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The Open: Das Golf-Volksfest der Briten

250 000 Fans an vier Tagen The Open: Das Golf-Volksfest der Briten

Die Briten lieben Golf und ihre Open. Auch im Royal Birkdale Golf Club herrscht wieder Volksfeststimmung. Doch wie heißt das Traditionsturnier denn nun wirklich?

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Für die Golffans sind die British Open ein wahres Fest: Eine bunte Schar verfolgt die Veranstaltung.

Quelle: Richard Sellers

Southport. Es ist laut bei der British Open. „Come on, Chris“, brüllen tausende Fans vor der Videoleinwand im Hospitality-Bereich des Royal Birkdale Golf Clubs. Der Engländer Chris Wood hat gerade mit seinem zweiten Schlag den Ball aus 130 Metern direkt im Loch auf dem 18. Grün versenkt.

Solche Kunstschläge werden hier richtig abgefeiert. Mit Bier, Fastfood und jeder Menge Spaß - es herrscht Volksfeststimmung auf dem Golf-Planeten. Bei einem der ältesten Golf-Turniere der Welt dreht sich logischerweise alles um den kleinen weißen Ball mit den vielen Dellen. Mehr als 250 000 Golf-Fans pilgern an den vier Turniertagen nach Southport.

In der aufgebauten Zeltstadt wird hitzig über die Stars der Szene diskutiert und gefachsimpelt. Wer ist gerade gut oder schlecht in Form, wer spielt mit neuen Schlägern oder trägt neue Klamotten. Für die vielen Kinder haben die Veranstalter und Sponsoren eigens kleine Golf-Parks aufgebaut, um auch sie für den Sport zu begeistern. Und wer shoppen möchte, ist hier auch richtig: Allein das riesige Zelt mit den Merchandise-Artikeln hat fast die Ausmaße eines Sechs-Loch-Übungsplatzes.

Mitten drin im Getümmel ist Mark Taylor, Golflehrer aus Nantwich Cheshire. Der 44-Jährige gibt interessierten Laien und ambitionierten Amateuren im 15-Minuten-Takt wertvolle Tipps für ihren Schwung. Auf der improvisierten Driving Range dreschen seine Klienten die Bälle mit den Schlägern in ein zwei Meter entferntes Netz. Marks geübtes Auge erkennt die Fehler sofort. Schnell ein paar kleine Korrekturen an der Ausrichtung des Körpers, der Schwungebene oder des Handgelenkwinkels und schon verlassen die Hobby-Golfer die kurze Übungseinheit mit einem Lächeln im Gesicht.

Mark und seine Kollegen sind jedes Jahr im Auftrag der PGA-Europe bei der Open, egal auf welchem Platz sie auf den Britischen Inseln ausgetragen werden. „Es macht einfach einen riesigen Spaß“, schwärmt der Golflehrer von dem Traditionsturnier. „Egal ob die Sonne scheint oder es stürmt und regnet. Die Leute lieben ihre Open.“ Doch wie heißt das Golf-Volksfest denn nun richtig? The British Open, The Open oder doch The Open Championship? „Für die Golf-Fans in England ist das eindeutig. Es heißt The Open“, macht Mark unmissverständlich klar.

Auch die britischen Medien debattierten wieder einmal heftig über das Dauerthema. Englands Golf-Ikone Nick Faldo trieb dabei die Diskussion auf die Spitze als er spöttisch meinte, man solle das Turnier doch einfach nur noch „The“ nennen. Faldo gewann vor 25 Jahren als letzter englische Golfer die Open. Die Fans auf der Insel wünschen sich sehnlichst, dass die lange Zeit des Wartens ein Ende hat und endlich wieder ein Engländer die Claret Jug, die silberne Weinkaraffe, am Sonntagabend in die Höhe recken kann. Dann wird die Party auf dem Golf-Planeten noch viel lauter.

dpa

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Turnier vom 20. bis 23. Juli
Die 146. British Open im Royal Birkdale Golf Club gehört zu den vier wichtigsten Turnieren des Jahres.

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Punkte

Für die Bruttowertung werden bei den Turnieren in Warnemünde und im Golfpark Strelasund folgende Punkte vergeben:

Herren:

1) 250 Punkte

2) 200

3) 180

4) 160

5) 150

6) 140

7) 130

8) 120

9) 110

10) 100

11) 95

12) 90

13) 85

14) 80

15) 75

16) 60

17) 58 ab hier in Zweier-Punktschritten absteigend bis zu Platz 50

50 und tiefer) 2 Punkte

 

Damen

1) 120 Punkte

2) 90

3) 80

4) 60

5) 50

6) 45

7) 40

8) 35

9) 30

10) 28 ab hier in Zweier-Punktschritten absteigend bis zu Platz 23

23 und tiefer)

 

Netto-Klassen 1 bis 3

1) 70

2) 50

3) 45

4) 40

5) 35

6) 30

7) 28

8) 25

9) 23 ab hier in Zweier-Punktschritten bis zu Platz 20

20 und tiefer) 1

 

Punkte für Vierer-Turnier Serrahn (erhält jeder der Partner)

Brutto

1) 65

2) 50

3) 45

4) 40

5) 35

6) 30

7) 28

8) 25

9) 23 ab hier in Zweier-Punktschritten bis zu Platz 20

20 und tiefer) 1

 

Netto, Klassen 1 und 2

1) 40

2) 30

3) 25

4) 20

5) 18 ab hier in Zweier-Punktschritten bis zu Platz 13

13 und tiefer) 2

Verwendung Schläge vom AbschlagForm groß, tropfen- bis birnenförmigVolumen150-460 cm³Loft ca. 9 bis 18°Schaftlänge ca. 40 bis 45 Zoll Holzdrei Hölzer pro Standardset Verwendung Abschläge auf dem GrünForm unterschiedlichLoft ca. 80° bis 90°Schaftlänge ca. 33 bis 35 Zoll Putterein bis zwei pro Spielbahn Verwendung mittellange Schläge 70-180 mForm trapezförmiger SchlägerkopfVolumen150-460 cm³Loft ca. 20° bis 45°Schaftlänge ca. 35 bis 39 Zoll Eisendrei bis neun pro Standardset Verwendung kurze Schläge aus schwieriegen PositionenForm ballonförmiger SchlägerkopfLoft ca. 48° bis 54°Schaftlänge 34 bis 36 Zoll WedgePitching und Sand Wedges für ein Standardset
Der Abschlag Die Unterarmemit dem Schwung drehen. Arme Hände und Schlägerbleiben eine Einheit. Den rechten Arm gerade halten. Füße etwas mehr als Schulterbreit auseinander. Schulter paralell zur Flugbahn des Balls ausrichten. Knie leicht beugen. Schläger mit den Schulternnach hinten bewegen. Arme, Händer und Schlägerbilden eine Einheit. Das rechte Bei bleibt stabil. Die Augen bleiben auf den Ball gerichtet. Die Wirbelsäule wird gedrehtdie Hüfte bleibt gerade. Der rechte Arm bleibt gerade. Den Schwung mit dem Drehender Schulter beginnen. Arme Hände und Schlägerbleiben eine Einheit. Den rechten Arm gerade halten.
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