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Nach Siegtreffer: Polens Presse feiert Blaszczykowski

Posen Nach Siegtreffer: Polens Presse feiert Blaszczykowski

Der Ex-Dortmunder Jakub Blaszczykowski sichert Polens Nationalteam einen knappen Testspielsieg gegen Serbien, nur spielerisch läuft es noch nicht rund. Torjäger Lewandowski macht sich aber keine Sorgen.

Posen. Bei seinem Comeback für Polens Nationalmannschaft spielte sich der frühere Dortmunder Jakub Blaszczykowski gleich wieder in den Vordergrund.

Mit seinem entscheidenden Tor zum 1:0-Sieg gegen Serbien sicherte der Routinier dem deutschen EM-Gruppengegner am Mittwochabend nicht nur einen knappen Testspielsieg, sondern untermauerte zugleich seine Ambitionen für das Kontinentalturnier im Sommer. „Kuba hat seine Chance wirklich genutzt“, lobte Nationalcoach Adam Nawalka und stellte Blaszczykowskis Wert heraus: „Wir rechnen fest auf seine Erfahrung, sein Talent und seine Klasse.“

Polnische Kommentatoren überschütteten den zuletzt länger verletzten Italien-Legionär mit Lob. Blaszykowski habe bewiesen, dass er für das Nationaltrikot geboren sei, hieß es. „Es lohnt sich, auf der Euro einen Profi zu haben, der 78 Einsätze im Nationalteam in den Beinen hat, fast 200 in der Bundesliga und ein Finale in der Champions League“, schrieb das polnische Portal Sport.pl.

Mit der Gesamtleistung seiner Schützlinge zeigte sich Coach Nawalka aber ungeachtet von Blaszczykowskis Treffer in der 28. Minute nicht zufrieden: „Wir werden die Spielorganisation und gewisse Details verbessern müssen“, mahnte er mit Blick auf die EM, bei der die Polen in der Gruppe neben Deutschland auch auf die Ukraine und Nordirland treffen. Es habe „nicht alles so funktioniert, wie es sollte“, befand der Coach. Bereits am Samstag steht für sein Team gegen Finnland der nächste Test an.

Kapitän Robert Lewandowski vom FC Bayern sieht vor dem ersten EM-Spiel der Polen gegen Nordirland am 12. Juni noch genügend Gelegenheiten für Verbesserungen. „Wenn etwas nicht läuft, muss man es korrigieren, denn jetzt ist noch die Zeit, etwas zu verbessern“, kommentierte der Bundesliga-Torjäger, der Blaszczykowskis Treffer mitvorbereitet hatte. Zugleich gestand auch der Ausnahmestürmer, dass das Spiel gegen die Serben „schwer gefallen“ sei. „Wir konnten nicht so spielen, wie wir wollten“, haderte er.

dpa

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