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Spitzenreiter VfB baut Erfolgsserie aus

Union Berlin bleibt dran Spitzenreiter VfB baut Erfolgsserie aus

Der VfB Stuttgart bleibt in der Zweitliga-Rückrunde erfolgreich. Gegen Sandhausen gibt es den nächsten Sieg. Hannover kann noch näher an die Schwaben heranrücken. Union Berlin und Heidenheim lauern weiter. Im Keller feiert St. Pauli wieder einen wichtigen Erfolg.

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Doppeltorschütze gegen Sandhausen: Simon Terodde.

Quelle: Deniz Calagan

Düsseldorf. Der VfB Stuttgart strebt die direkte Rückkehr in die Fußball-Bundesliga energisch an. Mit dem 2:1 (1:0) gegen den SV Sandhausen bauten die Schwaben den Vorsprung auf den Tabellenzweiten Eintracht Braunschweig auf fünf Punkte aus.

Verfolger Hannover 96 kann im Montagspiel der 2. Liga gegen Bochum wieder bis auf drei Zähler heranrücken.

Nach 20 Spieltagen bleibt es im Aufstiegskampf eng. Denn auch der 1. FC Union lässt als Tabellenvierter nicht locker. Mit dem 3:1 (1:1) gegen Arminia Bielefeld konnten die Berliner punktemäßig mit Hannover gleichziehen (beide 35). „Mal sehen, worauf es hinaus läuft“, sagte Union-Kapitän Felix Kroos, der ein Tor zum Sieg beisteuerte. „Souverän ist keiner in der Liga. Wir haben auch eine Chance.“

Ein hartes Stück Arbeit war der dritte Rückrundensieg in Serie für die Stuttgarter. „Es war extrem schwer. Jeder hat im Stadion gesehen, dass es keine Laufkundschaft mehr gibt“, meinte Matschwinner Simon Terodde, der mit seinem Doppelpack (45.+2/Foulelfmeter, 85. Minute) den VfB auf Erfolgskurs hielt. „Wir waren ebenbürtig, wenn nicht sogar besser“, sagte Sandhausens Coach Kenan Koczak.

Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt kann der FC St. Pauli schöpfen. Nach dem 2:0 (1:0) gegen den Tabellensechsten Dynamo Dresden kletterten die Hamburger vom letzten auf den 16. Rang. „Vor zwei Wochen waren wir vor dem Sieg gegen Braunschweig so gut wie tot“, sagte St. Paulis Trainer Ewald Lienen. „Jetzt können wir wieder mit den anderen Mannschaften auf Augenhöhe spielen“.

Der TSV 1860 München hat im Keller-Duell mit dem Karlsruher SC einen Last-Minute-Sieg erzwungen. In der allerletzten Sekunde gelang Kai Bülow das 2:1. Der Defensivmann wurde damit seinem Ruf als Mann für späte Tore gerecht. Im Abstiegsduell 2015 mit Holstein Kiel war er es, der kurz vor Schluss mit seinem Siegtor zum Löwen-Retter aufstieg. „Der Druck war diesmal geringer“, meinte Bülow.

Nach dem 2:0 gegen die Würzburger Kickers, dem ersten Erfolg nach der Winterpause, darf der 1. FC Heidenheim wieder mit dem Aufstieg liebäugeln. Aufsteiger Würzburg wartet nach einer starken Hinrunde weiter auf den ersten Sieg in 2017. „In der Liga ist es brutal, gerade auch für uns“, sagte Trainer Bernd Hollerbach.

Herbstmeister Eintracht Braunschweig erlitt im Aufstiegsrennen einen Dämpfer. Beim 1. FC Nürnberg mussten sich die Niedersachsen mit einem 1:1 (1:0) bescheiden. „Wir haben sehr gut begonnen“, kommentierte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht das Remis. Nach dem Führungstor haben wir das Spielen etwas eingestellt.“

Zum siebten Mal in Serie blieb Fortuna Düsseldorf beim 1:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern ohne Erfolgserlebnis - immerhin gelang der Elf vom Rhein seit fünf Partien ohne Tor wieder ein Treffer. „Von einer Krise oder Verunsicherung war nichts zu spüren“, meinte Fortuna-Coach Friedhelm Funkel. Dem FC Erzgebirge Aue gelang der Sprung aus dem Tabellenkeller nicht. Im Gegenteil: Die Sachsen fielen nach dem torlosen Remis gegen die SpVgg Greuther Fürth auf den letzten Platz.

dpa

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