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Kampf um Europa-Tickets - Bayer und Schalke schwächeln

Düsseldorf Kampf um Europa-Tickets - Bayer und Schalke schwächeln

Mit gleich sieben finden die meisten Partien des zweigeteilten 24. Spieltages am Mittwoch statt. Alle Teams aus dem oberen Tabellendrittel sind im Einsatz und können ihre Ausgangsposition verbessern.

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Wird die Meisterschaft noch einmal spannend? Vor dem Duell mit dem FC Bayern trifft der BVB am Mittwoch auf Darmstadt.

Quelle: Marius Becker

Düsseldorf. Die Meisterschaft kann noch einmal richtig spannend werden, die internationalen Startplätze sind heiß umkämpft.

Während die Top-Clubs Bayern München und - mit respektvollem Abstand - Borussia Dortmund der Konkurrenz meilenweit enteilt sind und Woche für Woche im Gleichschritt punkten, liefern sich die Anwärter auf die Europapokalplätze ein spannendes Rennen.

In der letzten Englischen Woche der Saison können die ambitionierten Clubs Boden gut machen - allerdings fehlt es fast allen Teams an Konstanz. Ausnahme ist Mainz 05 (36 Punkte), das zuletzt vier Siege aus fünf Spielen feierte und Platz fünf eroberte. Nun aber muss der FSV beim FC Bayern antreten.

„Wir setzen uns keine Ziele für die nächsten drei Monate“, sagte der Mainzer Abwehrspieler Nico Bungert vor dem Duell mit dem Rekordmeister, der seine bislang elf Heimspiele allesamt gewonnen hat.

Die Bayern wollen sich vor dem Top-Duell beim BVB am Samstag keine Blöße geben. „Wir wissen, dass wir zu dieser Zeit der Meisterschaft keine Punkte verlieren dürfen“, meinte Verteidiger Rafinha. Ziel sei es, mindestens den Acht-Punkte-Vorsprung auf Dortmund zu halten.

Patzen die Dortmunder und gehen sogar zwei Mal als Verlierer vom Platz, und holen die Bayern hingegen zwei Siege, dann stünde ein wohl vorentscheidender 14-Punkte-Vorsprung für die Münchener zu Buche.

Die meisten internationalen Starter dieser Saison schwächeln derzeit. Borussia Mönchengladbach (36) hat seit vier Monaten kein Auswärtsspiel gewonnen, Bayer Leverkusen (35) verlor zuletzt zweimal nacheinander, der FC Schalke 04 (35) ist bereits seit drei Spielen sieglos. Daher konnte sich Hertha BSC (39) vor dem 1:0-Sieg in Köln am vergangenen Freitag eine Serie von fünf Spielen ohne Sieg leisten, ohne Rang drei zu verlieren.

Alle vier Bewerber können am Mittwoch in ihren Heimspielen gegen Clubs aus der unteren Tabellenhälfte wichtige Punkte sammeln. Dabei treffen die Gladbacher auf eine Art Angstgegner. Zwar gewannen die Borussen die letzten drei Auswärtsspiele beim VfB Stuttgart, doch daheim gab es den letzten Sieg vor mehr als zehn Jahren. Immerhin konnten die Gladbacher unter Trainer André Schubert acht der zehn Heimspiele gewinnen. „Für uns ist in den kommenden Wochen jeder Zähler wichtig, um oben dabeizubleiben“, meinte Sportdirektor Max Eberl.

Für Leverkusen (gegen Werder Bremen) und Schalke (gegen den Hamburger SV) zählt auch angesichts der jeweils angespannten Personallagen jeder Punkt. Die Königsblauen hatten schon mit dem 0:0 in Frankfurt den Sprung auf Rang vier verpasst. „Dennoch sind wir weiter oben dabei und können am Mittwoch gegen Hamburg nachlegen“, sagte Stürmer Klaas-Jan Huntelaar.

Den Leverkusenern fehlen gegen Bremen wohl gleich sechs Profis, zudem gab es im Pokal-Viertelfinale gegen Werder eine bittere 1:3-Niederlage. „Wir müssen jetzt schnell in die Spur kommen. Mit zwei, drei Niederlagen findest du dich schnell auf Rang zwölf wieder“, bemerkte Nationalspieler Christoph Kramer.

Die Berliner können sich mit dem zweiten Sieg in Serie auf Rang drei festsetzen. Gegen kriselnde Frankfurter gehen die Herthaner als Favorit in das Spiel. Doch Manager Michael Preetz warnt vor zu großer Erwartung: „Vom Reden hat es noch niemand nach Europa geschafft.“


Fakten zum 24. Spieltag



dpa

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