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Rekord beim Fredrich-Gedenklauf

Lubmin Rekord beim Fredrich-Gedenklauf

423 Läufer starteten in Lubmin / Ältester Teilnehmer ist 86 Jahre alt

Lubmin. Der 15. Sebastian-Fredrich-Gedenklauf in Lubmin verzeichnete einen neuen Teilnehmerrekord. Jürgen Kühne, der Abteilungsleiter der HSG-Laufgruppe und Mitorganisator der Veranstaltung, berichtet, dass 423 Läufer an dem Event beteiligt waren.

Dieser Lauf wird zu Ehren des Greifswalders Sebastian Fredrich durchgeführt. Der in Koserow (Usedom) geborene Leichtathlet war in den 1990er Jahren in der deutschen und internationalen Laufszene bekannt. Als er 13 Jahre alt war, war bei ihm Leukämie diagnostiziert worden. Er besiegte die Krankheit zunächst und wurde 1999 Deutscher Jugendmeister über 5000 Meter. Mit dem fünften Platz über 10 000 Meter bei der Leichtathletik-Junioreneuropameisterschaft 1999 erreichte er den Höhepunkt seiner kurzen Karriere. Die Krankheit kam zurück, Fredrich starb 2001 als 21-Jähriger.

Gleich drei persönliche Ziele hatte Alexander Au, Läufer der HSG Uni Greifswald, mit im Gepäck, als er in Lubmin an die Startlinie ging. „In der Gesamtwertung des 10-Kilometer-Laufes unter die besten Zehn kommen, in der Altersklassenwertung zu den besten drei gehören und eine Zeit von unter 36 Minuten laufen“, berichtet Au von seinem Vorhaben.

Hinter zwei seiner Ziele konnte der HSG-Läufer erfolgreich ein Häkchen setzen, eines wurde jedoch verfehlt. Er schaffte es nicht, den Lauf unter 36 Minuten zu beenden. Am Ende verfehlte der Boddenstädter dieses Ziel um knapp 14 Sekunden. Er wurde Vierter in der Gesamtwertung. Mit einer besseren Zeit hätte es dann tatsächlich sogar für den dritten Platz gereicht, den Alexander Au zumindestens in seiner Altersklasse (M 20) belegte. Somit waren sowohl die Wünsche nach der Top-Ten (Gesamt) sowie der Top3 in der Altersklasse voll erfüllt. „Alexander ist ein starkes Rennen gelaufen. Genau wie Jan-Henrik Lange, der nicht nur den Landesmeistertitel in der Altersklasse M 35 erreichte, sondern auch den Gesamtsieg der HSG-Straßenlaufcup-Serie feiern konnte. Aber auch Anke Röhl und Julia Schädler wussten bei den Damen zu begeistern“, schwärmt Organisator Jürgen Kühne.

Zum diesjährigen Gedenklauf gehörten auch die Entscheidungen im Laufcup MV und die Landesmeisterschaft im Straßenlauf, die sportlich vor allem von den Läufern aus Neubrandenburg und Rostock bestimmt wurden. So gab es bei den Frauen einen Neubrandenburger Doppelsieg auf der 10-km-Laufstrecke, genau wie es die Rostocker bei den Männern schafften. Dort setzte sich der große Favorit, Matthias Weippert, mit über 1,5 Minuten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Adrian Karnitzki durch und feierte, wie Böge bei den Frauen, auch zeitgleich den Landesmeistertitel.

„Die Landesmeisterschaft über fünf und zehn Kilometer ist bei diesem Lauf natürlich schon besonders reizvoll“, sagt Alexander Au. „Außerdem ist er für uns HSG-Läufer quasi der Hauslauf, bei dem wir ja ohnehin bei der Organisation mit eingebunden sind."

Die perfekte Organisation durfte auch der Neubrandenburger Georg Dähne genießen. Er ist 86 Jahre alt und damit der „Senior“ gewesen. Er rauschte mit einer Fabelzeit von unglaublichen 1:00:51 h über die Ziellinie. „Das ist einfach nur beeindruckend“, staunte nicht nur Jürgen Kühne.

Peter Krüger

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