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Alle Achtung: Schwerin siegt beim Meister

Dresden Alle Achtung: Schwerin siegt beim Meister

Starke Louisa Lippmann überzeugt beim Bundesliga-Erfolg der SSC-Volleyballerinnen in Dresden

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Die Damen des Schweriner SC mit der starken Louisa Lippmann (r.) gewannen auch ihr viertes Bundesliga-Spiel. Archivfoto: Cornelius Kettler

Dresden. Als der gegnerische Angriffsball nach 103 Minuten ins Aus segelte, sprangen die Spielerinnen des Schweriner SC jubelnd im Kreis. Mit einer starken Leistung entschieden die Mecklenburgerinnen am Sonnabend das Bundesliga-Gipfeltreffen bei Volleyball- Meister und Pokalsieger Dresdner SC vor 3000 Zuschauern mit 3:1 (23:25, 25:15, 25:10, 25:22) für sich.

Damit feierte die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski im vierten Liga-Spiel den vierten Sieg.

Bei zwei Spielerinnen schlug vor dieser Partie der Puls extrem hoch: Maren Brinker hatte nach dem Blitztransfer nur wenige Tage zuvor ihr Debüt im SSC-Dress gegeben, die Ex-Dresdnerin Louisa Lippmann war im Sommer von der Elbe in den Norden gewechselt. „Ich war wirklich sehr aufgeregt, obwohl ich ja schon viel Erfahrung habe. Aber ab dem zweiten Satz lief es für uns, da haben wir viel Druck gemacht. Natürlich freue ich mich riesig über den Sieg“, erklärte Maren Brinker.

Lippmann erwies sich mit 27 Punkten als überragende Scorerin, Brinker trug mit elf Punkten zum Erfolg bei. „Louisa wollte allen beweisen, was sie kann und hat das mit einer Top-Leistung getan. Und auch Maren hat sich bei ihrem Einstand gleich hervorragend eingefügt“, lobte ihr Trainer. Als wertvollste Spielerin wurde SSC-Libero Lenka Dürr geehrt.

Die Dresdnerinnen fanden im ersten Satz schneller ins Spiel, konnten ihr Niveau aber nicht halten. Ab dem zweiten Durchgang drehten die Gäste aus Schwerin richtig auf. Vor allem mit druckvollem Aufschlagspiel und einer sicheren Block- und Feldabwehr zeigten sie sich dem Meister überlegen. Zwar wurde es im vierten Satz noch einmal eng, doch die Koslowski-Schützlinge bewiesen Nervenstärke.

„Das war für uns die erste richtige Bewährungsprobe und ich freue mich natürlich, dass wir sie so gemeistert haben“, sagte Coach Koslowski. Er mahnte aber: „Dresden hat eine komplett neue Mannschaft, deshalb sollte man den Sieg nicht überbewerten. Derzeit sind wir ein Stück besser und gefestigter, aber auch mit dem DSC wird weiter zu rechnen sein.“

Schon am Mittwoch wartet auf die Schwerinerinnen die nächste Bewährungsprobe. Dann steht das Pokal-Viertelfinale beim USC Münster an.

Astrid Hofmann

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