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Anja Brandt: Wir werden jetzt nicht lockerlassen

Anja Brandt: Wir werden jetzt nicht lockerlassen

Nationalspielerin vom Schweriner SC will mit Sieg gegen Stuttgart ins Finale

Nach dem überzeugenden 3:0-Heimsieg können Sie am Sonnabend beim Auswärtsspiel in Stuttgart mit einem Erfolg ins Meisterschaftsfinale einziehen. Aufgeregt?

 

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Anja Brandt (26), Mittelblockerin vom Schweriner SC, wurde im ersten Halbfinalduell mit Stuttgart als wertvollste Spielerin geehrt.

Quelle: Imago

Anja Brandt: Ja. Positiv aufgeregt. Wir haben im ersten Duell ganz stark gespielt. Stuttgart wird sich aber nicht noch einmal gegen uns so präsentieren. Darauf müssen wir uns vorbereiten.

Sie sind mit dem SSC in Ihrer Karriere schon dreimal Meisterin geworden. Lässt der Titelhunger irgendwann mal nach?

Brandt: Das hört nicht auf. Wir haben seit dem vergangenen Jahr lange und hart geackert und sehnen uns nach dem Endspiel. Da werden wir jetzt nicht lockerlassen.

Wie würden Sie die Entwicklung der Mannschaft innerhalb der Saison beschreiben?

Brandt: Wir sind im Laufe der Saison stabiler geworden. Es gab bisher immer eine Phase, in der eine Spielerin von uns in einem Tief steckte. Das ist jetzt zum Glück nicht mehr so. Schon im Europapokal haben wir gezeigt, das unsere Formkurve nach oben zeigt. Beim Heimsieg gegen Stuttgart haben wir das noch einmal bestätigt. Jetzt muss auch alles top laufen.

Im zweiten Halbfinale hat der Dresdner SC den USC Münster mit 3:0 abgefertigt. Welches Team wäre Ihnen im Finale lieber?

Brandt: Beide Mannschaften haben ihre Stärken, aber ich denke, die Dresdnerinnen sind stärker. Zudem haben sie den Vorteil, ein mögliches drittes Duell vor eigenem Publikum auszutragen.

Sie spielen schon seit 2009 beim SSC. Wollen Sie in Mecklenburg irgendwann in Volleyball-Rente gehen?

Brandt: Ich habe über das Saisonende hinaus noch ein Jahr Vertrag in Schwerin. Insofern mache ich mir über weitere Stationen meiner Karriere derzeit kaum Gedanken. Wenn möglich, werde ich dieses Jahr mein Masterstudium (digitale Logistik und Management/d.Red) abschließen. Ich will verschiedene Praktika machen, um auszuloten, welche berufliche Perspektiven sich bieten. Wohin es mich sportlich noch zieht, weiß ich nicht. Schwerin ist eine tolle Stadt, aber ein bisschen mehr Action wäre nett. Ich werde mir hier jetzt noch kein Häuschen am See kaufen.

Die Saison ist lang und hart. Gibt es etwas, was Sie nach dem Ende der Spielzeit machen wollen, worauf Sie sich schon jetzt sehr freuen?

Brandt: Ich freue mich auf den Urlaub am Meer und darauf, am Zippendorfer Strand in Schwerin zu entspannen, anderen beim Beachvolleyball zuzuschauen, ohne selbst mitzuspielen.

Wird es Sie nicht jucken, wenn andere spielen?

Brandt (lacht): Doch schon. Ich spiele sehr gern Beachvolleyball.

Wie bitter ist es für Sie als Nationalspielerin, die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Rio verpasst zu haben?

Brandt: Ich habe das im Januar nach dem Ausscheiden in der Qualifikation abgehakt. Seitdem bin ich voll auf den SSC und die Meisterschaft fokussiert.

• Das Halbfinale Stuttgart - Schwerin wird morgen ab 20.00 Uhr bei sportdeutschland.tv live im Internet übertragen. In Schwerin wird es im Megamovie-Kino (20.00 Uhr) gezeigt. Die Einnahmen gehen an den SSC-Nachwuchs.

Spielerin mit vielen Titeln

Anja Brandt wurde am 15. Februar 1990 in Hamburg geboren. Die 1,93 Meter große Volleyballerin spielt seit 2009 für den Schweriner SC und ist Mittelblockerin. Zum Volleyball kam sie als 13-Jährige über eine Schul-AG.

Sportliche Erfolge: Juniorinnen-Weltmeisterin 2009, Vize-Europameisterin 2013, deutsche Meisterin 2011, 2012, 2013, DVV-Pokalsiegerin 2012, 2013; Siegerin European League 2013, 3.

Platz Challenge Cup 2015.

Von Interview von Christian Lüsch

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