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Leicester vor Titelgewinn - Spurs fertigen ManUnited ab

Sunderland Leicester vor Titelgewinn - Spurs fertigen ManUnited ab

Der Spitzenreiter Leicester benötigt in der englischen Premier League aus den nächsten fünf Partien noch drei Siege zum Titelgewinn. Tottenham demontiert ManUnited innerhalb von sechs Minuten. Liverpool mit toller Generalprobe vor dem Rückspiel gegen den BVB.

Sunderland. Leicester City hat in der Premier League dank eins Doppelpacks von Englands Fußball-Nationalstürmer Jamie Vardy den nächsten Schritt in Richtung Titelgewinn gemacht.

Nach dem 2:0 (0:0)-Erfolg beim FC Sunderland hat der Spitzenreiter weiterhin sieben Punkte Vorsprung auf die Tottenham Hotspur, die Manchester United mit 3:0 abfertigten. Aus den ausstehenden fünf Partien benötigt das Team um Robert Huth noch drei Siege, um erstmals englischer Meister zu werden.

Leicester-Coach Claudio Ranieri bedankte sich nach dem fünften Sieg ohne Gegentor in Serie unter Tränen bei den mitgereisten Fans. „Es ist einfach nur erstaunlich. Ich wollte allen Danke sagen, die mitgekommen sind“, erklärte der Italiener. „Niemand hat geglaubt, dass wir je in dieser Position sein können. Jetzt werden wir kämpfen und kämpfen.“

Nach einer ereignislosen ersten Halbzeit wurden die Foxes erst im zweiten Durchgang druckvoller und wurde in der 66. Minute belohnt. Daniel Drinkwater setzte mit einem langen Pass Torjäger Vardy ein, der Sunderland-Keeper Vito Mannone keine Abwehrchance ließ. In der Nachspielzeit stellte der Angreifer mit seinem 21. Saisontreffer den 2:0-Endstand her.

Die Tottenham Hotspur besiegten im Spitzenspiel Manchester United mit 3:0 (0:0). Dele Alli (70.), Toby Alderweireld (74.) und Erik Lamela (76.) waren gegen die Red Devils, die auf den verletzten Bastian Schweinsteiger verzichten mußten, innerhalb von sechs Minuten erfolgreich. Die Spurs haben als Zweiter bei einem Match mehr sechs Zähler Vorsprung auf den FC Arsenal. Manchester hat als Fünfter vier Punkte Rückstand auf Lokalrivale Manchester City. Da der United-Mannschaftsbus lange Zeit im Londoner Verkehr stecken blieb, begann die Partie 30 Minuten später.

Jürgen Klopps FC Liverpool kletterte nach dem 4:1 (2:1)-Erfolg über Stoke City auf Rang acht und hat weitere Chancen auf einen Platz im internationalen Wettbewerb. Neben dem gesperrten Nationalspieler Emre Can veränderte der Coach seine Elf im Vergleich zum Europa-League-Spiel bei Borussia Dortmund auf sechs weiteren Positionen. Doch Alberto Moren (8.), Daniel Sturridge (32.) und Divock Origi (50./65.) sorgten für eine gelungene Generalprobe vor dem Rückspiel gegen den BVB. Bojan traf in der 22. Minute für die Gäste zum zwischenzeitlichen 1:1.

Der FC Arsenal musste sich wohl endgültig von einem möglichen Titelgewinn verabschieden. Auch wenn sich die Gunners um Weltmeister Mesut Özil beim 3:3 (2:2) im Duell beim Stadtrivalen West Ham United eines der beste Matches in dieser Saison lieferten. „Dieses Spiel war brillant und dramatisch, aber letztendlich hilft dieser Punkt weder West Ham noch Arsenal weiter“, schrieb die britische Zeitung „The Telegraph“.

Auch Spielmacher Özil, der die Gäste in der 18. Minute in Führung schoss, zeigte sich von der Partie begeistert. „Was für ein verrücktes Spiel“, schrieb der Nationalspieler bei Twitter. Vor allem nach dem 2:0 durch Alexis Sanchez (35.) sah alles nach einem Sieg des Teams von Trainer Arsène Wenger aus.

Doch dann kam der große Auftritt von Andy Carroll. Der Stürmer markierte innerhalb von acht Minuten einen Hattrick, nur vier Profis schafften in der Premier League dieses Kunststück in noch kürzerer Zeit. „Er ist einer der besten Kopfballspieler der Welt“, schwärmte West-Ham-Coach Slaven Bilic und brachte seinen Schützling für den englischen EM-Kader ins Gespräch. „Es liegt jetzt an Nationaltrainer Roy Hodgson.“ Arsenal-Verteidiger Laurent Koscielny markierte in der 70. Minute den 3:3-Endstand.

dpa

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