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US-Golfstar Jordan Spieth gewinnt 146. British Open

Guter Abschluss für Kaymer US-Golfstar Jordan Spieth gewinnt 146. British Open

Jordan Spieth lieferte bei der British Open die ganz große Show ab: Drei Schläge Vorsprung - Einbruch - Zittern an der 13 - Comeback - Major-Sieg! Jetzt hat der US-Star sogar Chancen auf den Karriere-Slam. Martin Kaymer gelang ein versöhnlicher Abschluss.

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Zum Abschluss der British Open spielte Martin Kaymer eine 68er-Runde auf dem Par-70-Platz.

Quelle: Richard Sellers

Southport. Jordan Spieth hat bei der 146. British Open für die ganz große Golf-Show gesorgt. Nach vielen Fehlschlägen zu Beginn und einem kapitalen Patzer auf der 13. Bahn rettete der US-Star am Ende mit brillantem Spiel seinen dritten Major-Sieg.

Der 23-Jährige gewann das Traditionsturnier im Royal Birkdale Golf Club mit einem Gesamtergebnis von 268 Schlägen vor seinem Landsmann Matt Kuchar (271) und dem Überraschungs-Dritten Haotong Li (274) aus China. Für seinen Triumph im englischen Southport kassierte Spieth umgerechnet rund 1,85 Millionen Dollar Preisgeld. Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer (282) beendete die Veranstaltung im englischen Southport auf dem geteilten 37. Rang.

„Das ist unglaublich. Ein Traum ist für mich in Erfüllung gegangen“, sagte Spieth überwältigt bei der Siegerehrung auf dem 18. Grün. Unter lautstarkem Jubel der Fans reckte der Amerikaner die Open-Trophäe, die sogenannte Claret Jug, in die Höhe.

Mit dem Gewinn der silbernen Weinkaraffe und dem Sieg bei der British Open hat Spieth bereits drei der vier wichtigsten Golf-Turniere der Welt gewonnen. Der Texaner hatte sich im Jahr 2015 die Titel beim Masters und bei der US Open gesichert. In drei Wochen kann er mit einem Sieg bei der PGA Championship in Charlotte/North Carolina den Karriere-Slam perfekt machen.

Spieths Schlussrunde auf dem Par-70-Platz an der Nordwestküste Englands wurde zur kuriosen Show. Mit drei Schlägen Vorsprung auf Kuchar war er in den Finaltag gestartet. Doch gleich auf den ersten Spielbahnen unterliefen ihm ungewohnte Fehler. Auf der 13. Spielbahn verzog er seinen Abschlag so weit nach rechts in die Dünen, dass er den Ball wegen der schlechten Lage für unspielbar erklärte und dafür einen Strafschlag kassierte. Den nächsten Schlag spielte er dann von der Driving Range aus, um einen besseren Winkel in das über 150 Meter entfernte Grün zu haben. Der Ball verfehlte das Grün zwar, aber Spieth büßte mit zwei starken Aktionen nur einen weiteren Schlag ein.

Dennoch verlor er die Führung an Kuchar. Von da an war Spieth so richtig wach. Auf den letzten fünf Löchern lieferte er ein wahres Feuerwerk an guten Golfschlägen ab - ganz zur Freude der Zehntausenden von Zuschauern und Englands Fußball-Star Wayne Rooney, der das Spektakel von der Tribüne aus verfolgte.

Der Südafrikaner Branden Grace hatte bei der British Open bereits am Vortag mit seiner 62er-Traumrunde einen historischen Rekord aufgestellt. Dem 29-Jährigen gelang am Samstag bei perfekten äußeren Bedingungen die niedrigste Runde, die jemals bei einem der vier Major-Turniere gespielt wurde. Zuvor hatten 31 Spieler die Bestmarke von 63 Schlägen gehalten. Am Sonntag lieferte auch noch der Chinese Haotong Li bei seiner ersten Teilnahme an einer British Open eine 63er-Runde ab.

Für Martin Kaymer war der zehnte Start bei einer British Open ein schmerzvolles Jubiläum. Von Schulterproblemen geplagt, konnte Deutschlands Golfstar an keinem der vier Tage sein bestes Spiel auf dem Par-70-Platz zeigen. Ein Sieg war für den zweimaligen Major-Champion bereits nach der schwachen Auftaktrunde außer Reichweite. Immerhin sorgte der 32-Jährige aus Mettmann am Finaltag mit seiner 68er-Runde auf dem Dünen-Kurs für einen versöhnlichen Abschluss.

Einen Tag vor dem Start der British Open hatte Kaymer erklärt, dass ihn schon seit zwei Monaten Schmerzen in der linken Schulter plagen. Eine Entzündung an der Bizepssehne sei die Ursache. „Die vier Tage habe ich echt gemerkt“, gestand Kaymer, der derzeit nur mit Schmerzmitteln spielen kann. „Ich bin froh, dass ich jetzt ein paar Tage frei habe.“

dpa

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British Open
Henrik Stenson gewann die British Open 2016.

Die Trophäe der British Open ist heiß begehrt. Alle wollen die Claret Jug haben: der mutige Schwede, der Fallschirmspringen will, der Lokalmatador, der die Trophäe schon als Kind im Royal Birkdale Golf Club sah, und ein Spanier, der noch ein Hochzeitsgeschenk braucht.

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Punkte

Für die Bruttowertung werden bei den Turnieren in Warnemünde und im Golfpark Strelasund folgende Punkte vergeben:

Herren:

1) 250 Punkte

2) 200

3) 180

4) 160

5) 150

6) 140

7) 130

8) 120

9) 110

10) 100

11) 95

12) 90

13) 85

14) 80

15) 75

16) 60

17) 58 ab hier in Zweier-Punktschritten absteigend bis zu Platz 50

50 und tiefer) 2 Punkte

 

Damen

1) 120 Punkte

2) 90

3) 80

4) 60

5) 50

6) 45

7) 40

8) 35

9) 30

10) 28 ab hier in Zweier-Punktschritten absteigend bis zu Platz 23

23 und tiefer)

 

Netto-Klassen 1 bis 3

1) 70

2) 50

3) 45

4) 40

5) 35

6) 30

7) 28

8) 25

9) 23 ab hier in Zweier-Punktschritten bis zu Platz 20

20 und tiefer) 1

 

Punkte für Vierer-Turnier Serrahn (erhält jeder der Partner)

Brutto

1) 65

2) 50

3) 45

4) 40

5) 35

6) 30

7) 28

8) 25

9) 23 ab hier in Zweier-Punktschritten bis zu Platz 20

20 und tiefer) 1

 

Netto, Klassen 1 und 2

1) 40

2) 30

3) 25

4) 20

5) 18 ab hier in Zweier-Punktschritten bis zu Platz 13

13 und tiefer) 2

Verwendung Schläge vom AbschlagForm groß, tropfen- bis birnenförmigVolumen150-460 cm³Loft ca. 9 bis 18°Schaftlänge ca. 40 bis 45 Zoll Holzdrei Hölzer pro Standardset Verwendung Abschläge auf dem GrünForm unterschiedlichLoft ca. 80° bis 90°Schaftlänge ca. 33 bis 35 Zoll Putterein bis zwei pro Spielbahn Verwendung mittellange Schläge 70-180 mForm trapezförmiger SchlägerkopfVolumen150-460 cm³Loft ca. 20° bis 45°Schaftlänge ca. 35 bis 39 Zoll Eisendrei bis neun pro Standardset Verwendung kurze Schläge aus schwieriegen PositionenForm ballonförmiger SchlägerkopfLoft ca. 48° bis 54°Schaftlänge 34 bis 36 Zoll WedgePitching und Sand Wedges für ein Standardset
Der Abschlag Die Unterarmemit dem Schwung drehen. Arme Hände und Schlägerbleiben eine Einheit. Den rechten Arm gerade halten. Füße etwas mehr als Schulterbreit auseinander. Schulter paralell zur Flugbahn des Balls ausrichten. Knie leicht beugen. Schläger mit den Schulternnach hinten bewegen. Arme, Händer und Schlägerbilden eine Einheit. Das rechte Bei bleibt stabil. Die Augen bleiben auf den Ball gerichtet. Die Wirbelsäule wird gedrehtdie Hüfte bleibt gerade. Der rechte Arm bleibt gerade. Den Schwung mit dem Drehender Schulter beginnen. Arme Hände und Schlägerbleiben eine Einheit. Den rechten Arm gerade halten.
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