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Leipzig blickt Bundesliga-Aufstieg entgegen

Düsseldorf Leipzig blickt Bundesliga-Aufstieg entgegen

Ist RB Leipzig auf dem Weg in die Bundesliga noch zu stoppen? Es sieht zumindest bestens aus. Coach Rangnick gibt sich betont entspannt - auch, was die Suche nach einem neuen Trainer betrifft.

Düsseldorf. Der Aufstieg in die Fußball-Bundesliga ist für RB Leipzig in greifbare Nähe gerückt. Das luxuriöse Polster auf die Konkurrenz verführte Ralf Rangnick zwar keineswegs dazu, in Partystimmung zu verfallen, aber die komfortable Ausgangssituation wollte der Trainer nicht abstreiten.

„Wir haben vielleicht keinen Riesenschritt, aber einen ordentlichen Schritt gemacht“, meinte Rangnick nach dem 3:1 (1:1) bei Fortuna Düsseldorf. Vor dem 30. Spieltag beträgt der Vorsprung des Zweitliga-Zweiten auf den Relegationsplatz und den 1. FC Nürnberg satte sechs Punkte.

Dir aussichtsreiche Situation bietet RB viele Möglichkeiten, die Zukunft frühzeitig zu planen. Das gilt auch für die offene Trainerfrage. „Wir werden den neuen Trainer präsentieren, sobald wir wissen, in welcher Liga wir spielen“, kommentierte Rangnick, der sich ab Sommer wieder auf seine Rolle als Sportdirektor konzentrieren will. „Wir sind da ganz entspannt“, sagte der Noch-Coach und versuchte, genau diesen Eindruck auch zu vermitteln. Dass in Gesprächen mit einem Trainer-Kandidaten auch „ein Nicht-Aufstieg thematisiert“ worden sei, bestätigte Rangnick unumwunden.

Damit dieses Szenario nicht eintritt, soll am Freitag gegen den SV Sandhausen nichts schiefgehen. Es ist eine Aufgabe, die die Sachsen mit dem gebotenen Respekt angehen wollen. Im vergangenen Mai hatte Leipzig daheim gegen Sandhausen ein 0:4 kassiert. „Da haben wir am eigenen Leib erfahren, wie schwierig es ist, gegen Sandhausen anzutreten“, erinnerte sich RB-Mittelfeldspieler Dominik Kaiser.

Dass die Leipziger Aufstiegsambitionen nicht schon am Montag in Düsseldorf einen Dämpfer erhielten, lag vor allem an einem nahezu perfekten Auftritt im zweiten Durchgang. Insbesondere die Einwechselung von Angreifer Davie Selke, der famos mit Sturmpartner Yussuf Poulsen harmonierte, brachte nach dem eher uninspirierten Spiel vor der Pause frische Impulse.

Düsseldorf war zwar durch Oliver Fink (15. Minute) die Führung gelungen - doch als die Leipziger ihren Rhythmus gefunden hatten, drehten sie durch sehenswerte Tore von Poulsen (45.+1/73.) und Selke (48.) die Partie. „Da haben Poulsen und Selke gezeigt, dass sie in der Lage sind, auch zusammen zu spielen“, befand Rangnick.

Dieser spielerischen Klasse hatte Fortuna Düsseldorf nur wenig entgegenzusetzen. Die Hausherren hielten im ersten Abschnitt mit, waren anschließend aber überfordert. Friedhelm Funkel, der in seinem dritten Match als Fortuna-Coach die erste Niederlage hinnehmen musste, war froh, dass die Pleite nicht noch höher ausgefallen war. „Wir wollten uns unser Torverhältnis nicht kaputt machen lassen“, erläuterte Funkel mit Blick auf die enge Situation im Abstiegskampf.

dpa

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