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Spanien Favorit gegen Italien - Dennoch „offenes Spiel“

Paris Spanien Favorit gegen Italien - Dennoch „offenes Spiel“

Schon im Achtelfinale der EM treffen die Fußball-Großmächte Spanien und Italien aufeinander. Italiens Coach Conte sieht sein Team in der Außenseiter-Rolle - aber keinesfalls als Opfer. Der Sieger des brisanten Duells trifft im Viertelfinale auf Weltmeister Deutschland.

Paris. Es ist das attraktivste Achtelfinale der EM: Im Stade de France in Saint-Denis kämpfen die beiden großen Fußballnationen Spanien und Italien um den Einzug ins Viertelfinale.

Die Squadra Azzurra geht als Außenseiter in die Neuauflage des EM-Finals von 2012, glaubt aber an seine Chance. „Wir müssen etwas Außergewöhnliches zeigen, gegen Spanien reicht das Gewöhnliche nicht aus“, forderte Trainer Antonio Conte vor dem Duell, in dem auch der Viertelfinal-Gegner Deutschlands ermittelt wird.

Spaniens Coach Vicente Del Bosque prophezeite: „Das wird ein sehr offenes Spiel, ein sehr schwieriges, ein sehr hartes, ein sehr anspruchsvolles.“

Conte lobte, Spanien sei „eine der stärksten Mannschaften der Welt, einer der Favoriten auf den EM-Titel.“ „Wenn man die Aufstellung liest, hat man großen Respekt“, ergänzte er. Aber sein Team sei „bereit, ein Achtelfinale zu spielen, das auf dem Papier sehr schwer ist. Wir wollen alle unsere Karten ausspielen.“

Seit 1994 hat Italien kein Pflichtspiel mehr gegen den Europameister von 2008 und 2012 und Weltmeister von 2010 gewonnen. Dennoch glaubt Kapitän Gianluigi Buffon an die Chance der Azzurri, die bislang bei der EM trotz geringer Erwartungen überzeugten. „Die einzige unvermeidliche Niederlage war das EM-Finale 2012“, sagte der 38-Jährige mit Blick auf das 0:4 vor vier Jahren. „Alle anderen Spiele waren eng und wir haben ihnen immer Probleme bereitet.“

Für Del Bosque könnte der Achtelfinal-Schlager seine letzte Partie als Nationaltrainer sein. „Solche Gedanken habe ich nicht. Ich denke nur daran, dass wir weiterkommen wollen“, sagte der 65-Jährige vor der Partie. Sein Abgang nach dem Turnier beziehungsweise nach einem Ausscheiden Spaniens gilt als wahrscheinlich, auch wenn sich der Weltmeistercoach von 2010 bisher nicht klar dazu geäußert hat.

dpa

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