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Rhein-Neckar Löwen genießen ersten Titeltriumph

Mannheim Rhein-Neckar Löwen genießen ersten Titeltriumph

Nach dem erstmaligen Gewinn der deutschen Meisterschaft sind die Rhein-Neckar Löwen auf den Geschmack gekommen. Der badische Handball-Bundesligist will auch in der Zukunft um Titel mitspielen.

Mannheim. Die Galionsfigur Uwe Gensheimer geht - aber auch ohne ihren langjährigen Kapitän wollen die Rhein-Neckar Löwen dem ersten Titeltriumph viele weitere folgen lassen.

„Wenn es einmal mit der Meisterschaft geklappt hat, wird es beim zweiten Mal vielleicht ein bisschen einfacher“, sagte Oliver Roggisch. Der Sportliche Leiter des badischen Handball-Bundesligisten sprach dem Team ein Kompliment aus: „Ich bin unglaublich stolz auf diese Jungs.“

Dieser sehnlich erwartete Meistercoup, dem die Löwen jahrelang vergeblich nachjagten, soll keine Eintagsfliege bleiben. Trotz des Wechsels von Ur-Löwe Gensheimer nach 13 Jahren im Verein zu Paris St. German werden die Badener auch in den nächsten Jahren ein Wörtchen um die Titel mitreden. Die personellen und strukturellen Voraussetzungen sind dafür geschaffen.

Weltklasse-Regisseur Andy Schmid verlängerte unlängst seinen Vertrag bis Juni 2020. Genauso lange haben sich Nationalspieler Patrick Groetzki, Abwehrchef Gedeón Guardiola, Rückraumspieler Mads Mensah Larsen und Trainer Nikolai Jacobsen an den Club gebunden.

Außerdem fand der Verein einen neuen Hauptsponsor. Jennifer Kettemann agiert als neue Geschäftsführerin und Roggisch übernimmt künftig noch mehr Verantwortung im sportlichen Bereich. Keine Frage: Das Gerüst für die Zukunft steht, die Strukturen sind klar und die Neuzugänge bringen Qualität mit.

Für Gensheimer kehrt Weltklasse-Linksaußen Gudjon Valur Sigurdsson vom FC Barcelona zurück nach Mannheim, wo er bereits von 2008 bis 2011 spielte. Der mazedonische Nationalspieler Dejan Manaskov kommt ebenfalls für die Linksaußenposition von Vardar Skopje und soll Stefan Sigurmannsson (nach Aalborg) ersetzen. Neuer zweiter Torwart wird der ehemalige Kieler Andreas Palicka (Aalborg), der auf Borko Ristovski (FC Barcelona) folgt. Den Weggang von Nationalspieler Stefan Kneer (HSG Wetzlar) versuchen die Badener durch die Beförderung von Michel Abt aus dem Drittliga-Kader zu kompensieren.

In der Breite sind die Löwen allerdings auch in der nächsten Saison nicht so gut wie die zahlungskräftigeren Rivalen THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt aufgestellt. Trainer Jacobsen wird also erneut als Taktik-Tüftler gefragt sein und auf die Fähigkeiten von Ausnahmespieler Schmid vertrauen. „Wenn er schlecht spielt, sind wir als Mannschaft oft nicht gut“, bekannte der Trainer. Die nächsten vier Jahre kann er aber mit dem genialen Superhirn planen. „Sein Verbleib ist ein klares Zeichen, dass man auch in Zukunft mit den Rhein-Neckar Löwen rechnen muss“, versicherte Roggisch.

Aber am Abend des historischen Triumphes war erst mal nur feiern angesagt. Es war schon hell, da gingen die letzten Handball-Helden müde und glücklich ins Bett. Sie hatten es endlich geschafft, waren am Ziel ihrer Träume. „Ich war besessen von diesem Titel“, sagte Schmid.

Direkt nach dem Spiel hatten sich die Löwen per Charterflug auf den Weg nach Mannheim gemacht, wo sie um 21.52 Uhr von 3500 Fans begeistert im Friedrichspark empfangen wurden. Die Anhänger hatten das ehemalige Eisstadion schon beim Public Viewing am Nachmittag in ein Tollhaus verwandelt - und noch größer wurde der Jubel, als die neuen Meister endlich auf die Bühne kamen und die Schale präsentierten. „Das ist ein unglaublicher Moment“, schwärmte Guardiola.

Gensheimer, der am Mittwoch zum ersten Mal Vater geworden war, sprach von einem „traumhaften Abschied“. Der erstmalige Titeltriumph sei ein krönender Anschluss: „Aber nicht nur für mich ist dieser Tag ein besonders schöner, sondern für den ganzen Verein.“

dpa

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Mannheim

Weltklasse-Handballer Uwe Gensheimer kann mit den Rhein-Neckar Löwen zum ersten Mal deutscher Meister werden. Für den 29-Jährigen wäre der Titelgewinn nach 13 Jahren bei seinem Heimatverein ein krönender Abschluss. Er wechselt nach der Saison ins Ausland.

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Handball-Bundesliga Männer

SC Magdeburg - TVB Stuttgart27:26
Flensburg-Hand. - Bergischer HC32:25
THW Kiel - GWD Minden23:23
MT Melsungen - Füchse Berlin28:28
HC Erlangen - FA Göppingenoffen
Rhein-N. Löwen - HSC Coburg33:20
HSG Wetzlar - DHfK Leipzig24:23
Balingen-Weilstet. - TBV Lemgo27:27
VfL Gummersbach - Hannover-Burgd.offen

RangVereinToreGgTorePunkteMinusp.
1.Rhein-Neckar Löwen772644475
2.Flensburg-Handew.808632466
3.THW Kiel7706624311
4.Füchse Berlin7826964212
5.SC Magdeburg7647243915
6.HSG Wetzlar7056863222
7.DHfK Leipzig6996803024
8.MT Melsungen7397312628
9.HC Erlangen6837002428
10.Hannover-Burgdorf7347282230
11.GWD Minden6667432232
12.FA Göppingen7187362131
13.TBV Lemgo7357881638
14.VfL Gummersbach6567211537
15.Bergischer HC6867691539
16.Balingen-Weilstetten6467341539
17.TVB Stuttgart6397081436
18.HSC Coburg673793945

Handball

Handball 2. Bundesliga Männer

HC Empor Rostock - VfL Bad Schwartau26:28
Wilhelmshavener HV - TV Emsdetten27:35
TuSEM Essen - Nordhorn-Lingen27:25
TV Neuhausen - EHV Aue28:24
SG Leutershausen - TV Hüttenberg25:17
HG Saarlouis - TuS Ferndorf34:22
ASV Hamm - ThSV Eisenach30:24
Dessau-Roßlauer HV - TuS N-Lübbecke27:30
DJK Rimpar - BBM Bietigheim31:31
TSG Ludwigshafen-Friesenheim - HSG Konstanz29:28

RangVereinToreGgTorePunkteMinusp.
1.TuS N-Lübbecke8937665210
2.BBM Bietigheim8898384418
3.DJK Rimpar8387944220
4.TV Hüttenberg8327734119
5.VfL Bad Schwartau7967373824
6.TSG Ludwigshafen-Friesenheim8327993723
7.ThSV Eisenach8228203428
8.Nordhorn-Lingen8087933230
9.TV Emsdetten8568422933
10.Dessau-Roßlauer HV7968122933
11.EHV Aue8088212834
12.HG Saarlouis8388622834
13.HSG Konstanz7978662834
14.Wilhelmshavener HV8558572735
15.TuSEM Essen8188382735
16.SG Leutershausen7618022634
17.ASV Hamm8438252636
18.TuS Ferndorf7718332141
19.TV Neuhausen8308921844
20.HC Empor Rostock778891951

Handball

3. Liga Nord Männer

SV Beckdorf - SC Magdeburg II30:30
HV Grün-Weiß Werder - Oranienburger HC19:24
TSV Altenholz - VfL Fredenbeck34:31
OHV Aurich - MTV Braunschweig27:21
1.VfL Potsdam - VTB Altjührden33:26
Anhalt Bernburg - HSV Hamburg22:32
Flensburg-Handew. II - SV Mecklenburg Schwerin27:24
HSG Nord H/U - DHK Flensborg29:22

RangVereinToreGgTorePunkteMinusp.
1.TSV Altenholz931764486
2.Norderstedt/Henstedt-U.8167204410
3.HSV Hamburg8287464014
4.1.VfL Potsdam8347653717
5.Oranienburger HC7056603519
6.SV Mecklenburg Schwerin7406993123
7.OHV Aurich7917513123
8.Flensburg-Handew. II7207032826
9.Anhalt Bernburg7167582529
10.DHK Flensborg7577642232
11.VfL Fredenbeck7537872133
12.MTV Braunschweig6877332133
13.SG VTB Altjührden7177781737
14.SC Magdeburg II7748251638
15.HV Grün-Weiß Werder628774945
16.SV Beckdorf689859747

Handball

Handball Kreisunion MV Ost

HSG Uni Greifswald 2 - HV Altentreptow 2indiv.1
HSV Waren 2 - HV Ückeritz40:16
HSV Greif Torgelow - Torgelower SV Greif21:31

RangVereinToreGgTorePunkteMinusp.
1.HSV Waren 2703740
2.Torgelower SV Greif564631
3.HV Altentreptow 2213022
4.HSV Greif Torgelow465613
5.HSG Uni Greifswald 2222504
6.HV Ückeritz4162-15

Handball

Handball 2. Bundesliga Frauen

Hannover-Badenstedt - Bensheim Auerbach23:24
BSV Sachsen Zwickau - Kurpfalz Bären29:24
TG Nürtingen - Werder Bremen29:27
SG Herrenberg - TV Beyeröhde28:22
HC Rödertal - DJK/MJC Trier33:24
TuS Lintfort - SGH Rosengarten24:30
TSV Haunstetten - FSG Mainz/Budenheim25:21
HSG Kleenheim - Union Halle-Neustadt25:22

RangVereinToreGgTorePunkteMinusp.
1.Bensheim Auerbach686564473
2.SGH Rosengarten6916273119
3.TV Beyeröhde7346953020
4.Union Halle-Neustadt6866722921
5.HC Rödertal6386062822
6.TG Nürtingen6326332721
7.DJK/MJC Trier6886812624
8.HSG Kleenheim6536602624
9.Kurpfalz Bären6946812327
10.FSG Mainz/Budenheim6596762327
11.BSV Sachsen Zwickau6746972030
12.Hannover-Badenstedt6867191929
13.Werder Bremen6837311931
14.TSV Haunstetten5736411733
15.SG Herrenberg5325511630
16.TuS Lintfort6637381535