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Trotz kämpferischer Leistung unterlegen

Berlin Trotz kämpferischer Leistung unterlegen

Die Handballer der SG Uni Greifswald Loitz müssen sich gegen den Favoriten aus Berlin 20:29 geschlagen geben

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Die Berliner Abwehr machte es dem Greifswalder David Nowamiejski (schwarz) sehr schwer. Fotos (2): Ralf Scheunemann

Berlin. Trotz feststehendem Abstieg zeigten die Handballmänner noch einmal Kampfgeist. Die erste Mannschaft der SG Uni Greifswald/ Loitz musste sich gegen den Tabellendritten SG OSF Berlin am Ende dennoch mit 20:29 geschlagen geben. „Wir mussten einige Ausfälle hinnehmen. Angesichts dessen haben wir uns gut verkauft und eine starke Teamleistung gezeigt“, sagte Co-Trainer Steffen Teetz nach dem Spiel.

Wir haben trotz der Niederlage eine starke Teamleistung gezeigt.“Steffen Teetz, Co-Trainer der SG

Die Torschützen der SG

Für Greifswald trafen: Weier, Fornal-Nowamiejski (2), Biel (1), Schramm (2), Hagemeier (6), Galus (1), Romeikat (1), Ney (3), Gryszka (4)

Ohne die Leistungsträger Kai Baresel und Erik Schumacher scheiterte das Team vor allem an eigenen Fehlern. Nach drei gespielten Minuten gingen die Berliner in Führung. Es vergingen weitere zwei Minuten, bis David Nowamiejski für Greifswald/Loitz ausglich. Tore blieben auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Nach zehn Minuten schaltete David Nowamiejski blitzschnell, als er einen Lattentreffer im Nachwurf zum 3:3 Ausgleich ins Berliner Tor warf. Doch Greifswald/Loitz vergab die Chance, sich abzusetzen. Torwart Paul Weier hielt glänzend mehrere Würfe Berlins hintereinander, doch bei den eigenen Vorstößen verwarf Lucjan Galus, und Marc Hagemeier scheiterte am Berliner Torwart. Dann verwandelte der Gastgeber einen Siebenmeter und kam kurz darauf bereits zum nächsten Treffer. Der OSF Berlin zog auf 9:5 davon. Die Greifswalder ließen keine Hektik aufkommen und hielten konsequent an ihrer Taktik fest. So verkürzten Lucjan Galus und Marc Hagemeier auf 7:9. Die Uhr zeigte noch drei Minuten Spielzeit an, da erhöhte Berlin in Unterzahl auf 11:7. Greifswald/ Loitz bäumte sich auf und kam durch Treffer von Julian Schramm und Silvio Ney auf 9:11 heran. Berlin verwertete seinen Angriff, doch Silvio Ney traf, fast mit der Halbzeitsirene mit dem Rücken zum Tor stehend, spektakulär zum 10:12. In der zweiten Hälfte setzten sich die Berliner auf 14:8 ab.

Trainer Alexander Einweg nahm eine Auszeit, die Wirkung blieb nicht aus, Marc Hagemeier traf zum 15:18. Die nächsten vier Minuten brachten die Gastgeber auf die Siegerstrasse. Schrittfehler, Fehlwürfe und die Latte des Berliner Tores ebneten der SG OSF den Weg zum 22:15-Zwischenstand. Diesen Siebentorevorsprung hielt Berlin bis zehn Minuten vor dem Spielende.

Greifswald/Loitz gab nicht auf, Paul Weier wurde mit starken Paraden zum besten Spieler der Greifswalder. Auf Weiers Rückhalt aufbauend, verkürzten Lucjan Galus und Marc Hagemeier innerhalb von zwei Minuten auf 19:24. Fünf Minuten vor Spielende traf Hagemeier zum 20:25. Für einen Schlussspurt fehlte dann bei Greifswald/Loitz die Kraft, Berlin nutzte seine Chancen und siegte am Ende deutlich mit 29:20. Trotz der Niederlage haben sich die Norddeutschen in der Hauptstadt ordentlich verkauft. Die personellen Ausfälle waren nicht zu kompensieren, dem Team fehlten die Wechselmöglichkeiten.

Co-Trainer Steffen Teetz schätzte nach dem Abpfiff ein: „Trotz der Niederlage konnten sich unsere jungen Spieler Julian Schramm, Paul Biel und Paul Weier der Verantwortung stellen. Mit diesen Jungs wird die Mannschaft auch nach dem Abstieg einen starken Rückhalt haben.“

Von Ralf Scheunemann

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3.HV Altentreptow 2213022
4.HSV Greif Torgelow465613
5.HSG Uni Greifswald 2222504
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Thüringer HC - SG BBM Bietigheim22:33
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6.HC Leipzig7517153022
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8.Bayer Leverkusen6456842230
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10.FA Göppingen7157562032
11.HSG Bad Wildungen7087891537
12.Neckarsulmer Sportunion6247251339
13.TV Nellingen6478111042
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