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Grimmen Pflichtaufgabe für Handballer

Männer wollen gegen Schwaan punkten / Frauen peilen das Final Four an

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HSV-Spieler Kevin Mainitz im Spiel gegen Matzlow Garwitz. Morgen soll gegen Schwaan gepunktet werden.

Quelle: Foto: Steffen Krüger

Grimmen. Wieder auf Punktejagd sind morgen die MV-Liga-Handballer des HSV Grimmen. Nach dem zuletzt deutlichen Erfolg gegen Tabellenschlusslicht Matzlow Garwitz empfangen die Männer morgen um 18 Uhr den Tabellenvorletzten, den Schwaaner SV. Die Frauen hingegen stehen zum fünften Mal in Folge im Viertelfinale und wollen am Sonntag ab 14 Uhr beim SV Warnemünde den vierten Einzug ins Final Four perfekt machen.

Die Segel im Pokal mussten die Männer des HSV bereits im Oktober streichen. Seinerzeit verloren die Trebelstädter gegen keinen geringeren als ihren morgigen Gegner. In der Liga geht es für beide Teams um zwei wichtige Punkte. Die Schwäne stehen mit dem Rücken zur Wand. Doch zuletzt war das Team aus Schwaan zur Stelle, als sie das immens wichtige direkte Duell in Matzlow gewannen und zuvor die Stiere aus Schwerin knapp besiegten. „Der Trend zeigt bei den Gästen nach oben und diesen wollen wir stoppen. Denn meine Jungs wollen den schlechten Start ins Jahr weiter vergessen machen.

Ansätze waren davon in der vergangenen Woche zu sehen“, meint HSV-Trainer Lars Kibscholl zuversichtlich. Da gewann sein Team mit 37:25 gegen Matzlow. „Allerdings leisten wir uns noch zu viele Aussetzer in den Begegnungen. Die Konstanz ist ein wenig abhanden gekommen. Die notwendig, um ein Spiel zu beherrschen und auch, um selbstsicherer aufzutreten“, mahnt Kibscholl. Morgen muss nun ein weiterer Sieg her, ehe in den nächsten Wochen ganz schwere Spiele gegen die Teams von den Plätzen zwei bis sieben anstehen. Aber mit der Unterstützung auf den Rängen sind alle guten Mutes, dass es für den HSV weiter aufwärts gehen wird.

Während die Männer zurzeit jedes Wochenende ran müssen, hatten die Frauen des Vereins seit dem 28. Januar und dem 28:28-Unentschieden gegen Crivitz Pause. Seit diesem Spiel hat sich einiges getan.

André Paetow ist nicht mehr Trainer der HSV-Frauen. Der Verein und er trennten sich einvernehmlich. „Menschlich passte es super und der Verein ist mir sehr ans Herz gewachsen“, betont Paetow. „Doch sportlich hatten wir unterschiedliche Auffassungen“, erklärt er. Er wünsche der Mannschaft für den Rest der Saison und vor allem für das wichtige Pokalspiel alles Gute.

Zum fünften Mal in Folge erreichten die Frauen das Landespokal-Viertelfinale. Dreimal sprang bisher das Final Four heraus. Sonntag müssen die HSV-Damen auswärts gegen den SV Warnemünde ran. Schlimmer hätte es wohl nur noch gegen Schwerin kommen können. „Das Los entscheidet nun mal und damit hatten wir nicht sonderlich viel Glück. Dennoch schaue ich optimistisch in diese Partie“, sagt Christina Pohle, die jetzt zusammen mit Roman Bernhardt bis zum Saisonende die Geschicke der Mannschaft leitet. Zweimal trafen beide Teams in der Saison bereits aufeinander. Zuhause gab es eine knappe Niederlage trotz ständiger Führung. In Warnemünde führten die Grimmenerinnen sogar mit acht Treffern, mussten sich aber letztendlich mit einem Unentschieden begnügen. „Wir wollen natürlich wieder ins Final Four, allerdings sind jetzt keine Wunderdinge zu erwarten“, dämpft Pohle die Erwartungen. „Wir müssen auf die extrem schnelle Spielweise von Warnemünde aufpassen. Können wir diese stoppen, dann ist für uns ein Sieg drin.“ Manuel Abé

Handball: MV-Liga / Männer: HSV Grimmen - Schwaaner SV (morgen, 18 Uhr); Landespokal / Viertelfinale Frauen: SV Warnemünde - HSV Grimmen (Sonntag, 14 Uhr)

OZ

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Grimmen
Alexander Kopilow (beim Wurf) erzielte die meisten Tore aus dem Spiel heraus. Sieben Treffer verbuchte er.

Männer des HSV Grimmen gewinnen gegen den Tabellenletzten Matzlow-Garwitz 37:25

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