalspieler Sebastian Rudy im Strafraum die Beine wegzog, verwandelte Kramaric den fälligen Strafstoß sicher zum 2:0.

dpa

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