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Keine kurzfristigen personellen Konsequenzen in Stuttgart

Wolfsburg Keine kurzfristigen personellen Konsequenzen in Stuttgart

Nach dem zweiten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga soll es beim VfB Stuttgart keine kurzfristigen personellen Konsequenzen geben.

Wolfsburg. Nach dem zweiten Abstieg aus der Fußball-Bundesliga soll es beim VfB Stuttgart keine kurzfristigen personellen Konsequenzen geben.

„Es ist jetzt noch viel zu früh, darüber etwas zu sagen“, meinte VfB-Präsident Bernd Wahler nach dem 1:3 (0:2) am letzten Saisonspieltag beim VfL Wolfsburg, weshalb die Schwaben zum zweiten Mal nach 1975 ins Unterhaus müssen.

Auch Trainer Jürgen Kramny äußerte sich ausweichend: „Heute ist kein Moment, um über die Zukunft zu sprechen. Mit mir persönlich müssen wir uns heute nicht auseinander setzen.“ Stuttgart hatte in Wolfsburg die sechste Niederlage am Stück und die 19. Saisonpleite insgesamt hinnehmen müssen. Niemals zuvor hatte der VfB so oft in einer Saison verloren. Zudem kassierte das Kramny-Team mit 75 Gegentoren die mit Abstand meisten Treffer eines Bundesligisten in dieser Saison.

Sportvorstand Robin Dutt sprach vom „bittersten Moment meiner Karriere“. Laut Medienberichten soll das Aus für Wahler und Dutt bevorstehen, auch Kramnys Zukunft ist demnach fraglich. Die VfB-Fans hatten in Wolfsburg immer wieder „Vorstand raus“ skandiert und entsprechende Transparente ausgebreitet. Zumindest Dutt will nicht freiwillig hinschmeißen: „Nur dann, wenn ich mich alleine fühle. Wenn die Sache stimmt, dann natürlich nicht. Dann bin ich natürlich ein Kämpfer.“

dpa

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