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Handballer erfüllen Pflichtaufgabe

Grimmen Handballer erfüllen Pflichtaufgabe

Männer des HSV Grimmen gewinnen gegen den Tabellenletzten Matzlow-Garwitz 37:25

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Alexander Kopilow (beim Wurf) erzielte die meisten Tore aus dem Spiel heraus. Sieben Treffer verbuchte er.

Grimmen. Die zurückliegenden Wochen und die damit verbundenen durchschnittlichen Ergebnisse haben bei den Handballern des HSV Grimmen deutliche Spuren hinterlassen. Dies machte sich am Samstagabend gegen das MV-Liga-Schlusslicht SV Matzlow-Garwitz bemerkbar. Eine Halbzeit lang konnte die Mannschaft von Lars Kibscholl die Nervosität und die Angst vor der nächsten Blamage nicht ablegen, ehe die Trebelstädter mit mehr Selbstvertrauen aus der Kabine kamen und einen deutlichen 37:25-Heimerfolg feiern konnten.

 

OZ-Bild

Der 18-jährige Darius Jahns absolvierte sein erstes Spiel für die erste Mannschaft des HSV Grimmen. Er traf dreimal. FOTOS (2): STEFFEN KRÜGER

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Dabei zeigten sich Martin Pollex mit neun Treffern und Alexander Kopilow mit sieben Toren sehr treffsicher. „Das war ein hartes Stück Arbeit gegen einen Gegner, der von der ersten Minute an gegen die drohende Niederlage spielte. Dennoch haben wir uns im zweiten Abschnitt aus dem Dreck gezogen und in den letzten zehn Minuten wie befreit gespielt“, sah Kibscholl eine deutliche Steigerung im zweiten Abschnitt. „Dennoch darf dieser Sieg kein Maßstab für die kommenden Wochen sein. Wir waren zum Siegen verdammt, aber waren eben noch nicht so dominant, wie wir es sein müssten“, fügte HSV-Akteur Christian Eggert an.

Und was Eggert meinte, war der Auftritt im ersten Abschnitt. Die Gäste, mit nur einem Wechselspieler angereist, mussten irgendwann kräftemäßig nachlassen. Doch diesen Kraftverschleiß konnte der Gastgeber nur selbst bestimmen, indem er das Tempo extrem hochhalten würde. Davon war in den ersten fünfzehn Minuten allerdings nur wenig zu sehen, sodass sich Matzlow selbst nach einem 2:7-Rückstand wenig geschockt zeigte und wieder auf 7:8 verkürzte. Kibscholl nahm daraufhin seine Auszeit. „Die Mannschaft hat sich das Leben immer wieder selbst schwergemacht. In der Deckung waren wir zu faul, den letzten Schritt zu machen und im Angriff gaben wir reihenweise den Ball her. Die Verunsicherung war im Team deutlich zu spüren. Da war es die logische Konsequenz, dass die pfeilschnellen Gäste diese Möglichkeiten beim Schopfe packten“, sah der geschonte Kapitän Pischke die Sache von der Bank aus.

Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kam nur wenig Ruhe rein. Grimmen setzte sich wieder auf 12:7 ab, aber die Gäste verkürzten prompt auf 12:11. Die ärmste Sau war dabei mal wieder der HSV-Torhüter – in diesem Fall Maximilian Granholm. Trotz einer guten Leistung wurde er immer wieder von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. Es war halt eine erste Halbzeit mit vielen Auf und Abs, mit vielen technischen Fehlern, aber auch einigen schönen Toren, sowie vom 18-Jährigen Darius Jahns, der seine ersten Treffer im Dress der Männer erzielte, die dann für eine 17:13-Pausenführung sorgten.

Aber auch diese Führung sollte der Mannschaft in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit noch nicht den nötigen Auftrieb geben. Matzlow spielte gut und versuchte, über lange Angriffe ihre Werfer aus der zweiten Reihe in Szene zu setzen. Dies gelang dem Gast bis zum Stand von 19:17 und der Einwechselung von HSV-Torhüter Tino Corswandt. Er fügte sich mit seinem zweiten gehaltenen Siebenmeter richtig gut ein und sollte dann dafür sorgen, dass seine Leute die Stabilität und Sicherheit wiederfinden. Auch wenn die Deckung des Gastgebers immer wieder einen Schritt zu spät war oder den Kontakt scheute, war da eben ein Tino Corswandt in herausragender Form. „Das zeigt einmal mehr, wie wichtig ein Torhüter im Handball ist. Der kann einem den Nerv rauben und das tat Corser mit den Gästen.

Endlich kamen wir in unser langvermisstes schnelles Spiel und zu unseren einfachen Toren“, sah Pischke den Garanten für den Ausbau des Vorsprungs. Kibscholl fügte noch mit an: „Und mit jedem Treffer war die Erleichterung erkennbar. Endlich wurden wir sicherer in unserem Spiel.“

Grimmen setzte sich auf 22:17 und später dann auf 33:23 ab. Aber eins konnte man den Gästen nicht abstreiten: Auch wenn der Rückstand noch so hoch war, sie gaben sich nie auf und kämpften bis zum Schluss um jeden Ball. Am Ende aber setzte sich die Breite des Kaders vom HSV Grimmen mit 37:25 durch. „Das war ein kleiner Schritt in die Richtung, in die wir wollen. Ich bin zum einen froh, dass wir diesen Abend positiv gestaltet haben und zum anderen, dass die Zuschauer weiter so treu sind. Trotz des schlechten Starts in das Jahr war unsere Halle gut gefüllt. Ein Dank für diese Unterstützung“, meinte Kibscholl.

Ausruhen können sich die HSV-Männer auch am kommenden Wochenende nicht. Am Pokalwochenende holen sie ihre Partie gegen den Schwaaner SV nach und dort soll ein weiterer Schritt nach vorn getan werden.

HSV Grimmen: Granholm, Corswandt, Pollex 9/4, Kopilow 7, Keil 4, Köhler 3, Pervölz 3, Jahns 3, Bernhardt 2, Eggert 2, Plötz 2, Mainitz 1, Salbrecht 1, Pischke;

Zeitstrafen: je eine; Siebenmeter: Grimmen 4/4; Matzlow: 9/6

Manuel Müller

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