Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 1 ° bedeckt

Navigation:
Viel Polizei und friedliche Stimmung vor Russland-Spiel

Lille Viel Polizei und friedliche Stimmung vor Russland-Spiel

Bis zum späten Mittag herrschte vor dem zweiten EM-Spiels Russlands gegen die Slowakei in Lille eine friedliche Stimmung. In der Stadt begegneten sich Fans beider Lager entspannt.

Lille. Bis zum späten Mittag herrschte vor dem zweiten EM-Spiels Russlands gegen die Slowakei in Lille eine friedliche Stimmung. In der Stadt begegneten sich Fans beider Lager entspannt.

Auch vor dem Stadion in Villeneuve-d'Ascq knapp zehn Kilometer außerhalb von Lille setzte sich dies bis gut eine Stunde vor dem Anpfiff um 15.00 Uhr fort.

Begleitet wurde die Fan-Party indes von deutlich sicht- und spürbaren Sicherheitsvorkehrungen. Über dem Stadion kreisten immer wieder Hubschrauber, schwer ausgerüstete Polizisten patrouillierten sowohl am Stade Pierre Mauroy als auch im Stadtzentrum von Lille. Dort zeigten auch Polizisten aus der Slowakei und Großbritannien Präsenz.

Am Donnerstag spielt in der Kleinstadt Lens, nur rund 30 Kilometer südlich von Lille im Norden Frankreichs, England gegen Wales. Da Lens mit nur rund 30 000 Einwohnern über eine begrenzte Anzahl von Übernachtungsmöglichkeiten verfügt, wurden auch in Lille etliche Briten erwartet. Diese zeigten sich am Mittwochvormittag aber kaum.

Russische Hooligans hatten am vergangenen Samstag in Marseille am Rande des ersten EM-Spiels gegen England englische Fans angegriffen. Wegen der Krawalle hatte die UEFA den russischen Verband mit einem EM-Ausschluss auf Bewährung bestraft. Sollten sich in einem Stadion während der EM Ausschreitung von russischen Krawallmachern wiederholen, ist das Turnier für die Sbornaja vorzeitig beendet.

Spieler und Trainer Russlands hatten daher an die Fans appelliert, das Team fortan friedlich zu unterstützen, allerdings auch Kritik an der Darstellung der Krawalle in westlichen Medien geübt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
vian-les Bains

Einen gemütlichen EM-Start schließt Joachim Löw aus. Die Ukraine ist für den Bundestrainer eine „gefährliche Mannschaft“. Die Helden von Rio sollen es im Auftaktspiel richten. Kapitän Schweinsteiger fehlt es noch an Substanz. Müller sieht sogar mehr Kader-Qualität als 2014.

mehr
Mehr aus Fußball