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DREI FRAGEN AN...

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1Ihr Schützling, Lindy Ave, ist derzeit bei den Paralympics in Rio in den Leichtathletikwettbewerben am Start. Wie sehen Sie die bisherigen Leistungen von Lindy?

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Peer Kopelmann, Trainer bei der HSG Uni.

Quelle: OZ/Archiv

1Ihr Schützling, Lindy Ave, ist derzeit bei den Paralympics in Rio in den Leichtathletikwettbewerben am Start. Wie sehen Sie die bisherigen Leistungen von Lindy? Lindy hat in Rio zunächst im Vorlauf mit 13,28 Sekunden und dann noch einmal im Endlauf, in dem sie 13,20 Sekunden schaffte, über 100 Meter persönliche Bestleistungen erzielt. Damit hat sie in diesen Wettbewerben auch die deutschen Rekorde verbessert. Auch im Weitsprungfinale gelang ihr mit 4,47 Meter eine neue persönliche Bestleistung.

Mit Platz 5 über 100 Meter und Platz 6 im Weitsprung ist sie nun wohl endgültig in die Weltspitze vorgedrungen. Sie hat sich bei den paralympischen Wettkämpfen in Rio trotz ihrer erst 18 Jahre sehr professionell verhalten. Insbesondere beim Weitsprung soll die Stimmung im Stadion sehr beeindruckend gewesen sein. Die verantwortlichen Trainerinnen in Rio, Eva-Maria Raubuch und Marion Peters, haben ihr konzentriertes Wettkampfverhalten ausdrücklich gelobt. Viel besser kann man es nicht machen. Lindy kann sehr stolz auf sich sein.

2Haben Sie Kontakt zu Lindy? Der Kontakt beschränkt sich auf kurze WhatsApp-Nachrichten. Am Morgen vor den Wettkämpfen versuche ich, Lindy noch einmal zu motivieren. Nach den Wettkämpfen gab es immer ein kurzes Lob und ein symbolisches „Daumen hoch“. Auf Telefonate habe ich bislang bewusst verzichtet, da ich den Tagesablauf in Rio nicht genau kenne. Beim gemeinsamen Frühstück, bei der Wettkampfvorbereitung beziehungsweise beim Training oder der Physiotherapie und Massage, bei der Mannschaftsbesprechung und so weiter können Telefonate auch störend sein. Außerdem habe ich mich mit Eva-Maria Raubuch während der dreiwöchigen Vorbereitung im August in Kienbaum sehr gut abgestimmt und letztlich die Betreuung in Rio in ihre Hände gegeben. Viele Köche verderben den Brei. Bei Trainern ist es sicher auch so.

3Wie genießt Lindy die Zeit zwischen den Wettkämpfen? Viel Zeit zum genießen wird sicher gar nicht sein. Lindy hatte bislang drei Wettkampftage. Wenn sie nicht im Stadion ist, wird sicher noch einmal ein wenig trainiert beziehungsweise regeneriert. Nach dem Weitsprungfinale steht ja noch der Staffellauf am 15.

September an. Da werden im lockeren Training jetzt sicher noch einmal die Wechsel stabilisiert. Dennoch denke ich, dass Lindy die Zeit im Paralympischen Dorf und im Stadion genießen wird. Ich weiß

auch, dass sie sich auf die Abschlussveranstaltung freut, nachdem sie an der Eröffnungsveranstaltung aufgrund des bevorstehenden 100-Meter-Vorlaufes nicht teilnehmen konnte.

Interview: Ralf Edelstein

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