Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 5 ° Regen

Navigation:
Schalke auch mit B-Team erfolgreich: 2:0 gegen Nizza

Europa League Schalke auch mit B-Team erfolgreich: 2:0 gegen Nizza

Schalke 04 marschiert weiter souverän durch die Gruppenphase der Europa League. Das 2:0 gegen OGC Nizza war der fünfte Sieg im fünften Spiel. Letztlich war das Spiel ohne Bedeutung. Daher nutzte Trainer Markus Weinzierl die Partie, um einige Spieler zu testen.

Voriger Artikel
DFL verteilt die TV-Gelder neu
Nächster Artikel
Mainz 05 scheidet aus Europa League aus

Die Schalker um Torschütze Jewgeni Konopljanka feierten einen 2:0-Sieg gegen Nizza.

Quelle: Friso Gentsch

Gelsenkirchen. Auch mit einer B-Truppe hat der FC Schalke 04 seine Erfolgsserie in der Fußball-Europa League fortgesetzt.

Die kräftig durchgemischte Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl gewann gegen das schwache OGC Nizza verdient mit 2:0 (1:0) und kam zu ihrem fünften Sieg im fünften Spiel in der Gruppe I. Zugleich war es das elfte Pflichtspiel der Gelsenkirchener in Serie ohne Niederlage.

„Jeder Sieg tut gut und jedes Spiel zu null tut gut“, meinte Torwart und Ersatz-Kapitän Ralf Fährmann. „Das gibt uns weiteres Selbstvertrauen, und wir sind froh, die Serie ausgebaut zu haben.“

In dem für die Gastgeber bedeutungslosen Spiel brachte Jewegni Konopljanka (14.) vor 51 504 Zuschauern seine Mannschaft in Front, als er einen Fehler von OGC-Torwart Yoan Cardinale zu seinem zweiten Treffer im laufenden Wettbewerb nutzte. Den Endstand markierte Dennis Aogo (80.) per Foulelfmeter. Kurz vor dem Schlusspfiff sah Pflichtspiel-Debütant Bernard Tekpetey die Gelb-Rote Karte, weil er zu hart gegen Cardinale eingestiegen war.

Den Schalkern war schon vor der Partie die Tabellenführung nicht mehr zu nehmen, der Einzug in die Runde der letzten 32 längst geschafft. Dagegen stand das Gäste-Team des ehemaligen Gladbacher Bundesliga-Coaches Lucien Favre unter Zugzwang. Doch der Tabellenführer der Ligue 1 zeigte kaum Willen, seine kleine Chance auf das Weiterkommen zu nutzen. In zwei Wochen gibt Nizza nun gegen den qualifizierten Tabellenzweiten FK Krasnodar seinen Europokal-Abschied, Schalke ist bei RB Salzburg zu Gast.

Wie angekündigt rotierte Weinzierl kräftig und gönnte mit Blick auf die Bundesliga-Partie am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Darmstadt 98 einigen Stammkräften eine Pause. Gleich auf acht Positionen wechselte er im Vergleich zum Sieg in Wolfsburg. So kam der 20 Jahre alte Verteidiger Thilo Kehrer zu seinem Startelf-Debüt, der 19 Jahre alte ghanaische Stürmer Tekpetey durfte zum ersten Mal überhaupt bei den Profis ran. „Jeder, der reinkommt, ist da“, lobte Fährmann.

Denn die Schalker bestimmten trotz der Umstellungen das Spiel. Die erste große Chance hatten aber die Gäste, als Anastasios Donis (13.) mit einem Schuss nur die Latte traf. Gleich im Gegenzug nutzte Konopljanka den dicken Patzer von Cardinale. Der Keeper ließ den Ball nach einem abgefälschten Schuss von Max Meyer durchrutschen.

Auch in der Folgezeit kontrollierten die Königsblauen die Partie, erspielten sich aber keine klaren Möglichkeiten mehr. Zugleich ließen die Gastgeber aber auch nur wenig zu. Lediglich Dalbert (26.) prüfte vor der Pause noch einmal Schalkes Schlussmann mit einem Fernschuss - das war es auch schon vor der Pause.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Weinzierl den erst 18-jährigen Fabian Reese für den angeschlagenen Nationalspieler Meyer ein. Und das Talent sorgte auch gleich für Wirbel in der vom Ex-Wolfsburger Dante organisierten Deckung Nizzas. Nach Zuspiel von Junior Caicara verzog Reese (54.) aus kurzer Entfernung nur knapp.

Auch sonst waren die Schalker stets Herr der Situation. Von den Franzosen war noch weniger als vor der Pause zu sehen. Aogo machte mit dem verwandelten Foulelfmeter alles klar. Der junge Tekpetey hatte den Strafstoß herausgeholt. Zehn Minuten später musste er mit Gelb-Rot vom Platz.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
«Außenseiter» FSV Mainz
Martin Schmidt braucht mit dem FSV Mainz in der Europa League einen Erfolg.

Dem Europa-Abenteuer der Mainzer steht ein abruptes Ende bevor. In St. Étienne muss die Schmidt-Elf siegen, um weiter Chancen zu haben. Auf Schalke kann Trainer Weinzierl Personal schonen und international bereits für das nächste Jahr planen.

mehr
Mehr aus Fußball