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MV-Meisterin ist ein sportliches Multitalent

Rostock MV-Meisterin ist ein sportliches Multitalent

Henriette Sohns spielt nebenbei Fußball / Im Oktober beginnt sie bei der Polizei

Rostock. Das ist schon ungewöhnlich: Henriette Sohns (18) ist zwar Golf-Landesmeisterin von MV, doch das ist nicht ihr einziges sportliches Talent. Als Zehnjährige begann sie neben Golf noch mit Tennis und spielte später Handball. Vor sechs Jahren hat sie dann auch noch den Fußball für sich entdeckt. Für die BSG Scanhaus Marlow kickt sie in der Kreisliga Warnow.

 

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Henriette Sohns (Ribnitz) kann nicht nur sehr gut mit dem Golfschläger umgehen, sondern auch mit dem Fußball. Sie spielt bei der BSG Scanhaus Marlow in der Abwehr (kl. Foto, l.).

Quelle: Fotos: Frank Söllner (2), Oz-Archiv
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Henriette Sohns (Ribnitz) kann nicht nur sehr gut mit dem Golfschläger umgehen, sondern auch mit dem Fußball. Sie spielt bei der BSG Scanhaus Marlow in der Abwehr (kl. Foto, l.).

Quelle: Fotos: Frank Söllner (2), Oz-Archiv

Auf dem Platz ist man völlig auf sich allein gestellt. Das finde ich total spannend.“ Henriette Sohns (18)

über ihre Liebe zum Golf

„Mein Vater wollte das eigentlich nicht, dass ich auch noch Fußball spiele“, erzählt die gebürtige Hamburgerin. „Aber für mich war das Bedingung, als wir 2010 hierhergezogen sind.“ Dennoch ist Fußball für die Abiturientin nur ein „Neben-Hobby“ neben ihrem „Haupt-Hobby“ Golf. „Wenn man das schon so lange macht wie ich, gehört das einfach zum Leben dazu“, sagt Henriette Sohns, „ich kenne das nicht anders“.

Ihre Mutter Milada, die ebenfalls seit ihrer Jugend golft, nahm sie schon als Baby im Kinderwagen mit auf die Anlage. Die ersten Schläge versuchte die kleine Henriette mit sechs Jahren im Golfclub An der Pinnau in Quickborn, nördlich von Hamburg. „Am Anfang war ich dort das einzige Kind. Aber mit sieben, acht Jahren waren schon mehrere Jungs und Mädchen dabei.“ Eine davon war Henriette, die als Zwölfjährige ihre ersten Turniere spielte.

Mit dem Umzug nach Ribnitz lernte die Schülerin auch die Golfplätze in MV nach und nach kennen. Anfangs trainierte sie im Golfclub Fischland. Vor drei Jahren wechselte sie nach Warnemünde, wo man sich um das Talent bemüht hatte. „Ich konnte dort auf einem größeren Platz und regelmäßig im Team trainieren. Die Mannschaft ist sehr ambitioniert“, berichtet die Blondine: „Ich glaube schon, dass sich der Schritt ausgezahlt hat.“

Zweimal gewann Henriette bisher die Clubmeisterschaft, im Vorjahr wurde sie erstmals Landesmeisterin. „Die Leistung, die sie bringt, ist echt Spitze“, sagt ihr Warnemünder Trainer David Lang (29):

„Ich glaube, sie würde auch in anderen Regionen wo es mehr Golferinnen gibt, eine gute Rolle spielen.“ Sohns selbst (Handicap 4,9) sieht sich deutschlandweit „am Ende des ersten Viertels“. Einige seien „richtig weit weg“.

Genauso weit weg wie der Gedanke an eine Profi-Karriere. „Die Vorstellung, ganz allein davon zu leben, gefällt mir nicht“, sagt Henriette Sohns. Sie liebt Golf, weil man immer in der Natur sei und „weil man auf dem Platz ganz auf sich allein gestellt ist. Das finde ich total spannend.“

Ihr Traumberuf ist ohnehin ein ganz anderer: Polizistin. Im Oktober wird sie ein duales Studium für den gehobenen Polizeidienst in Güstrow beginnen. Und was wird dann mit Golf? „Es wird schwer, dann mehrmals pro Woche zu trainieren“, sagt Henriette, die zurzeit drei- bis viermal wöchentlich auf dem Grün übt. Vorher will die beste Golferin aus MV natürlich noch einmal ihr Können zeigen. Die Titelverteidigung bei den Landesmeisterschaften im August in Wittenbeck ist ihr nächstes großes Ziel.

Kai Rehberg

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Punkte

Für die Bruttowertung werden bei den Turnieren in Warnemünde und im Golfpark Strelasund folgende Punkte vergeben:

Herren:

1) 250 Punkte

2) 200

3) 180

4) 160

5) 150

6) 140

7) 130

8) 120

9) 110

10) 100

11) 95

12) 90

13) 85

14) 80

15) 75

16) 60

17) 58 ab hier in Zweier-Punktschritten absteigend bis zu Platz 50

50 und tiefer) 2 Punkte

 

Damen

1) 120 Punkte

2) 90

3) 80

4) 60

5) 50

6) 45

7) 40

8) 35

9) 30

10) 28 ab hier in Zweier-Punktschritten absteigend bis zu Platz 23

23 und tiefer)

 

Netto-Klassen 1 bis 3

1) 70

2) 50

3) 45

4) 40

5) 35

6) 30

7) 28

8) 25

9) 23 ab hier in Zweier-Punktschritten bis zu Platz 20

20 und tiefer) 1

 

Punkte für Vierer-Turnier Serrahn (erhält jeder der Partner)

Brutto

1) 65

2) 50

3) 45

4) 40

5) 35

6) 30

7) 28

8) 25

9) 23 ab hier in Zweier-Punktschritten bis zu Platz 20

20 und tiefer) 1

 

Netto, Klassen 1 und 2

1) 40

2) 30

3) 25

4) 20

5) 18 ab hier in Zweier-Punktschritten bis zu Platz 13

13 und tiefer) 2

Verwendung Schläge vom AbschlagForm groß, tropfen- bis birnenförmigVolumen150-460 cm³Loft ca. 9 bis 18°Schaftlänge ca. 40 bis 45 Zoll Holzdrei Hölzer pro Standardset Verwendung Abschläge auf dem GrünForm unterschiedlichLoft ca. 80° bis 90°Schaftlänge ca. 33 bis 35 Zoll Putterein bis zwei pro Spielbahn Verwendung mittellange Schläge 70-180 mForm trapezförmiger SchlägerkopfVolumen150-460 cm³Loft ca. 20° bis 45°Schaftlänge ca. 35 bis 39 Zoll Eisendrei bis neun pro Standardset Verwendung kurze Schläge aus schwieriegen PositionenForm ballonförmiger SchlägerkopfLoft ca. 48° bis 54°Schaftlänge 34 bis 36 Zoll WedgePitching und Sand Wedges für ein Standardset
Der Abschlag Die Unterarmemit dem Schwung drehen. Arme Hände und Schlägerbleiben eine Einheit. Den rechten Arm gerade halten. Füße etwas mehr als Schulterbreit auseinander. Schulter paralell zur Flugbahn des Balls ausrichten. Knie leicht beugen. Schläger mit den Schulternnach hinten bewegen. Arme, Händer und Schlägerbilden eine Einheit. Das rechte Bei bleibt stabil. Die Augen bleiben auf den Ball gerichtet. Die Wirbelsäule wird gedrehtdie Hüfte bleibt gerade. Der rechte Arm bleibt gerade. Den Schwung mit dem Drehender Schulter beginnen. Arme Hände und Schlägerbleiben eine Einheit. Den rechten Arm gerade halten.
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