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Löw versammelt Nationalspieler in Berlin

Berlin Löw versammelt Nationalspieler in Berlin

Die Winterpause des Fußball-Weltmeisters ist vorbei. Bundestrainer Joachim Löw versammelt zur Mittagszeit die deutschen Nationalspieler in Berlin zur Vorbereitung ...

Berlin. Die Winterpause des Fußball-Weltmeisters ist vorbei. Bundestrainer Joachim Löw versammelt zur Mittagszeit die deutschen Nationalspieler in Berlin zur Vorbereitung auf die beiden ersten Länderspiele des Jahres am Samstag gegen England sowie drei Tage später in München gegen Italien.

„Diese Spiele sind absolute Fußball-Klassiker, solche Paarungen wünscht man sich“, erklärte Löw. Am Nachmittag wird im Amateurstadion von Hertha BSC erstmals trainiert. Fans dürfen allerdings wie bei allen weiteren Übungseinheiten des DFB-Teams in der Hauptstadt nicht zuschauen.

Der Weltmeister-Coach hat bewusst einen sehr großen Kader für die einzigen zwei Testspiele vor der Nominierung seines vorläufigen Aufgebots für die EM im Sommer zusammengestellt. Nicht dabei ist der Wolfsburger Stürmer Max Kruse. Der 28-Jährige war von Löw am Montag kurzfristig für beide Spiele suspendiert worden, weil er seiner Vorbildrolle als Nationalspieler nicht nachgekommen sei. Kruse hatte seinen 28. Geburtstag am Samstagabend in einem Berliner Club gefeiert. Er habe sich „zum wiederholten Male unprofessionell verhalten. Das akzeptiere ich nicht“, kommentierte Löw.

Der 20 Jahre alte Abwehrspieler Jonathan Tah von Bayer Leverkusen ist das einzige neue Gesicht im Kreise der DFB-Auswahl, die von Kapitän Bastian Schweinsteiger angeführt wird. „Wichtig ist uns, den Spielern jetzt noch mal ganz gezielt zu vermitteln, was wir mit Blick auf die Europameisterschaft von ihnen erwarten“, begründete Löw.

Teammanager Oliver Bierhoff möchte in dieser Woche die Vorfreude in Deutschland auf das am 10. Juni beginnende EM-Turnier in Frankreich anheizen. „Wir wollen uns nach einem etwas zähen letzten Jahr natürlich gut präsentieren und deutlich machen, dass der Countdown für die EM gestartet ist“, sagte Bierhoff. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bewirbt die beiden Freundschaftsspiele eifrig. Denn noch sind die beiden großen Stadien in Berlin und München nicht ausverkauft.

dpa

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