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65:77 – zahme Seawolves scheiden in den Play-offs aus

Rostock 65:77 – zahme Seawolves scheiden in den Play-offs aus

Rostocker Basketballer verlieren auch zweites Achtelfinale gegen Karlsruhe / Wie in der vergangenen Saison ist in der Runde der letzten 16 Teams Schluss

Rostock. Das war’s für die Rostock Seawolves! Nach einer schwachen Vorstellung im zweiten Spiel gegen die Karlsruhe Lions müssen die Basketballer erneut im Play-off-Achtelfinale der 2. Bundesliga ProB die Segel streichen. Mit 65:77 (32:40)unterlagen die Ostseestädter gestern in der mit 950 Zuschauern ausverkauften Ospa-Arena auch im Rückspiel der ersten Ausscheidungs- Runde dem Hauptrundensieger der Südstaffel.

Spielern, Verantwortlichen und Fans, die ihr Team trotz der dürftigen Vorstellung mit stehenden Ovationen in die Sommerpause verabschiedeten, war der Frust über die Pleite deutlich anzusehen. Nur ein Sieg hätte den Rostockern ein Entscheidungsspiel gebracht. Damit wiederholt sich das Schicksal aus dem Vorjahr, als Rostock nach packenden Partien gegen den späteren Aufsteiger Dresden Titans ebenfalls früh ausschied.

Seawolves-Trainer Ralf Rehberger war enttäuscht über das frühe Aus seiner Mannschaft. „Wir hatten uns alle mehr gewünscht und wollten unbedingt ein drittes Spiel erzwingen. Aber wir waren vor allem in der Offensive nicht stark genug, haben vermeintlich einfache Würfe nicht getroffen. Im Gegenzug haben die Karlsruher in wichtigen Phasen des Spiels getroffen“, haderte der 49-Jährigen. Kapitän Tim Vogt war ebenfalls traurig über das frühe Saisonende. „Das Aus in der ersten Play-off-Runde wiegt sehr schwer. Wir wollten es allen zeigen, hatten uns viel vorgenommen, wollten das Spiel unbedingt an uns reißen. Aber Karlsruhe war besser als wir“, räumte der Spielführer ein.

Schon früh in der Partie lief bei den Hausherren nicht viel zusammen. Zwar erspielten sich die Rostocker gute Wurfmöglichkeiten, doch es mangelte an Zielgenauigkeit. Karlsruhe hingegen machte es besser, setzte sich nach zehn Minuten mit acht Zählern ab (18:10) und behauptete den Vorsprung bis zur Pause. Wer gedacht hatte, dass die Seewaldes danach den Schalter umlegen könnten, irrte:

Lediglich elf Punkte sammelte die Rehberger- Fünf im dritten Abschnitt, lag zehn Minuten vor dem Ende 15 Punkte hinten (43:58) – eine zu hohe Hypothek für die Rostocker.

Rehberger, der sich bei einigen Fans und den Verantwortlichen für die Niederlage entschuldigte, versuchte das Geschehene realistisch einzuordnen. „Man darf nicht vergessen, dass die Mannschaft, als ich sie im Dezember übernommen habe, dem Abstieg näher als den Play-offs war. Wir standen mit dem Rücken zur Wand und haben eine Kehrtwende hin zum wichtigen Klassenerhalt geschafft. Dass man gegen bärenstarke Karlsruher ausscheiden könnte, war uns allen bewusst“, erklärte der Vechta, dessen Vertrag sich bereits mit dem Klassenerhalt bis 2018 automatisch verlängert hat.

Seewaldes: Lopez dettert 19 Punkte/ 7 Rebounds, Butina 13/5, Davis 13/3, Winkler 9/0, Shmuel 6/5, Slavchev 5/1, Marbert 0/2, Vogt 0/1, Owzarek 0/1, Lange, Rivers.

René Warning

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