Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Greifswalder Triathleten ganz stark

Schwerin/Greifswald Greifswalder Triathleten ganz stark

Lisa Colberg gewinnt Schlosstriathlon in Schwerin / Männerteam „HGWaii“ landet auf Rang sechs

Schwerin/Greifswald. Stefan Wegner war „der Mann“ des 29. Schweriner Schlosstriathlons. Zumindest für das Teams „HGWaii“, der Triathlongruppe der HSG Uni Greifswald. Während sich seine Teamkameraden nach dem Wettkampf die Sachen vom Leib rissen, um schnell in eine wärmere Kleidung zu schlüpfen, hievte er seine Mannschaft – quasi im Alleingang – von Platz 21 auf den sechsten Rang.

Gut unterwegs war an diesem Tag auch Lisa Colberg, ebenfalls von der HSG Uni Greifswald. Sie gewann die Einzelwertung der Frauen mit einer Siegerzeit von 2:23:47 Stunden.

Wegner – ein Teufelskerl, so könnte man meinen. Doch der Sprung vom letzten auf einen der vorderen Plätze der Mannschaftswertung war „nur“ seiner Aufmerksamkeit geschuldet. Als Wegner einen ersten Blick auf die Ergebnistafel warf, fand er dort den Namen seines Teams nicht an der erhofften Stelle. Erst auf Platz 21 las er erstaunt „TriHGWaii“.

„Waren wir wirklich so schlecht?“, fragte sich Wegner. „Niemals! Das kann doch gar nicht sein.“ Und siehe da, es hatte sich ein Fehler bei der Anmeldeliste eingeschlichen. Teamkollege Marc Wolf wurde unter einem anderen Team geführt.

Das hatte den Absturz auf den letzten Platz zur Folge. Durch den kurzfristigen Ausfall von Simon Oelschläger waren die Greifswalder Triathleten ohnehin nur mit vier Teilnehmern an den Start des zweiten Regionalligarennens, dem Schweriner Schlosstriathlon, gegangen. Da nun auch noch Marc Wolf aus der Vierer-Combo „ausfiel“, rutschten die Boddenstädter laut Reglement automatisch auf den letzten Wertungsplatz.

Doch dank Wegners Adleraugen wurde dieser kleine Listenfehler noch rechtzeitig behoben und die Greifswalder Triathleten, die nun wieder über die Punkte von Marc Wolf verfügten, auf den sechsten Platz rutschen.

Aber auch sportlich hatte Stefan Wegner am tollen Abschneiden der Greifswalder einen riesigen Anteil. Mit einer Zeit unter zwei Stunden (1:59:03 Std./Platz 16) verblüffte er nicht nur seine Teamkameraden, sondern zu großen Teilen auch sich selbst. „Irgendwie war es schon ein großes Ziel von mir, unter zwei Stunden durchzukommen. Um so schöner, dass es am Ende tatsächlich geklappt hat“, so Wegner, der gerade auf der Rad- und Laufstrecke phantastische Zeiten ablieferte.

„Im Grunde genommen, haben alle vier Starter vollends überzeugt. Alle haben sie Bestzeiten erzielt. Viel besser geht es doch gar nicht“, lobte Teamchef Daniel Hingst, der es in der Einzelwertung sogar auf das Siegerpodest schaffte. Eine Zeit von 1:55:20 Stunden bedeutete für den Vorjahressieger des „Schweriner Jedermann-Schlosstriathlons“ letztlich den dritten Platz.

Dank sehr guter Leistungen beim Laufen und Radfahren trug auch Alexander Au (2:02:37 Std./Platz 32) einen riesigen Teil zur bravourösen Gesamtleistung des Teams bei. „Vor allem beim Radfahren wie auch beim Laufen habe ich mich richtig gut gefühlt“, sagt Au. „Gegenüber dem ersten Rennen in Hamburg konnte ich mich glücklicherweise deutlich steigern“, so Au.

Auch das „Phantom“ Marc Wolf (2:13:22 Std./Platz 82) wusste vor allem auf der Radstrecke zu überzeugen. Nach seinem nicht so sehr geliebten Auftritt im Wasser schob er sich auf dem Rad so einige Plätze nach vorn und legte vor allem dort die Basis für wichtige Punkte in der Teamwertung. „Ich habe oft die Vier vorne auf dem Tacho gesehen, da wusste ich, dass ich gut unterwegs bin.“

Peter Krüger

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greifswald

Daniel Hingst tritt in diesem Jahr mit dem Team HGWaii an

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Laufen
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Beilage „Laufen“

Hier können Sie sich unsere Beilage als E-Book herunterladen.

Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.
Alexander Loew

Der geschäftsführende Redakteur läuft am liebsten am Strand.

Anne Ziebarth

Die Redakteurin auf Rügen läuft über die Insel.

Michael Meyer

Der Kulturchef zeigt eine Runde, die man abkürzen kann.

Dietrich Pätzold

Der OZ-Kulturredakteur läuft gerne "hügelig".

Jana Franke

Die Redakteurin aus Grevesmühlen läuft gerne auf Asphalt.

Christian Lüsch

Der Sportchef liebt Laufrunden am Meer.

Laufkalender