Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Aufholjagd nicht belohnt: Empor verliert in Dessau

Dessau Aufholjagd nicht belohnt: Empor verliert in Dessau

Die Rostocker Handballer ziehen beim DRHV nach schwacher erster Halbzeit mit 25:26 den Kürzeren

Dessau. Norman Flödl hatte sich die Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte ganz anders vorgestellt. Der Kapitän des HC Empor Rostock, der bis 2011 in Diensten des Dessau-Roßlauer HV stand, musste gestern Abend eine ganz bittere 25:26 (11:16)-Niederlage hinnehmen. „Aufgrund der zweiten Hälfte hätten wir einen Punkt verdient“, meinte der Kreisläufer.

Empor-Trainer Robert Teichert stand nach dem Schlusspfiff die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. „Wir müssen uns leider den Schuh anziehen, dass wir das Ding in der ersten Halbzeit verloren haben“, konstatierte der Coach, dessen Team durch die dritte Niederlage im dritten Auswärtsspiel auf Rang 15 abrutschte.

Drei Tage nach dem furiosen Kraftakt gegen Leutershausen (33:32 nach 20:26-Rückstand) überzeugte Empor in der Anfangsphase. Zur Freude der vier mitgereisten Schlachtenbummler führten die Gäste nach sechs Minuten mit 4:2. Doch mit einem anschließenden Fehlerfestival ebneten die Gäste dem Kontrahenten unfreiwillig den Weg in die Erfolgsspur. Gut sechs Minuten lang blieb der HCE ohne Torerfolg.

Die Anhaltiner nutzten die Durststrecke und gingen beim 5:4 (12.) erstmals in Führung.

Und es kam aus Rostocker Sicht noch schlimmer. Vor 942 Zuschauern in der Anhalt-Arena fehlte Empor im Rückraum die nötige Durchschlagskraft. Bei André Meuser, der gegen Leutershausen als siebenfacher Torschütze geglänzt hatte, lief lange nichts zusammen. Florian Zemlin ging leer aus. Matej Konsel saß auf der Bank. „Er hätte sich gegen die offensive Abwehr der Dessauer schwer getan“, begründete Teichert den Verzicht.

Somit lastete die Verantwortung zumeist auf den Schultern von Philipp Jaeger und Norman Flödl. Das war auf Dauer zu wenig. Zu allem Übel verloren die Rostocker Mitte der ersten Halbzeit auch in der Abwehr den Überblick. Namentlich Sohmann bekamen die Gäste nicht in den Griff. 5:8 (14.) und 9:14 (27.) waren Zwischenstationen der in dieser Phase einseitigen Partie.

Die Hansestädter kamen nach der Pause zunächst besser in Tritt und konnten den Rückstand mehrfach auf drei Tore Differenz verkürzen (15:18, 17:20 und 18:21). Doch Julius Heil scheiterte an DRHV-Schlussmann Döhler, danach unterlief Zemlin ein technischer Fehler. Die Gastgeber bestraften die Patzer sofort und verschafften sich wieder etwas Luft – 23:18. Empor steckte nicht auf. Meuser knallte den Ball zum 22:24 (53.) in den Winkel und gab damit den Startschuss für eine dramatische Schlussphase. Heil verkürzte zum 24:25, doch im Gegenzug zerstörte Semper mit einem Gewaltwurf zum 26:24 alle Punkte-Träume. Den Schlusspunkt setzte Papadopoulos mit einem verwandelten Siebenmeter 14 Sekunden vor Schluss. „Kompliment für die zweite Halbzeit. Das war spitze“, meinte Flödl. Teichert richtete den Blick bereits nach vorne: „Mund abputzen, und dann geht es weiter gegen Eisenach.“

Stefan Ehlers

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel

Die erste wissenschaftliche Biografie Erich Honeckers ist erschienen, Teil I.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Mehr Sport
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Physik,Kernphysik,Wendelstein,Plasmaphysik,Atome Teaser der den User auf die Themenseite führen soll image/svg+xml Image Teaser Wendelstein 7-X 2015-09-23 de Sonderseite Golfen in MV Immer mehr Menschen schwingen im Nordosten den Golfschläger. 16 000 Mitglieder hat der Landesverband inzwischen – zehn Mal mehr als Anfang des Jahrtausends. Lesen Sie auf unserer Sonderseite Geschichten über die Golfszene, Spieler aus dem Land und Prominente, die gern in MV golfen.
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.