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Stindl rettet Mönchengladbach - 2:1 gegen Leverkusen

Mönchengladbach Stindl rettet Mönchengladbach - 2:1 gegen Leverkusen

Nach dem Einzug in die Champions League ist Borussia Mönchengladbach mit dem Sieg im Top-Duell ein perfekter Start in die Fußball-Bundesliga gelungen.

Mönchengladbach. Nach dem Einzug in die Champions League ist Borussia Mönchengladbach mit dem Sieg im Top-Duell ein perfekter Start in die Fußball-Bundesliga gelungen.

Der Bundesligavierte gewann das West-Derby mit 2:1 (1:0) gegen Bayer Leverkusen und feierte damit bereits den vierten Pflichtspielsieg in Serie in der neuen Saison. Im Vorjahr hatten die Gladbacher die ersten fünf Bundesligaspiele verloren. Vor 52 183 Zuschauern im Borussia-Park erzielten André Hahn (45.+1 Minute) und Lars Stindl (85.) die Treffer für die Gladbacher, die saisonübergreifend seit sechs Bundesligaspielen unbesiegt sind. Die ambitionierten Leverkusener kamen durch Joel Pohjanpalo zum 1:1 (80.).

„Ich bin glücklich, ich freue mich total“, sagte Gladbachs Trainer André Schubert. „Wir haben es über weite Strecken gegen eine absolute Top-Spitzenspitzenmannschaft ordentlich gemacht.“ Von einem glücklichen Sieg wollte Schubert aber keinesfalls sprechen. „Ich sehe das nicht als glücklich, weil wir das klare Plus an klaren Torchancen hatten.“ Leverkusens Neuzugang Julian Baumgartlinger war sichtlich enttäuscht. „Wir wollten das Spiel gewinnen“, sagte der Mittelfeldspieler aus Österreich. Es sei deshalb „unclever, so spät noch die Niederlage hinnehmen zu müssen“.

In der mit Spannung erwarteten Auftaktpartie stand zunächst Christoph Kramer im Blickpunkt, der im Vorjahr noch für Leverkusen gespielt hatte und von seinen ehemaligen Kameraden herzlich begrüßt wurde. Schubert veränderte Borussias Startelf nach dem Spiel gegen Bern auf drei Positionen: Ibrahima Traoré, Oscar Wendt und André Hahn rückten ins Team, Thorgan Hazard blieb nach seinen drei Treffern beim 6:1 gegen die Schweizer zunächst draußen.

Die Gäste mussten auf die verletzten Chicharito, Lars Bender und Stefan Kießling verzichten, hatten Julian Brandt aber wieder an Bord. Der Silbermedaillengewinner von Rio kam aber erst in der zweiten Halbzeit ins Spiel. Die beiden Neuzugänge Julian Baumgartlinger und Kevin Volland standen in der Startelf.

Die Leverkusener zogen von Beginn an ihr bekanntes Spiel in der 4-4-2-Formation mit hoch verteidigenden Reihen durch und kamen in der 6. Minute durch Jonathan Tah, der nur knapp verpasste, zur ersten guten Möglichkeit. Gladbach tat sich nach dem Offensivspektakel gegen Bern im Spielaufbau zunächst schwer und hatte in der 21. Minute die erste Doppel-Chance: Erst scheiterte Raffael aus kurzer Distanz an Torhüter Bernd Leno, danach Wendt.

Die beste Gelegenheit für Bayer vergab erneut Tah, der mit einem Kopfball nur die Querlatte traf (41.). Zuvor scheiterte Karim Bellarabi (33.) mit einem Rechtsschuss an Gladbachs Keeper Yann Sommer. Kurz darauf hatte dann Hahn den Führungstreffer für die Gastgeber auf dem Fuß, doch Leno war auf dem Posten.

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Hahn nach einem langen von Tah abgefälschten Pass dann das 1:0 für die Gladbacher. Es war der 1000. Auswärts-Gegentreffer in der Leverkusener Bundesligageschichte.

In einer sehenswerten und abwechslungsreichen Partie erhöhten die Gäste den Druck und kamen durch Kevin Kampl und Bellarabi zu weiteren guten Möglichkeiten. Auf der anderen Seite scheiterte Raffael mit einem Freistoß am starken Bayer-Schlussmann Leno. In der hektischen Schlussphase gelang dem eingewechelten Pohjanpalo per Kopf der Ausgleich, ehe Stindl kurz darauf zum Sieg traf.

dpa

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