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Nach 3:1 gegen Darmstadt: Schalke sagt Leipzig den Kampf an

Kampfansage Nach 3:1 gegen Darmstadt: Schalke sagt Leipzig den Kampf an

Beim FC Schalke steigt mit jedem Sieg das Selbstvertrauen. Nach dem etwas mühevollen 3:1 gegen Darmstadt freut sich der Revierclub nun auf das Topspiel in Leipzig. Trainer Weinzierl traut seinem Team zu, dem Spitzenreiter die erste Saison-Niederlage zuzufügen.

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Schalkes Trainer Markus Weinzierl traut seiner Mannschaft einen Sieg in Leipzig zu. 

Quelle: Marius Becker

Gelsenkirchen. Das Selbstvertrauen wächst und wächst, und so hält sich angesichts der eigenen Erfolgsserie beim FC Schalke 04 die Furcht vor dem Überraschungs-Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga in Grenzen.

„Wir freuen uns jetzt auf das Spiel in Leipzig. Wir wissen, dass sie gut sind. Jetzt schauen wir mal, wer den besseren Lauf hat“, sagte Schalkes Trainer Markus Weinzierl ungewohnt offensiv mit Blick auf das Spitzenspiel am kommenden Samstag (18.30 Uhr). „Unser Ziel lautet jetzt, auch in Leipzig etwas mitzunehmen.“

Zuvor hatte sich der Revierclub am Sonntag gegen den Abstiegskandidaten Darmstadt 98 lange schwer getan. Doch trotz des schnellen Rückstandes durch ein Kontertor von Marcel Heller (6.) fuhren die Königsblauen nach Treffern von Sead Kolasinac (26.), Eric Maxim Choupo-Moting (60.), der noch kurz nach dem Ausgleich per Foulelfemeter an 98-Schlussmann Michael Esser gescheitert war, und Alessandro Schöpf (90.) einen verdienten Heimsieg ein. „Schalke hat viel Qualität und ist eine andere Kragenweite“, konstatierte „Lilien“-Coach Norbert Meier nach der sechsten Niederlage im sechsten Auswärtsspiel der Saison, auch wenn sich seine Elf teuer verkaufte.

Während Darmstadt nach vier Bundesliga-Pleiten in Serie daheim gegen Schlusslicht Hamburger SV die Talfahrt stoppen will, würde Schalke dem Emporkömmling aus Sachsen gern die erste Saison-Niederlage beibringen. Schalkes Sportvorstand Christian Heidel wundert sich nicht über den Höhenflug des Aufsteigers, der nach zwölf Spieltagen drei Punkte vor dem FC Bayern München an der Spitze thront.

„Mich überrascht es nicht, dass Leipzig eine gute Rolle spielt. Ich habe sie nicht mit drei Punkten Vorsprung an der Spitze erwartet. Aber wer geglaubt hat, dass sie gegen den Abstieg spielen - darüber habe ich mich totgelacht“, sagte Heidel. RB habe eine „gestandene, eingespielte Mannschaft, die jetzt auch von der Euphorie getragen wird“. Das Spiel werde „brutal schwer“, aber man werde alles versuchen, so Heidel: „Wir haben die Aufgabe, die momentan bislang noch keiner erfüllen konnte, nämlich Leipzig zu schlagen. Das wird eine richtig große Herausforderung für unsere Mannschaft.“

Das glaubt auch Torschütze Kolasinac, der wie das gesamte Team nach zehn Siegen und zwei Unentschieden aus den zurückliegenden zwölf Pflichtspielen vor Selbstvertrauen strotzt. Schließlich ist Schalke nach fünf Niederlagen zum Auftakt innerhalb weniger Wochen in der Bundesliga von Platz 18 auf acht geklettert. „Wir wissen, dass die Leiziger nicht ohne Grund dort oben stehen. Aber wir sind auch stark und in guter Form und wollen unsere Siegesserie dort ausbauen.“

dpa

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