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„Das bringt den Golfsport voran“

Rostock „Das bringt den Golfsport voran“

2015 gab es das erste OZ-Golfturnier unterstützt von Golfverband und Wirtschaftsministerium / In diesem Jahr legen die Partner eine ganze Turnierserie mit drei Stationen auf / Start ist heute im Golfpark Strelasund

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Landesmeisterin gewinnt beim Auftakt der OZ-Golfcupserie

Haben zuletzt gut trainiert: Marei Remer (r.) und Juliane Beu vom gastgebenden Club auf Bahn 1 des Golfpark Strelasund, wo heute die OZ-Golfcupserie startet.

Quelle: Fotos: Christian Rödel

Rostock. Sein Wort hat Gewicht auf den Golfplätzen des Landes: Frank Süllentrup (36) ist Mannschafts- Landesmeister, er spielt ein Handicap nahe 0. Das heißt, er kann einen durchschnittlichen Platz fast so gut wie ein Profi meistern. Und er prügelt seinen Abschlag 250 Meter weit. Fast täglich trainiert der Mediziner aus Greifswald im Golfpark Strelasund bei Grimmen in Vorpommern.

Im vergangenen Jahr war er der erste Sieger des OZ-Golfcups auf seiner Heimatanlage. „Das war ein Super-Turnier. Tolle Stimmung, ein nettes Teilnehmerfeld und sportlich anspruchsvoll“, schätzt Süllentrup ein. Wie er waren nahezu alle der 100 Teilnehmer voll des Lobes. Die Veranstalter, die OSTSEE-ZEITUNG, das Wirtschaftsministerium MV und der Landesgolfverband, wollen nach der Premiere mit einem Turnier deshalb nun noch mehr Schwung holen und bieten für die Saison 2016 eine ganze Turnierreihe an – die OZ-Golfcupserie.

Start ist am heutigen 4. Juni im Golfpark Strelasund, wo 2015 alles mit dem einen Wettbewerb begann. Hinzu kommen nun die Stationen Rügen (9. Juli im Golfcentrum Schloss Karnitz) und Warnemünde (11.

September). Es gibt auch eine Gesamtwertung, die die Besten aller drei Veranstaltungen belohnt, und tolle Preise wie Donau-Kreuzfahrten der Reederei A-Rosa für die Sieger oder Übernachtungen und Green Fees für Winstongolf in Vorbeck bei Schwerin, die laut Golfmagazin beste deutsche Golfanlage.

Rüdiger Born, Präsident des Golfverbandes MV, sieht großes Potenzial in der OZ-Golfcupserie: „Die größte Tageszeitung in MV als Partner zu haben, birgt natürlich die Chance auf große Öffentlichkeit.“

Die Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium garantiere zudem hochkarätige Gäste für die „Get togethers“ nach den Turnieren und als Spieler auf dem Feld. Zur Premiere und zum Abschlussturnier hat sich Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) angesagt. Viele Unternehmer und Entscheider seien am Start, die auf junge Kreative oder Studenten trefffen. 80 exklusive Startplatze gibt es für jeden der drei Cups.

„Die Serie ist sicher ein Baustein, um den Golfsport im Land weiter voranzubringen“, schätzt Born ein. Auch Wirtschaftsminister Harry Glawe unterstützt das Projekt OZ-Golf seit den ersten Planungen 2014. Golf sei inzwischen ein enorm wichtiger Wirtschaftsfaktor für MV, betont er. Hunderte gut bezahlte Arbeitsplätze seien auf den 17 Golfanlagen des Bundeslandes entstanden (siehe auch Interview mit Glawe auf Seite 11).

16 000 Mitglieder hat der Landesgolfverband inzwischen – zehn Mal mehr als Anfang des Jahrtausends. Dennoch benötigen die Clubs noch mehr einheimische Mitglieder (mehr als die Hälfte sind sogenannte Fernmitglieder aus anderen Bundesländern, die geringere Beiträge zahlen), um wirtschaftlich noch sicherer dazustehen.

Für den gewünschten Zuwachs könne mehr positive Publicity über Golf beitragen, meint Spitzenspieler Süllentrup. Golf sei ein cooler Sport – mit viel Bewegung, mitten in der Natur.

Inzwischen gibt es große Nachwuchsprojekte im Land, wo sich Jugendliche kostenlos ausprobieren können. Wegen seiner Vielseitigkeit und Schwierigkeiten, die es auf der Runde zu meistern gebe, sei Golf eine Schule fürs Leben, meint Süllentrup. Zumeist werde mit besonderer Fairness agiert. „Eben kein Spiel für Snobs und ausschließlich alte Leute, wie oft kolportiert.“

Die teilnehmenden Anlagen freuen sich schon auf die Spieler der OZ-Serie. „Wir werden alles geben, um den Platz auf den bestmöglichen Stand zu bringen“, verspricht Gerhard Kuhl, Geschäftsführer des Golfcentrums Schloss Karnitz. Katrin Goldhofer, Managerin der Golfanlage Warnemünde, ist stolz, dass auf ihrem Platz das Finale stattfindet und sich dort auch die Gesamtwertung entscheidet. Und Jörg Remer, Chef im Golfpark Strelasund, sieht es als Ehre, nach der alleinigen Austragung 2015 nun Start-Ort der Serie zu sein.

Frank Süllentrup wird wegen einer privaten Verpflichtung zum Auftakt der Golfcupserie übrigens nicht spielen und damit den OZ-Titel im Golfpark Strelasund nicht verteidigen können. „Echt schade“, sagt der Greifswalder. Aber zum Glück hat er in dieser Saison ja mit Rügen und Warnemünde noch zwei weitere Chancen, OZ-Titel abzuräumen.

Die OZ-Golfserie: Drei Stationen und Gesamtwertung

4. Juni – Golfpark Strelasund

11 bis 16.30 Uhr: Turnier 17 bis 19 Uhr: Get together mit Siegerehrung und Verleihung der OZ-Golf-Asse von Wirtschaftsministerium, OZ und Landesgolfverband 9. Juli – Golfcentrum Schloss Karnitz Rügen

11 bis 16.30 Uhr: Turnier 17 bis 19 Uhr: Siegerehrung 11. September – Warnemünde

11 bis 16.30 Uhr: Turnier 17 bis 19 Uhr: Get together mit Siegerehrung des Turniers und Auszeichnung der Gesamtsieger der OZ-Serie

Für alle Turniere gibt es Punkte, die in eine Gesamtwertung einfließen. Bei drei Teilnahmen können die Spieler das schlechteste Ergebnis streichen.

Frank Moritz

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Verwendung Schläge vom AbschlagForm groß, tropfen- bis birnenförmigVolumen150-460 cm³Loft ca. 9 bis 18°Schaftlänge ca. 40 bis 45 Zoll Holzdrei Hölzer pro Standardset Verwendung Abschläge auf dem GrünForm unterschiedlichLoft ca. 80° bis 90°Schaftlänge ca. 33 bis 35 Zoll Putterein bis zwei pro Spielbahn Verwendung mittellange Schläge 70-180 mForm trapezförmiger SchlägerkopfVolumen150-460 cm³Loft ca. 20° bis 45°Schaftlänge ca. 35 bis 39 Zoll Eisendrei bis neun pro Standardset Verwendung kurze Schläge aus schwieriegen PositionenForm ballonförmiger SchlägerkopfLoft ca. 48° bis 54°Schaftlänge 34 bis 36 Zoll WedgePitching und Sand Wedges für ein Standardset
Der Abschlag Die Unterarmemit dem Schwung drehen. Arme Hände und Schlägerbleiben eine Einheit. Den rechten Arm gerade halten. Füße etwas mehr als Schulterbreit auseinander. Schulter paralell zur Flugbahn des Balls ausrichten. Knie leicht beugen. Schläger mit den Schulternnach hinten bewegen. Arme, Händer und Schlägerbilden eine Einheit. Das rechte Bei bleibt stabil. Die Augen bleiben auf den Ball gerichtet. Die Wirbelsäule wird gedrehtdie Hüfte bleibt gerade. Der rechte Arm bleibt gerade. Den Schwung mit dem Drehender Schulter beginnen. Arme Hände und Schlägerbleiben eine Einheit. Den rechten Arm gerade halten.